Im Juli 2026 betrug die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg wie im Vormonat 2,5 %. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4611 Personen. Das sind 72 Personen mehr als im Juni 2026 und 281 Personen mehr als im Juli 2025. Die Arbeitslosenquote hat in vier Bezirken zugenommen, und zwar um jeweils 0,1 Prozentpunkte im Saane- (3,4 %), im Glane- (2,4 %) und im Sensebezirk (1,3 %) und um 0,2 Prozentpunkte im Broyebezirk (2,7 %). Im Greyerz- (2,7 %), im Vivisbach- (1,9 %) und im Seebezirk (1,9 %) blieb die Quote dagegen unverändert. Im Landesdurchschnitt ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte angestiegen und liegt neu bei 3 %.
Im Juli 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg 9306 Stellensuchende. Dies sind 15 Personen mehr als im Juni 2026 und 393 Personen mehr als im Juli 2025. Die Stellensuchendenquote liegt damit unverändert bei 5,1 %. Im Landesdurchschnitt blieb die Stellensuchendenquote unverändert bei 4,8 %.
Der Saisoneffekt wirkte sich positiv auf das Baugewerbe aus, das zu den Branchen gehört, in denen die Zahl der Arbeitslosen im Berichtsmonat am stärksten abgenommen hat. Die weltweiten Handelsspannungen und geopolitischen Risiken sorgen jedoch für eine anhaltende allgemeine Unsicherheit und setzen den Freiburger Arbeitsmarkt weiter unter Druck.
Arbeitslose und Stellensuchende Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2025 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2021, 2022 und 2023) des Bundesamts für Statistik berechnet.