Präsentation von Jean-Pierre Siggen, Präsident, Staatsrat, Direktion für Erziehung, Kultur und Sport

Jean-Pierre Siggen
Jean-Pierre Siggen © 2018 Etat de Fribourg, photo de Nicolas Repond - Jessica Genoud
  • geboren 1962, von Chalais
  • lic. iur. et lic. rer. pol.
  • wohnhaft in Freiburg
  • im Amt seit 2013
  • Christlichdemokratische Volkspartei
  • Verheiratet mit Paulette Siggen-Buchmann, 3 Kinder
  • frühere Tätigkeit : Direktor des Freiburgischen Arbeitgeberverbands
Zuständing für

Direktion für Erziehung, Kultur und Sport EKSD
Spitalgasse 1
1701 Freiburg
Lageplan
T +41 26 305 12 06
F +41 26 305 12 14
Kontakt

Vertreter: Jean-François Steiert

Dienste der EKSD

 

Bibliografische Angaben

Geboren am 1. Juni 1962. Katholisch. Er stammt aus Chalais (Wallis). Sohn des André Siggen, Bauunternehmer, und von Gertrude Perret, Sekretärin. Jean-Pierre Siggen heiratet Paulette Buchmann, Tochter des Bernhard, Kaufmann. Das Paar hat drei Kinder, zwei Knaben und eine Tochter. Jean-Pierre Siggen wohnt in Freiburg.

Jean-Pierre Siggen absolviert die Primarschule und die Orientierungsschule in Sion. Er geht danach an den Gymnasien La Planta und Creusets zur Schule. Er setzt seine Ausbildung an der Universität Lausanne fort, wo er ein Lizentiat in Rechtswissenschaften (1986) und ein Lizentiat in Volkswirtschaft (1989) erwirbt.

Von 1989 bis 1997 ist er Arbeitgebersekretär und danach Vizedirektor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV). Seine Tätigkeitsbereiche liegen in den folgenden Bereichen: den Aussenbeziehungen (EFTA, IGU), Grenzen/Zölle, der WTO, der Europäischen Union, dem öffentlichen Beschaffungswesen, den Sozialversicherungen (AHV, IV, BVG, KVG, ALV), dem öffentlichen Gesundheitswesen, dem Sekretariat des Schweizerischen Verbandes freier Berufe. Zudem ist er Redaktor der Schweizerischen Gewerbezeitung.

Dies ist auch der Moment, wo er in die CVP eintritt, die seine Kompetenzen in den Bereichen Wirtschaft und Soziales in verschiedenen Kommissionen gut gebrauchen kann. Er tritt 1997 in die Bundesverwaltung ein. Er ist Berichterstatter für Wirtschaft und Soziales im Beraterstab von Bundessrat Cotti. Danach arbeitet er von 1999 bis 2000 für Bundesrat Deiss. Er ist von 2000 bis 2013 Direktor des Freiburgischen Arbeitgeberverbandes und von 2007 bis 2013 stellvertretender Generalsekretär der Fédération des Entreprises de Suisse romande.

Jean-Pierre Siggen tritt 2005 in die öffentliche Politik ein, indem er das Präsidium der CVP der Stadt Freiburg übernimmt, das Amt übt er bis 2010 aus. Er ist von 2005-2006 Vizepräsident der kantonalen CVP. Er wird im Jahr 2006 in den Generalrat der freiburgischen Hauptstadt gewählt, gibt das Mandat aber bereits 2006 zugunsten des Einzugs in den Grossen Rat wieder ab. Im Grossen Rat sitzt er von 2006 bis 2013. 2006 ist er auch Staatsratskandidat, aber Georges Godel besetzt den dritten Sitz der CVP im Staatsrat. Jean-Pierre Siggen wird 2009 Fraktionsvorsitzender der CVP im Grossen Rat, ein Mandat das er bis zu seiner Wahl in den Staatsrat 2013 ausübt.

Nach der Demission von Staatsrätin Isabelle Chassot wird Jean-Pierre Siggen, unterstützt von CVP, FDP und SVP, gegen die Kandidatur von Nationalrat Jean-François Steiert ins Rennen als Staatsratskandidat geschickt. Jean-Pierre Siggen setzt sich knapp durch. Er wird 2016 auf dem ersten Platz gewählt.

Die Erziehungsdirektion ist zur Zeit, als Jean-Pierre Siggen 2013 bei ihr antritt, daran, die Gesetze über alle Unterrichtsstufen zu ändern. Und so kommt es, dass der neue Staatsrat das stattliche Schulgesetz (obligatorische Schule), das Gesetz über die Universität, das Gesetz über den Sonderschulunterricht, das Gesetz über die Sekundarstufe II (Gymnasien) vertreten und verteidigen muss. Er muss im Rahmen der Schweizerischen Hochschullandschaft auch die PH reforganisieren.

In den Grossprojekten der Legislaturperiode geht es auch um die Vorbereitung der Digitalisierung des Schulbereichs. Die Entscheidung des Bundesgerichts zur Beteiligung der Eltern an Schullagern und anderen schulischen Aktivitäten führt zur Reorganisation des Unterrichtsmaterials für die Jahre 2020/2021. Die Direktion beschäftigt sich auch mit den kantonalen Institutionen für Kultur, Archäologie und Kulturgüter. Im Rahmen des Programmes  «Kultur und Schule», organisiert sie Kontakte zwischen Schulklassen und den kulturellen Akteuren. Die Direktion beschäftigt sich auch mit dem Sport und verhilft den Gemeinden mit Subventionen dazu, grössere Infrastrukturbauten erstellen zu können (Schwimmbäder, Eissporthallen).

Grosse Bauprojekte befinden sich auch im Projektierungsstadium: Die Kantonsbibliothek, die von der Bevölkerung genehmigt wurde, und das Universitätsprojekt beim Thierryturm.

In seiner Freizeit liest und wandert Jean-Pierre Siggen gerne.

Verwaltungsratsmandate und angenommene Mandate bis im Jahr 2013

  • Expo Centre SA, Forum Friburg in Granges-Paccot, Zentrum für Veranstaltungen, Ausstellungen und Kongresse
  • Radio Fribourg SA
  • Präsident des Forums der Berufe «Start», Ausstellung über Berufe und die berufliche Bildung
  • Vizepräsident des Instituts St-Joseph, private Sonderschule (für Gehörlose und Logopädie)
  • Präsident der Vereinigung der Freunde des Instituts Philanthropos, Institut für anthropologische Studien
  • Krebsliga Freiburg
  • Verein Le Bosquet, Freiburgische Institution für behinderte Kinder
  • Bildungszentrum des Schlosses Seedorf, Berufsfachschule für Lehrlinge.
  • Präsident der Kommission der Eltern der Schüler des Kollegiums St. Michael

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