31. August 2018 -09h00

Le portail www.fr.ch a terminé sa mue en profondeur pour mieux correspondre aux besoins des internautes. Objectifs visés : une consultation facilitée sur les tablettes et les téléphones mobiles, en tout temps, des contenus plus visuels, une présentation thématique et une recherche améliorée. Pour ce faire, il a migré sur un nouveau logiciel de gestion de contenu et complètement revu sa présentation. Les utilisateurs et utilisatrices ont été consultés, le design rafraîchi. Le coût du projet se monte à un peu plus de 500'000 francs et quelque 300 personnes y ont participé.

Das Projektteam und einige Webredatorinnen und Redaktoren © Alle Rechte vorbehalten - Margaux Kolly

Das Portal www.fr.ch ist ein wesentliches Bindeglied zwischen dem Staat Freiburg und der Freiburger Bevölkerung. Nun wurde es grundlegend neu gestaltet, was in mehrfacher Hinsicht notwendig war. Mit seinen dreizehn Jahren ist das Portal veraltet. 

Die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer

Die Website wurde auf der Grundlage der Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer, die untersucht wurden, entworfen. Die Schlussfolgerungen haben gezeigt, dass die Inhalte thematisch und nicht hierarchisch geordnet werden sollen. Somit müssen die Nutzerinnen und Nutzer der Website die Organisation des Staats nicht kennen, um Informationen oder die Dienstleistung, die sie brauchen, zu suchen und zu finden. 

Eine von den Nutzerinnen und Nutzern bestätigte redaktionelle Ausrichtung

Die zwölf Hauptkategorien wurden von den Nutzerinnen und Nutzern ausgewählt. Das Verfahren zur Produktion von transversalerem Inhalt wurde revidiert und visueller ausgestaltet. Ein Redaktionskomitee, dem die Informationsverantwortlichen der Direktionen angehören, traf sich jede Woche und definierte die redaktionelle Ausrichtung. Die Besucherstatistik und die Zufriedenheit werden regelmässig untersucht und der Inhalt entsprechend angepasst. 

Die Nutzerinnen und Nutzer müssen die Organisation des Staats nicht kennen, um Informationen oder die Dienstleistung, die sie brauchen, zu suchen und zu finden. 

Die Website wurde mit dem Ansatz «Mobile First» entworfen, d. h., zuerst wird eine mobile Version vorbereitet und danach eine Website für Computer. Der Schwerpunkt wird auf die Schlüsselwortsuche mithilfe einer neuen, leistungsfähigeren Suchmaschine gelegt. Die Website entspricht dem Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen, in dem die Zugänglichkeit von Websites empfohlen wird. Mittelfristig wird eine Zertifizierung beantragt.  

Das Design mit Molésonblau

Die Graphikcharta wird modernisiert. Ein neutrales, schlichtes und auf die Typographie und den Inhalt ausgerichtetes Design soll die wesentlichen Elemente in den Vordergrund stellen. Die einzige Farbe, die das Schwarz-Weiss des Kantons unterstreicht, heisst Molésonblau. Dabei handelt es sich um ein Blaugrün, das auf die Wasserläufe und Seen unseres Kantons und das Grün der Wiesen sowie das Graublau der Gipfel und Bergkämme anspielt. 

Die technische Ausstattung und das Projektteam

Das Projekt für die Neugestaltung sieht vor, dass die 110 Websites und rund 30 000 Seiten zu einem neuen Content-Management-System (CMS) migrieren. Als Open Source CMS wurde DrupalTM gewählt. Ein auswärtiger Leistungserbringer, der es integrieren soll, wurde über eine öffentliche Ausschreibung gewählt: Es handelt sich um Wide Agency in Morges und Genf, welche die Leistung für 522 018 Franken anbot. Die Arbeiten für die Migration dauerten von Ende Oktober 2017 bis Ende Juni 2018. Juli und August sind reserviert, um die redaktionelle Qualität zu überprüfen. 

Für die Organisation der Website und die Kommunikation ist die Staatskanzlei, und für das Technische das Amt für Informatik und Telekommunikation zuständig. Mehr als 250 Webredaktorinnen und -redaktoren sind beteiligt. 

Andere Einheiten des Staates, wie die Berufsfachschulen, werden sich mittelfristig auf die neue Website ausrichten.