Das Projekt, das die Verlagerung des Verkehrs auf das Velo fördert, erstreckt sich über rund 4,7 Kilometer entlang der Kantonsstrasse zwischen Villars-sur-Glâne und der Einfahrt nach Posieux. Diese Achse ist stark befahren und die Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs sind hoch, weshalb sich die Schaffung einer separaten Infrastruktur für Velofahrende aufdrängt. In Villars-sur-Glâne ist auf der Steigung ein für Velos freigegebener Gehweg vorgesehen, während auf der Abfahrt ein Veloweg angelegt wird. Ausserorts wird ein 3 Meter breiter Veloweg durch einen 1 Meter breiten Grasstreifen von der Fahrbahn getrennt.
Das Projekt sieht zudem vor, drei Bushaltestellen gemäss dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) anzupassen und in Villars-sur-Glâne eine etwa 100 Meter lange Busspur anzulegen, damit der öffentliche Nahverkehr zu den Stosszeiten die Fahrzeugkolonnen überholen kann. Die privaten Zufahrten entlang der Veloverbindung werden angepasst, um die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Im Wald von Châtillon erfordert der Radweg eine Rodungsfläche von etwa 411 m². Zum Ausgleich wird es Aufforstungsmassnahmen geben. Zudem wird die Biodiversität entlang der neuen Velowege gefördert, indem insbesondere Bäume gepflanzt, Holzstapel angelegt und Magerwiesen an den Böschungen geschaffen werden.
Gemäss dem Mobilitätsgesetz (MobG) dauert die öffentliche Auflage 30 Tage. Die Pläne können während der Dauer der öffentlichen Auflage beim Tiefbauamt in Freiburg (nur nach Terminvereinbarung), bei den Gemeindeverwaltungen von Villars-sur-Glâne und Hauterive sowie beim Oberamt des Saanebezirks in Freiburg eingesehen werden.