Am 27. März 2026 hatte der Staatsrat den zweiten Aktionsplan der kantonalen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2021–2031 für die Periode 2027–2031 vorgestellt. Dieser legt die Massnahmen fest, mit denen die Umsetzung der kantonalen Strategie in der kommenden Legislaturperiode weitergeführt werden soll.
Am 22. Mai 2026 verabschiedete der Grosse Rat das Dekret über die Gewährung eines Verpflichtungskredits für die Umsetzung dieses Aktionsplans. Bewilligt wurden 12,3 Millionen Franken anstelle der ursprünglich beantragten 15,3 Millionen Franken. Entsprechend der Zuständigkeitsordnung war es anschliessend Aufgabe des Staatsrats, den Inhalt des Aktionsplans an den neuen finanziellen Rahmen anzupassen und die definitive Fassung zu verabschieden.
Gezielte Anpassungen
Die Anpassungen wurden in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Direktionen und Dienststellen erarbeitet. Sie führen zu mehreren Änderungen im Massnahmenportfolio: Drei Massnahmen wurden gestrichen, drei verschoben und acht in ihrer Dauer oder Umsetzung verkürzt. In einzelnen Fällen wurde der Kreis der Zielgruppen eingeschränkt oder die interkantonale Zusammenarbeit bevorzugt.
Im Einklang mit den Debatten im Grossen Rat und dessen Beschlüssen führen die vorgenommenen Anpassungen zu stärkeren durchschnittlichen Kürzungen bei Umwelt- und Querschnittsmassnahmen als bei sozialen Massnahmen. Gleichzeitig bleibt die dem Aktionsplan zugrunde liegende Logik erhalten: innovieren, verankern und Wirkungen nachhaltig sichern.
Strategische Stossrichtungen stabil
Trotz der Reduktion einzelner Ambitionen und der gemeinsam abgestimmten Anpassung mehrerer Massnahmen bleiben die strategischen Stossrichtungen des Aktionsplans 2027–2031 stabil. Der Staatsrat ist überzeugt, dass diese angepasste Version eine solide Grundlage für die Weiterführung der Umsetzung der kantonalen Strategie Nachhaltige Entwicklung bietet.
Mit der Verabschiedung der angepassten Version tritt der Aktionsplan 2027–2031 in die Umsetzungsphase ein. Damit kann die Verwirklichung der kantonalen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2021–2031 weitergeführt und zum Abschluss gebracht werden.