Alles über psychische Gesundheit

Wie kümmere ich mich um meine geistige Gesundheit? Wo finde ich Hilfe? Was kann ich tun, wenn ich mich um die psychische Verfassung einer nahestehenden Person sorge? Wie gehe ich im Notfall vor? Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

Notfallnummern und Telefonnummern für Hilfe und Unterstützung:

  • Psychiatrische Notfälle / psychische Gesundheit: T 026 305 77 77
  • Lebensbedrohliche Notfälle: T 144
  • Die Dargebotene Hand: T 143 : rund um die Uhr für Sie da, anonym und kostenlos. www.143.ch (auch per Chat oder E-Mail)
  • Helpline für Kinder und Jugendliche: T 147 : 24/7, vertraulich und kostenlos www.147.ch (Unterstützung auch per SMS an 147, E-Mail an beratung@147.ch oder Chat)
  • Polizei: T 117

Psychologische Unterstützung – Telefonnummern und Ressourcen:

Psychische Gesundheit: Wir sind alle betroffen, also reden wir darüber!

Die psychische Gesundheit betrifft uns alle. Jede zweite Person leidet mindestens einmal in ihrem Leben an einem psychischen Problem (punktuell oder chronisch), rund 18 % der Bevölkerung leiden an einer oder mehreren psychischen Störung/en. [1]

[1] Obsan Bericht 72, «Psychische Gesundheit in der Schweiz – Monitoring 2016», Dezember 2016.

Psychische Gesundheit und COVID-19

Infos, Tipps und Tricks zur Pflege der geistigen Gesundheit während einer Gesundheitskrise.

Zwar nimmt das Leben seit Ende des Lockdowns mehr oder weniger wieder seinen gewohnten Lauf, doch noch immer prägt das Coronavirus unseren Alltag. Die aktuelle Zeit lässt sich mit einem Wort beschreiben: Unsicherheit. Letztere ist jedoch alles andere als harmlos; sie konfrontiert uns nicht nur mit unserer eigenen, sondern auch mit der kollektiven Verwundbarkeit, kann Ängste schüren und unsere sozialen Beziehungen beeinflussen. Wir sollten uns daran erinnern, wie wichtig es ist, sowohl für die psychische als auch für die körperliche Gesundheit zu sorgen. Eine gute psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden können helfen, die Krise des neuen Coronavirus und die damit verbundene Unsicherheit zu bewältigen. Sich selbst Sorge tragen ist deshalb entscheidend – gerade in unsicheren Zeiten.

Halten Sie, wann immer möglich, einen Tagesablauf ein, bei dem Ihr Wohlbefinden an erster Stelle steht: Essen Sie gesund, schlafen Sie genug und tun Sie Dinge, die Ihnen Spass machen. Versuchen Sie, sich Zeit für körperliche Aktivität zu nehmen: Wenn möglich einen Spaziergang machen oder eine Meditations-, Yoga- oder Trainingseinheit einlegen. Dies kann entspannt und hat einen positiven Einfluss auf Ihre Gedanken und Gefühle.

Ebenso ist es wichtig, die sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten, und zwar auch auf Distanz, und die eigenen Gefühle anzuerkennen und auszudrücken, z. B. durch Tagebuchschreiben, Gespräche mit anderen Menschen, kreative Tätigkeiten oder Meditation.

Um die Kontrolle zu behalten und die Ängste im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu mindern ist es schliesslich wichtig, sich auf Informationen aus offiziellen und seriösen Quellen zu beschränken (BAG, Kantone) und sich Grenzen für den «Konsum» von Nachrichten über das Virus zu setzen.

Weitere Infos auf www.psygesundheit.ch: «Psychische Gesundheit & COVID-19».

Die wichtigsten Themen: Psychische Gesundheit während des Lockdowns, Sich um seine Psyche kümmern, Die Angst überwinden, Sich informieren, Arbeiten, Pläne und Projekte, Bewegung und körperliche Aktivität, Soziale Beziehungen, Übergang in den Ruhestand in Zeiten von Corona, Selbstbestimmung, Verschuldung und Konkurs, Angst vor Arbeitsplatzverlust

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Psychische Gesundheit und junge Menschen

Gestresst? Traurig? Du möchtest helfen?

Du bist zwischen 13 und 18 Jahre alt und hast Fragen zu Themen wie Ausbildung, Identität, Selbstwertgefühl oder Beziehungen? Trau dich, (darüber) zu reden!

Für Antworten auf spezifische Fragen von Jugendlichen hat sich die Gesundheitskampagne psygesundheit mit www.feelok.ch zusammengeschlossen: www.psygesundheit.ch/de.

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Psychische Gesundheit und Elternschaft

Eltern werden und zur eigenen psychischen Gesundheit Sorge tragen: Hier finden Sie Erlebnisberichte, Informationen, Tipps und Ressourcen.

Eltern werden ist ein Abenteuer voller schöner Überraschungen und Glücksmomente, gleichzeitig aber auch eine grosse Umstellung, die zahlreiche Anpassungen nach sich zieht. Die Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit dem Kind sind mit vielen Emotionen verbunden: Auf die Freude über das neue Leben können Sorgen, Zweifel, vielleicht auch Ängste folgen, manchmal aber auch tiefgreifendere Veränderungen, auf die mit der Unterstützung einer Fachperson eingegangen werden muss. Die Rubrik «Psychische Gesundheit & Elternschaft» von psygesundheit.ch begleitet Sie mit Informationen, Tipps und Ressourcen bei den verschiedenen Herausforderungen.

Die wichtigsten Themen: Eltern werden, Jedem seine Familie, Eltern: ein anspruchsvoller Job, Wochenbettdepression (postnatale Depression), Persönliches Wohlbefinden und Partnerschaft, Familienorganisation, Kinderwunsch, Fortpflanzungsmedizin / Adoption, Persönliche Entscheidung und sozialer Druck

Hier finden Sie weitere Ressourcen für werdende Eltern und Eltern von Kleinkindern.

Psychische Gesundheit und 65+

Hinter dem Begriff «Seniorinnen und Senioren» verbirgt sich eine Vielzahl von Profilen und Situationen, die in ihrer Einzigartigkeit betrachtet werden müssen. Das Fortschreiten des Alters und das Gefühl des Alterns sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Altwerden gehört zum Leben. Es ist ein natürlicher Prozess, der zahlreiche Veränderungen mit sich bringt und erhebliche Anpassungsfähigkeiten voraussetzt. Geistig gut zu altern, bedeutet, sich um sich selbst zu kümmern. Psychische Gesundheit und Wohlbefinden sind mit zunehmendem Alter genau so wichtig wie zu jedem anderen Zeitpunkt im Leben. Mit der Rubrik «65+ & psychische Gesundheit» möchte Ihnen psygesundheit.ch Informationen, Ressourcen und Erfahrungsberichte zur Verfügung stellen, die Ihnen helfen, Ihre psychische Gesundheit zu erhalten.

Die wichtigsten Themen: Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft, Die Bedeutung von sozialen Aktivitäten, Ängste, Krankheit und Unfälle, Trauer, Selbstständig bleiben, Beziehung zum eigenen Körper und Selbstbild, Kognitive Störungen, Übergang in den Ruhestand, Niedrigerer Lebensstandard, Rolle und Bedeutung des Umfelds, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner als betreuende Angehörige im Alter, Alkohol, Medikamente, Geld- und Glücksspiele

Psy-Gesundheit.ch - 65+
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Was tun?

  • Auf die psychische Gesundheit zu achten ist genauso wichtig, wie auf die körperliche. Ein paar Gewohnheiten im Alltag können dazu beitragen, sein Wohlbefinden zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Dabei geht es darum, eine positive Haltung einzunehmen und Aktivitäten nachzugehen, die die psychische Gesundheit fördern. Die Stärkung der persönlichen psychischen Ressourcen (der eigenen Trümpfe und Stärken) trägt dazu bei, kritische Situationen im Leben besser zu bewältigen.

    Hier finden Sie ein paar Ideen für ein besseres psychisches Wohlbefinden.

  • Scheint plötzlich alles anders zu sein? Sind sie verängstigt, ohne zu wissen warum? Anzeichen und Gründe eines psychischen Problems lassen sich nicht immer klar erkennen. Ob das Problem nun vorübergehend oder anhaltend ist: Es lässt sich behandeln, sodass man wieder leistungsfähig ist und eine gute Lebensqualität haben kann. Doch man sollte nicht zu lange warten. Suchen Sie Hilfe, damit Ihnen geeignete Lösungswege gezeigt werden können.

    Hier finden Sie ein paar Ideen, um zu verstehen, was passiert und zu erfahren, was Sie tun können.

  • Haben Sie den Eindruck, dass sich eine Person, die Ihnen nahesteht, nicht wohlfühlt? Dass sie sich anders verhält als sonst? Im Alltag ist es manchmal schwierig damit umzugehen, wenn eine Person aus dem engeren Umfeld psychische Probleme hat. Wie kann man ihr helfen, ohne sich selbst zu sehr zu belasten? Wo kann man die nötigen Informationen, wo kann man Hilfe für eine angemessene Betreuung dieser Person finden? 

    Hier finden Sie ein paar Überlegungsansätze und mögliche Vorgehensweise für die Angehörigen.

  • Über seine Hilflosigkeit, seine Ängste oder Sorgen in Bezug auf die eigene psychische Gesundheit oder die einer angehörigen Person zu reden, ist nicht einfach. Dabei ist dies oftmals der erste Schritt, um eine Lösung für seine Probleme zu finden. Personen aus dem Umfeld, Vereine oder Fachpersonen können Ihnen helfen, einen Ausweg aus einer schwierigen Situation zu finden.

    Hier finden Sie ein paar Ressourcen, an die Sie sich wenden können.

     

  • Manchmal ist das Leben etwas komplizierter als sonst. Um solche Zeiten durchzustehen, braucht man bisweilen Unterstützung von aussen. Um Hilfe zu bitten ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich! Es hilft einem zu verstehen, was los ist, und schneller eine Lösung zu finden.

    Hier erfahren Sie, an wen Sie sich wenden können, wenn Sie Hilfe brauchen.

Information in other languages

Covid-19 and mental health: Resources in other languages

Future parents and parents of young children: Resources in other languages

Herausgegeben von Amt für Gesundheit

Letzte Änderung : 09/07/2021