Im Dienste des Kantons habe ich mich in der Leitung zahlreicher Projekte und der Umsetzung von Reformen engagiert, so etwa für das neue Schulgesetz, die Einführung des Masterstudiengangs in Medizin, die Digitalisierung der Schule, die erste Etappe der Eingliederung der PH in die Universität, die Förderung des Zugangs zu Kultur und Sport, eine neue Dynamik in der Personalpolitik, die Digitalisierung des Finanzmanagements, die Modernisierung der IT-Governance sowie das Programm zur Sanierung der Kantonsfinanzen. Dies alles fand in einem anspruchsvollen Umfeld statt, das insbesondere von der Coronapandemie und einer ernsthaften Verschlechterung der Finanzlage geprägt war.
Nach sieben Jahren im Grossen Rat und dreizehn Jahren im Staatsrat ist für mich nun der Zeitpunkt gekommen, meinen Platz jemand anderem zu überlassen. Ich tue dies in der Überzeugung, gemeinsam mit vielen anderen einen Beitrag zur Stärkung der Stabilität und Attraktivität unseres Kantons geleistet zu haben.
Diese Jahre waren geprägt von zahlreichen Herausforderungen, aber auch Erfolgen. Sie standen zudem im Zeichen eines ständigen Dialogs mit Politik, Wirtschaft und Institutionen sowie mit der Freiburger Bevölkerung. Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen im Staatsrat, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kantonsverwaltung, meiner Partei sowie allen im Dienst des Staates Freiburg stehenden Personen herzlich für ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihren Arbeitseinsatz danken.
Ich werde meine Aufgaben bis zum Ende der Legislaturperiode mit gleicher Entschlossenheit und gleichem Pflichtbewusstsein zum Wohl der Allgemeinheit weiterhin vollumfänglich wahrnehmen.