Arbeitslosigkeit im Kanton Freiburg sinkt im September auf 2,6 %

06 Oktober 2021 - 15H30

Die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg ist im September 2021 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 % der erwerbstätigen Bevölkerung gesunken. Die Stellensuchendenquote ist ebenfalls gesunken und liegt neu bei 5 %.

Der Kanton Freiburg verzeichnete im September 2021 eine Arbeitslosenquote von 2,6 %. Dies sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4534 Personen. Das sind 373 Personen weniger als im August 2021 und 1346 Personen weniger als im September 2020. Die Arbeitslosenquote ist in allen Bezirken zurückgegangen, mit Ausnahme des Vivisbachbezirks, wo sie unverändert bei 2,9 % liegt. Im Broye- und im Saanebezirk sank die Quote um 0,3 Prozentpunkte auf 2,2 % bzw. 3,2 %, im Glane- (3,2 %) und im Greyerzbezirk (2,7 %) ging sie um 0,2 Prozentpunkte zurück und im See- (2,2 %) und im Sensebezirk (1,4 %) nahm sie um 0,1 Prozentpunkte ab. Im Landesdurchschnitt sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 %.

Im September 2021 verzeichnete der Kanton Freiburg 8731 Stellensuchende. Dies sind 249 Personen weniger als im Vormonat und 1083 Personen weniger als im September 2020. Die Stellensuchendenquote liegt neu bei 5 % (-0,2 Prozentpunkte). Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 4,5 % gesunken.

Kurzarbeit

Im September 2021 hat das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) 108 Gesuche um Kurzarbeit erfasst, die 1249 Arbeitnehmende betreffen.

Arbeitslose und Stellensuchende

Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2019 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2015, 2016 und 2017) des Bundesamts für Statistik berechnet.