Wichtigste regionale Ergebnisse
Anhand der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) des Bundesamtes für Statistik (BFS) lässt sich der Bestand der Gebäude mit Wohnnutzung beschreiben und analysieren. Diese jährliche umfassende Statistik beruht auf dem eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregister (GWR), beinhaltet aber nur die Gebäude mit Wohnnutzung.
Gebäudekategorien
Im Jahr 2025 zählte der Kanton Freiburg 75'906 Gebäude mit Wohnnutzung. Davon waren 45’395 oder 59,8 Prozent Einfamilienhäuser. Dieser Anteil beträgt landesweit 56,6 Prozent. Zwischen 1990 und 2025 nahm der Bestand der Gebäude mit Wohnnutzung im Kanton Freiburg um 31’116 Gebäude zu, wovon 19’486 Einfamilienhäuser waren. Mit 29,8Prozent der Gebäude, die im 21. Jahrhundert erstellt wurden, weist der Kanton Freiburg den jüngsten Gebäudebestand der Schweiz auf (19,3% im Landesdurchschnitt).
Seit 2020 verzeichnet der Anteil der Mehrfamilienhäuser im Kanton Freiburg jedes Jahr ein stetiges Wachstum (im Durchschnitt 0,5 Prozentpunkte). Hingegen nimmt das Wachstum des Anteils der Einfamilienhäuser seit 2012 kontinuierlich ab (0,9 Prozentpunkte im Jahr 2011 gegenüber 0,4 Prozentpunkten im Jahr 2014 und 0,2 Prozentpunkten im Jahr 2025). Dies könnte eine seit mehreren Jahren eingeleitete Verdichtung des Siedlungsgebiets widerspiegeln.
Anteil an Einfamilienhäusern im Kanton Freiburg 2025
Gebäude mit Wohnnutzung nach Gebäudekategorie von 1990 bis 2025
Hauptenergiequelle für die Heizung
Im Jahr 2025 wurden 33,1% der Gebäude im Kanton Freiburg mit fossilen Energiequellen (Heizöl und Gas) beheizt, gegenüber 50,3% in der gesamten Schweiz.
Mit 43,9% der Gebäude, die mit einer Wärmepumpe beheizt werden, weist der Kanton Freiburg zudem den höchsten Anteil dieses Heizsystems in der Schweiz auf. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, von 9,3% im Jahr 2000 auf 43,9% im Jahr 2025, während der Anteil der mit Heizöl beheizten Gebäude von 56,1% auf 27,6% zurückging. Die Holzheizung macht 9,3% der Gebäude aus, die Gasheizung 5,4%.
Parallel dazu hat die Fernwärme eine deutliche Verbreitung erfahren. Während sie im Jahr 2000 noch kaum genutzt wurde, betrifft sie inzwischen 6,0% der Freiburger Gebäude. Dieser Anteil liegt über dem schweizerischen Durchschnitt von 4,9 %.
Anteil der fossil betriebenen Heizungen im Kanton Freiburg 2025
Gebäude mit Wohnnutzung nach Hauptenergiequelle der Heizung 1990, 2000 und 2025
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Standardtabellen
Open Government Data (OGD)
Metadaten
Reine Wohngebäude (Einfamilienhäuser frei stehend, Einfamilienhäuser angebaut, Mehrfamilienhäuser, Mietliegenschaften)
Wohngebäude mit Nebennutzung (z.B. Wohngebäude mit Geschäftslokal, Bauernhäuser, Wohnheime ohne Pflegedienste und/oder Betreuung usw.)
Gebäude, die hauptsächlich anderem als Wohnzwecken dienen (z.B. Verwaltungsgebäude und Schulhäuser mit Abwartswohnung, aber auch Hotels, Spitäler, Heime usw.)
Die Hauptenergiequelle für die Wärmeerzeugung wird nach dem neuen Merkmalskatalog 2021 des Eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregisters aufgeschlüsselt. Die Daten 1990 und 2000 wurden entsprechend angepasst.