Meine nachhaltige Gemeinde (2) «Second-Hand» liegt im Trend!

21. Januar 2021 -10h12

Wie können wir auf Gemeinde-Ebene zu einer besseren und widerstandsfähigeren Welt beitragen? Wir können beispielsweise viele gute Ideen aus dem Massnahmenportfolio für nachhaltige Entwicklung schöpfen.

Second hand
Second hand © Etat de Fribourg - Staat Freiburg

Wussten Sie, dass «Second-Hand» nicht nur im Trend liegt, sondern auch die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung respektiert? Wenn Gegenstände nicht weggeworfen, sondern getauscht werden, und/oder auf den Kauf von Neuem verzichtet wird, schont das die natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig eröffnet die Mitwirkung an der Kreislaufwirtschaft einkommensschwachen Personen die Möglichkeit, günstig Produkte zu erwerben.

Wir könnten doch diese untypische Zeitspanne des Teil-Lockdowns dazu nutzen, unsere Sachen zu sortieren. Ihre gebrauchten Utensilien könnten dann beispielsweise im nächsten Sommer bei einem Quartiersflohmarkt ein neues Leben erhalten. Lassen Sie sich vom Leitfaden des Massnahmenportfolios für Nachhaltigkeit in den Gemeinden inspirieren. Er fördert die nachbarschaftliche Solidarität und zeigt auf, wie Sie Ihr Hab und Gut aufwerten können. Denken Sie auch daran, bei Ihrer Gemeinde anzufragen, ob sie einen finanziellen Zuschuss gewährt.

Gleich ob es sich um Kleidung, Möbel, elektronische oder Haushaltsgeräte handelt, viele Dinge können ein zweites Leben erhalten. Ausserdem beteiligen sich gewisse Second-Hand-Läden, wie Zig-Zag vom Roten Kreuz, Emmaüs oder Coup d’Pouce an Zeitarbeits-, Weiterbildungs- oder beruflichen Eingliederungsprogrammen.

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