Der multifunktionale Rastplatz bei La Joux-des-Ponts wird öffentlich aufgelegt

12. September 2014 -10h45

Auf Gesuch des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) legt der Staat Freiburg von heute bis am 13. Oktober 2014 den multifunktionalen Rastplatz bei La Joux-des-Ponts öffentlich auf. Der Rastplatz wird unter dem Vorbehalt allfälliger Einsprachen im Jahr 2016 vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) verwirklicht werden. Der Sektor für die Fahrenden wird in der Verlängerung des bestehenden Rastplatzes auf der Alpen-Seite gebaut werden.

Für die Verwirklichung des multifunktionalen Rastplatzes ist das ASTRA zuständig, wohingegen die Publikation im Amtsblatt (ABl) vom Staat Freiburg sichergestellt wird. Die öffentliche Auflage dauert bis am 13. Oktober 2014. Die Bauarbeiten sind unter dem Vorbehalt allfälliger Einsprachen für 2016 geplant.

Die Kosten für den multifunktionalen Rastplatz werden mit 1 Million Franken veranschlagt. Laut Vereinbarung vom November 2013 wird der Staat Freiburg dem Bund eine pauschale Abgeltung von 700 000 Franken zahlen. Dieser Betrag umfasst die Kosten der Einrichtungen für die Fahrenden sowie eine zeitanteilige Beteiligung (der multifunktionale Rastplatz steht dem Kanton acht Monaten im Jahr zur Verfügung) an den allgemeinen Landerwerbs- und Ausbaukosten.

Auf der Jura-Seite (Richtung Lausanne) wird der Rastplatz angepasst und ausgebaut werden (46 Plätze für Lastwagen). Auf der Alpen-Seite (Richtung Freiburg) wird der ausgebaute Rastplatz zwei klar getrennte Sektoren aufweisen. Der erste Sektor mit 12 Plätzen wird während des ganzen Jahres ausschliesslich den Lastwagenführern zur Verfügung stehen. Der zweite Sektor, der multifunktionale Teil, wird zwei Funktionen erfüllen: Von November bis Februar wird er 6 Lastwagen und von März bis Oktober 40 Wohnwagen von Fahrenden Platz bieten. Diese Lösung hat mehrere Vorteile: Der Zugang zum multifunktionalen Rastplatz erfolgt ausschliesslich über die Autobahn, entlang des heutigen Rastplatzes. Die Kantonspolizei kann so vom Einsatzzentrum Vaulruz aus die Bewegungen der Wohnwagen effizienter kontrollieren. Der für die Fahrenden reservierte Sektor ist vom Lastwagensektor getrennt. 

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