La Pila: Ergebnisse der neusten Fischanalysen und Stand der Arbeiten

25. September 2015 -15h00

Die 10 Fische, die im Juni 2015 in der Kleinen Saane in der Stadt Freiburg gefangen wurden, wiesen einen cPCB-Gehalt von zwischen 1,1 und 11,3 pg/g TEQ* auf. Die vorbereitenden Massnahmen zur Sanierung der Deponie La Pila sind inzwischen abgeschlossen und treten nun in die Betriebsphase. Verschiedene mögliche Sanierungsvarianten werden geprüft.

Analyse der Fische

7 Forellen, 2 Äschen und eine Barbe wurden im Juni 2015 in der Kleinen Saane zwischen der Magerau und der Zähringerbrücke gefangen. Die gefangenen Fische wiesen einen cPCB-Gehalt zwischen 1,1 und 11,3 pg/g TEQ* auf. Die Messergebnisse bestätigen die Richtigkeit der Empfehlungen zur Fischerei auf diesem Abschnitt .

* TEQ: PCDD-Toxizitätsequivalente PCDD nach EU-Verordnung Nr. 1259/2011. Die zulässige Höchstmenge für Empfehlungen zum Verzehr liegt bei 6,5 pg/g TEQ.

Das weitere Vorgehen

Mit den vorbereitenden Massnahmen, die von 2009 bis Ende 2014 durchgeführt wurden, konnte die Verschmutzung der Saane mit PCB vor der allgemeinen Sanierung der Deponie spürbar verringert werden. Die möglichen Sanierungsvarianten werden geprüft, und zusätzliche Untersuchungen sind nötig, namentlich um die Auswirkung der Massnahmen, die bei der Deponie ergriffen werden, auf die Umwelt zu beurteilen. Mit diesen Untersuchungen wird dem Auftrag, den der Grosse Rat am 8. Februar 2012 erheblich erklärt hat und der die Unterbreitung von drei Sanierungsvarianten verlangt, sowie den Vorgaben des Bundes (Beurteilung der kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der Sanierungsmassnahmen auf die Deponie sowie die Saane und insbesondere auf die Fische) Rechnung getragen.