Kreislaufwirtschaft und verantwortungsbewusste öffentliche Beschaffung gehören zu den Zielen der kantonalen Strategie Nachhaltige Entwicklung. In diesem Rahmen wurde eine Studie durchgeführt, um konkrete Lösungen zu ermitteln, mit denen die Lebensdauer von Textilien verlängert und ihre Umweltauswirkungen verringert werden können.
Als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Büro für Nachhaltigkeit und der Kantonspolizei stellt die Studie verschiedene Optionen vor, wie Uniformen besser nutzbar gemacht werden können, wenn sie nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck eingesetzt werden können. Die untersuchten Ansätze legen den Schwerpunkt auf die Wiederverwendung, die Wiederverwertung und das Recycling von Textilien, um Ressourcen zu schonen.
Auf der Grundlage dieser Studie werden verschiedene Massnahmen geprüft. Dazu zählen eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und die Evaluation von Lösungen im Bereich des Faser-zu-Faser-Recyclings.
Dieses Vorgehen verdeutlicht auf konkrete Weise, wie die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft in die Bewirtschaftung öffentlich beschaffter Güter integriert werden können. Die Studie ist ab sofort online verfügbar und wird zudem auf der Wissensplattform nachhaltige öffentliche Beschaffung (WöB) des Bundes veröffentlicht, die geschaffen wurde, um den Austausch bewährter Praktiken im Bereich der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung zu fördern.
Mehr dazu:
Analyse der Möglichkeiten zur Wiederverwendung, zur Wiederverwertung und zum Recycling von Polizeiuniformen (Studie nur auf Französisch)
Empfehlungen für den Kauf von ethisch und ökologisch produzierter Arbeitskleidung