Beispiele für die Umsetzung in der Praxis
Sanierung der Staatsgebäude
Seit 2021 wurden bei mehr als 100 Staatsgebäuden technische Zustandsanalysen durchgeführt. Für einen Teil dieser Gebäude sind in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungen vorgesehen.
Hoher Baustandard
Das Hochbauamt (HBA) stützt sich auf den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS-Hochbau) , der sämtliche Aspekte der Agenda 2030 abdeckt, einschliesslich der Energieeffizienz. In diesem Bereich strebt der Kanton besonders anspruchsvolle Standards an: Für Neubauten und umfassende Sanierungen ist die Einhaltung der Kriterien der Labels Minergie-P-ECO oder Minergie-A-ECO vorgeschrieben.
Ende 2025 erfüllten 14 Bau- oder Sanierungsprojekte für öffentliche Gebäude die Kriterien des SNBS.
Dauerhafte Verankerung der Massnahmen
Seit dem 1. Januar 2023 verankert die Richtlinie des Hochbauamts für die Nachhaltigkeit von Staatsgebäuden die Grundsätze einer nachhaltigen Energieversorgung in sämtlichen kantonalen Bauprojekten und integriert diese direkt in die Planungsprozesse. Dadurch wird ein kohärenter, langfristig ausgerichteter Ansatz sichergestellt, sodass öffentliche Gebäude als Vorbild für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement und für die Anpassung an den Klimawandel dienen.
In der kantonalen Strategie verankert
Energie ist für das Funktionieren des Kantons unverzichtbar und trägt zum Wohlbefinden der Bevölkerung sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und der steigende Energiebedarf stellen jedoch grosse Herausforderungen in Bezug auf den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Resilienz dar.
Im Rahmen des SDG 7 zielt die Strategie Nachhaltige Entwicklung des Staats Freiburg darauf ab, den Energieverbrauch zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und lokal erzeugte, wirtschaftlich tragbare sowie umwelt- und landschaftsverträgliche erneuerbare Energien auszubauen.