Auf einem ikonografischen Parcours, der von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst reicht, erforscht die Ausstellung Darstellungen und imaginierte Bilder von Körperflüssigkeiten – Blut, Tränen, Milch... Die Problematiken des Themas sind breit gefächert: Es gilt, die Art und Weise zu hinterfragen, wie Körperflüssigkeiten, seien sie intim oder universell, das Verhältnis zwischen Reinheit und Unreinheit, Natur und Kultur, Materialität und Transzendenz vermitteln.