Zweite Ausgabe zum Thema Arbeit
Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe im Jahr 2024 kehrt die nationale Kampagne «Zukunft Inklusion » zurück. Diesmal liegt der Fokus auf der wichtigen Rolle von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt; als Mitarbeitende, Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungspersonen oder Kolleginnen und Kollegen tragen sie zum wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand unseres Landes bei.
Artikel 27 des Übereinkommens der UNO über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK) spricht ihnen das gleiche Recht auf Arbeit zu. Die Aktionstage 2027 zielen darauf ab, die Kompetenzen, Talente und Beiträge von Menschen mit Behinderung zu würdigen und gleichzeitig die Schaffung barrierefreier und inklusiver Arbeitsumgebungen zu fördern.
Auch wenn bereits zahlreiche Fortschritte erzielt wurden, bleiben gewisse Herausforderungen bestehen. Vorurteile, mangelndes Wissen über die Lebensrealität von Menschen mit Behinderung und Schwierigkeiten beim Zugang zu bestimmten Arbeitsplätzen behindern nach wie vor die uneingeschränkte Teilhabe. Frauen mit Behinderung sind dabei aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung besonders oft von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Die Aktionstage «Zukunft Inklusion» sollen dazu beitragen, die Praktiken und Sichtweisen positiv zu verändern.
Eine Aktion organisieren
Alle können bei den Aktionstagen mitmachen und eine neue Aktion planen oder auf bereits existierende Aktionen aufmerksam machen – unabhängig von deren Umfang:
- Unternehmen, Arbeitgebende und Institutionen: Tag der offenen Tür, Erfahrungsberichte und Präsentation bewährter Praktiken oder Anpassungen, welche die Inklusion fördern;
- Öffentliche Dienste und Gemeinwesen: Austausch von Erfahrungen in den Bereichen inklusive Beschäftigung, Barrierefreiheit oder berufliche Wiedereingliederung;
- Vereine, Schulen und Organisationen: Sensibilisierungsveranstaltungen, Treffen, Workshops oder Aktivitäten, die den Austausch und die Teilhabe fördern;
- Privatpersonen: Lokale Initiativen, Erfahrungsberichte oder Aktionen, die zur Förderung einer inklusiveren Gesellschaft beitragen.
Anmeldung und finanzielle Unterstützung
Das Sozialvorsorgeamt (SVA) in Zusammenarbeit mit Forum Handicap Fribourg (FHaF) begleitet die Aktionen, die sowohl auf kantonaler als auch auf nationaler Ebene grosse Aufmerksamkeit erhalten werden.
Die Anmeldefrist für die Aktionen endet am 4. Dezember 2026. Eine finanzielle Unterstützung kann über das Formular auf der Website des Sozialvorsorgeamts beantragt werden.