Die Massnahme zur Förderung digitaler Technologien in der Milchviehhaltung ist ein Erfolg

10. März 2021 -08h47

Der Wiederankurbelungsplan für die von der Coronavirus-Krise schwer getroffene Freiburger Wirtschaft sieht die Förderung der Digitalisierung im Agrar- und Ernährungssektor vor. 54 landwirtschaftliche Betriebe haben sich angemeldet, um von der Massnahme zu profitieren und an diesem Projekt teilzunehmen, welches die Gesundheit der Tiere verbessern und die Treibhausgasemissionen reduzieren soll. Das zur Verfügung stehende Budget von CHF 250’000 ist bereits ausgeschöpft und es können keine neuen Anträge mehr gestellt werden.

Förderung digitaler Technologien in der Milchwirtschaft © Etat de Fribourg - Staat Freiburg - Grangeneuve, Institut agricole de l'Etat de Fribourg

Die Massnahme des Wiederankurbelungsplans des Kantons Freiburg, welche die Förderung digitaler Technologien in der Milchviehhaltung beinhaltet, stiess bei den Freiburger Produzentinnen und Produzenten auf Interesse: 54 Betriebe werden an dem von Grangeneuve vorgeschlagenen Projekt teilnehmen.

Aktivitätsmessungssysteme und Futterschieberoboter machen den Grossteil der unterstützten Systeme aus. Der zur Verfügung stehende Unterstützungsbetrag von CHF 250’000 wurde schnell ausgeschöpft. Die Anmeldefrist des Projekts ist somit beendet. Dieser Erfolg bei den Milchviehbetrieben verdeutlicht die Begeisterung der Landwirtinnen und Landwirte, in neue Technologien zu investieren.

Grangeneuve wird das Projekt nun fortsetzen, indem es die Herdengesundheit auswertet und Kriterien evaluiert, welche die Kohlenstoffbilanz der Betriebe beeinflussen. Betriebsbesuche und Interviews sind auch seitens Agroscope Tänikon und der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern geplant. Diese beiden Institutionen werden eine soziologische Untersuchung und eine Studie zum Herdenmanagement durchführen. Das Projekt endet im Dezember 2023.