COVID-19-Impfung in Ihrer Nähe durch Impfteams, im Impfzentrum, in der Apotheke oder bei Ihrem Arzt

Die Impfung gegen COVID-19 ist freiwillig und kostenlos. Sie erfordert grundsätzlich zwei Impfdosen (Pfizer und Moderna) im Abstand von mindestens vier bis sechs Wochen. In gewissen Fällen ist nur eine Impfdosis notwendig (siehe FAQ). Beim Impfstoff Johnson & Johnson gilt man bereits nach einer Dosis als vollständig geimpft, das Zertifikat ist ab dem 22. Tag nach der Impfung gültig.
Sie können sich von mobilen Teams in Ihrer Nähe, im Impfzentrum (Forum Freiburg), in bestimmten Arztpraxen und auch in den Apotheken impfen lassen (Liste der Apotheken siehe unten).

IMPFUNG MÖGLICH UND RATSAM! AUCH OHNE ANMELDUNG, im Zentrum oder auch durch ein mobiles Impfteam

MOBILES IMPFTEAM
Programm für das mobile Impfteam, in der Nähe Ihres Wohnortes. 
Pilotprojekt für Jugendliche
(12-15 Jahre) in Bulle und Plaffeien : weiter unten clicken auf SICH ANMELDEN

Infos für Jugendliche

IMPFZENTRUM Forum Fribourg 
Mittwoch und Samstag, 9 Uhr-17 Uhr, ohne Anmeldung 13 Uhr-16 Uhr
Donnerstag und Freitag, 9 Uhr-21 Uhr, ohne Anmeldung 13 Uhr-21 Uhr
Sie sind 16. Jahre und älter: Sie können sich im Zentrum einschreiben (siehe unten) oder auch ohne Anmeldung kommen (siehe Öffnungszeiten).
12 bis 15-Jährige müssen sich anmelden und "Pädiatrie-Zentrum" wählen

Bringen Sie zum Impftermin eine Identitätskarte (ID oder Pass, gültig oder abgelaufen, oder auch ein Führerausweis) und Ihren Krankenversicherungsausweis (Ihre Krankenkassenkarte) mit. Ihr Impfausweis wird nicht benötigt. 

BESONDERE SITUATIONEN

  • Wichtig: Verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Fieber oder Symptome haben, die auf eine Covid-19-Ansteckung zurückzuführen sein könnten.
  • Personen aus dem Broyebezirk können sich auch an das Impfzentrum des HIB (Payerne) wenden. Da das Anmeldesystem dieses Impfzentrums vom Kanton Waadt verwaltet wird, ist eine Anmeldung allenfalls erst in mehreren Wochen möglich.
  • Sie leben in Armut und haben keine Krankenversicherung? Melden Sie sich bei Fri-Santé, dort wird man eine Lösung für Sie finden und Ihnen ein Dokument geben das Sie im Impfzentrum vorzeigen können !
Impfungen in den Apotheken Covid-Zertifikat Hotline Gesundheit (auch für Fragen zur Impfung)

 

Informationen zur COVID-19-Impfung für Jugendliche (Stand 08.09.21) Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson: Information für Patientinnen und Patienten (Stand 06.10.2021)

Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime

Die Impfung in allen Pflegeheimen des Kantons erfolgte bis Anfang März. 95% der Bewohner sind geimpft. 

Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko

Die Hausärztinnen und Hausärzte können die Kontaktdaten von Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko für eine prioritäre Anmeldung direkt weiterleiten. Sie können allenfalls auch selbst impfen. 

Wie melde ich mich an?

  1. Die Anmeldung erfolgt online. 
  2. Wenn Sie Ihre Mobiltelefonnummer abgegeben haben, wird ein SMS Sie vor dem Rendez-vous benachrichtigen.
  3. Es gibt auch Vereine, deren Hilfe Sie für den Transport in Anspruch nehmen können.

​​​​​​​INFO Italienisch-Englisch-Rumantsch (Rätoromanisch)-Español (Spanisch)-Português (Portugiesisch)-Shqip (Albanisch)-Srpski jezik (Serbisch/Kroatisch/Bosnisch)-Türkiye (Türkisch)

Sich anmelden

 

Häufig gestellte Fragen FAQ

  • Sie können dies – vor dem ersten Termin – über die Bestätigung tun, die Sie erhalten haben. Sollte Ihnen das Datum der 2. Impfung nicht passen, dann können Sie es vor Ort, wenn Sie die erste Dosis bekommen, ändern.

    Für Personen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, reicht eine Impfdosis meist aus. Für diesen Fall beachten Sie bitte die Informationen unter Fragen 2 und 28.

  • Für Personen mit COVID-19-Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest, PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder Serologie (diese wird nicht empfohlen; auf jeden Fall ist zwischen der Serologie und der Impfdosis ein Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten) bestätigt wurde, ist eine mRNA-Impfdosis (Moderna, Pfizer) für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der Einzeldosis ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab vier Wochen nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung möglich. 

    Personen, die eine mRNA-Impfdosis erhalten haben und deren frühere Infektion durch einen positiven Test von mindestens vier Wochen vor der Impfung bestätigt wurde, können den 2. Impftermin über die Hotline Gesundheit unter 084 026 1700 annullieren (täglich von 9 bis 17 Uhr - Kostenpflichtiger Anruf - Verbindungskosten) (Ausnahme: Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten)

    Personen, die zwei Impftermine haben, jedoch noch nicht geimpft wurden, können den 2. Impftermin vor Ort annullieren.

    Wurde die COVID-19-Erkrankung nicht durch einen positiven Antigen-Schnelltest, einen PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder Serologie (nicht empfohlen) bestätigt, sind zwei mRNA-Impfdosen notwendig. Achtung: Nach einer Serologie müssen sie 14 Tage warten, bevor Sie die Einzeldosis erhalten können. Es ist zu beachten, dass serologische Schnelltests nicht gültig sind.

  • Die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna, Pfizer) umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der 1. Dosis und ist nach der 2. Dosis vollständig aufgebaut (85 bis 92 %).

    Wenn Sie sich nach der 1. Impfdosis mit COVID-19 anstecken (bestätigt durch PCR-Test), rufen Sie bitte die Hotline an, um den Termin für die 2. Impfdosis zu verschieben (+3 Monate für alle). Auf Wunsch können Sie jedoch auch nach einer COVID-Infektion Ihre 2. Dosis erhalten (frühestens nach 4 Wochen), jedoch ist das Risiko für Nebenwirkungen grösser, wenn die 2. Dosis kurz nach der Erkrankung verabreicht wird.

  • Generell kann davon ausgegangen werden, dass eine junge Person im Alter von 16 Jahren in der Lage ist, die Folgen einer COVID-19-Impfung einzuschätzen. Die Einwilligung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten ist somit für die Impfung der 16- bis 18-Jährigen nicht erforderlich.

    Für Jugendliche ab 12 Jahren sind die beiden Impfstoffe von Pfizer und Moderna zugelassen. Da beim Impfstoff von Moderna ein geringfügig höheres Risiko für Herzmuskelentzündungen besteht, wird Jugendlichen unter 18 Jahren nur der Impfstoff von Pfizer verabreicht.

    Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren wird empfohlen, mit einer Bezugsperson über die Impfung zu sprechen. Auch ein Gespräch mit einer Pflegefachperson oder einer Kinderärztin bzw. einem Kinderarzt ist empfehlenswert, damit die junge Person über die notwendigen Informationen verfügt.

  • Dank dem Impfstoff kann der Körper eine speziell gegen das Virus gerichtete Immunabwehr aufbauen. Sobald der Körper dem Virus ausgesetzt ist, kann er es mit seiner Immunabwehr bekämpfen und eine Erkrankung verhindern. Der Impfstoff wirkt in gleicher Weise auf das Immunsystem wie das Virus, ohne jedoch die Krankheit zu verursachen.

    Die Immunabwehr über Ansteckung und Erkrankung aufzubauen ist nicht empfehlenswert, da es auch zu einem schweren Krankheitsverlauf und Langzeitfolgen kommen kann (Long Covid). Mit der Impfung erlangt man auf sichere Art einen besseren und längerfristigen Schutz vor COVID-19, ohne sich den Risiken der Erkrankung auszusetzen.

    Es gibt mehrere Impfstofftypen gegen das Coronavirus; nicht alle sind in der Schweiz zugelassen.

  • Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Auch wenn die Mehrheit der infizierten Personen nur milde oder gar keine Symptome entwickelt, kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen.

    Die Impfung schützt vor dem Coronavirus und gegen eine Übertragung, die dank der Impfung verringert wird. Sie ist – neben den Verhaltens- und Hygieneregeln – die beste Strategie, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren.

    Mit der COVID-19-Impfung können Sie…

    • sich vor einer COVID-19-Erkrankung und einem allfälligen schweren Verlauf schützen.
    • auf sichere Art immun werden.
    • mithelfen, die Krankheitslast zu reduzieren.
    • helfen, die Auswirkungen der Pandemie zu bekämpfen.
    • die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung vermeiden.
    • dazu beitragen, das Gesundheitswesen zu entlasten.
    • dazu beitragen, die Freiheiten des Alltags zurückzubringen.
  • Derzeit hat der Bund drei Impfstoffe (mRNA-Impfstoffe von Moderna und von Pfizer sowie den Vektorimpfstoff Janssen® von Johnson & Johnson) zugelassen. Diese drei Impfstoffe werden in der Schweiz eingesetzt.

    Mittelfristig sind weitere Impfstoffe vorgesehen. Mehr Informationen

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken.

    Bei einem mRNA-Impfstoff wird der optimale Schutz etwa ein, zwei Wochen nach der zweiten Impfung erreicht. Beim Vektorimpfstoff Janssen® ist man rund drei Wochen nach der eimaligen Dosis optimal geschützt.

    Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (85 bis 92 % für Pfizer und Moderna, 70 % für Janssen®). Einige Personen können trotz Impfung an COVID-19 erkranken. Mit der Impfung sind Sie aber sehr gut vor einer schweren Erkrankung geschützt. Lassen Sie sich deshalb sofort testen, wenn Sie Symptome von COVID-19 haben.

  • In der Schweiz braucht jeder Impfstoff eine Zulassung. Dazu muss er hohe Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat die Impfstoffe gegen COVID-19 genau geprüft und zugelassen. Sie sind sicher und wirksam.

    Mehrere Zehntausend Personen haben die mRNA-Impfstoffe in klinischen Studien erhalten. Sie sind auch sicher und wirksam bei Personen in höherem Alter, Personen mit chronischen Krankheiten sowie Schwangeren. Seit der Zulassung wurden hunderte Millionen Personen mit diesen Impfstoffen geimpft.

    Bei dem Vektorimpfstoff Janssen® wird ein harmloses Virus als Transportmittel (Vektor) verwendet, um wichtige Informationen über den Krankheitserreger an unsere Zellen zu übermitteln. Mehrere Tausend Personen haben den Vektorimpfstoff von Janssen® in Studien erhalten. Seit der Zulassung wurden viele Millionen Personen mit diesem Impfstoff geimpft.

    Fachleute überwachen weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe. Der Nutzen einer Impfung muss die Risiken deutlich überwiegen. Nur dann wird diese Impfung in der Schweiz empfohlen.

  • Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt.

    Bei Moderna und Pfizer sind grundsätzlich zwei Impfungen notwendig. Die zweite Impfung erfolgt etwa 4 Wochen nach der ersten Impfung. Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es grundsätzlich zwei Impfungen mit dem gleichen Impfstoff.

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (diese wird nicht empfohlen; auf jeden Fall ist zwischen der Serologie und der Impfdosis ein Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten) bestätigt wurde, ist eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab 4 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 28).

    Beim Impfstoff Johnson & Johnson gilt man bereits nach einer Dosis als vollständig geimpft, das Covid-Zertifikat ist ab dem 22. Tag nach der Impfung gültig. Wie bei den mRNA-Impfstoffen wird die Impfung auch empfohlen, wenn Sie schon eine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus hatten, möglichst innerhalb von ein bis drei Monaten nach der Infektion. 

  • Die mRNA-Impfung umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der ersten Dosis und ist nach der zweiten Dosis vollständig aufgebaut (85–92 %), für eine Dauer von 12 Monaten.

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19-Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest, PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder Serologie (diese wird nicht empfohlen; auf jeden Fall ist zwischen der Serologie und der Impfdosis ein Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten) bestätigt wurde, ist eine mRNA-Impfdosis (Moderna, Pfizer) für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der Einzeldosis ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab vier Wochen nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 28).

  • Das ist noch nicht bekannt, der Schutz hält bei mRNA-Impfstoffen jedoch sicher für mindestens 12 Monate an. Im Moment untersuchen die Hersteller, wie lange die Impfung schützt. Es kann sein, dass nach einer bestimmten Zeit eine erneute Impfung empfohlen wird.

  • Folgenden Personen wird die COVID-19-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna, Pfizer) nicht empfohlen:

    • Personen mit einer schweren bestätigten Allergie auf einen Bestandteil der Impfstoffe, vor allem auf Polyethylenglykol (PEG); Personen, die in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock oder Angioödem/Quincke-Ödem) auf eine Impfung gezeigt haben, müssen ihre Ärztin oder ihren Arzt kontaktieren und die Impfung abklären.
    • Kindern unter 12 Jahren. Bis jetzt gibt es nicht genug Daten zur Impfung in diesem Alter.

    Folgenden Personen wird die COVID-19-Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen® nicht empfohlen:

    • Personen mit einer schweren bestätigten Allergie auf einen Bestandteil des Impfstoffes.
    • Personen, die ein Kapillarlecksyndrom (Capillary-Leak-Syndroms CLS) hatten.
    • Jugendlichen und Kindern unter 18 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen. Bis jetzt gibt es nicht genug Daten zur Anwendung des Impfstoffs in diesen Gruppen.
    • Personen mit geschwächtem Immunsystem (aufgrund einer Krankheit oder einer Therapie).

    Bei hohem Fieber, Krankheit oder Unwohlsein müssen Sie die Impfung verschieben und sich testen lassen. Dasselbe gilt für Personen, die auf ein COVID-19-Testergebnis warten oder sich in Isolation oder Quarantäne befinden.

  • Schwangere Frauen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe bei einer COVID-19 Infektion. Die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna, Pfizer) wird Schwangeren ab 12 Schwangerschaftswochen (d. h. ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel) empfohlen. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten sich möglichst bald gegen COVID-19 impfen lassen. Eine Impfung ist auch im ersten Schwangerschaftsdrittel möglich und kann auf Wunsch der Frau erfolgen. Eine COVID-19 Impfung mit den mRNA-Impfstoffen ist auch in der Stillzeit empfohlen. Gemäss zunehmender Evidenz überwiegt der Nutzen einer COVID-19 Impfung in der Schwangerschaft deutlich mögliche Risiken. Eine schriftliche Einwilligung der schwangeren Frau ist nicht mehr notwendig, ebenfalls kein ärztliches Attest und keine ärztliche Verordnung.

  • Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Bei geimpften Personen ist die Wahrscheinlichkeit sich mit dem Coronavirus zu infizieren deutlich geringer als bei ungeimpften Personen. Damit ist auch das Risiko einer Übertragung auf andere Personen geringer. Die Impfung bietet jedoch keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung. Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns»: www.bag-coronavirus.ch.

    Aber: Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten verzichten. Sie müssen auch nach einem engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person nicht in Quarantäne. Zudem sind Sie bei der Einreise in die Schweiz von der Testpflicht ausgenommen.

    Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffes (Moderna, Pfizer) erhalten haben. Bei Personen, bei denen nur eine Dosis eines mRNA-Impfstoffes notwendig ist, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 28). Personen, die den Vektorimpfstoff Janssen® erhalten haben, gelten ab dem 22. Tag nach der Injektion als vollständig geimpft.

  • Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben, meistens sind sie jedoch schwach bis moderat und schnell vorbei. Sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen (z. B. eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung).

    Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

    • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber;
    • gerötete, schmerzende oder geschwollen Einstichstelle;
    • Kopfschmerzen;
    • Müdigkeit;
    • Muskel- und Gelenkschmerze;
    • Übelkeit.

    Diese Nebenwirkungen treten nach Impfungen häufig auf. Sie zeigen, dass der Körper den Impfschutz gegen die Krankheit aufbaut. Sie sind also in milder Form auch ein gutes Zeichen. Die Nebenwirkungen sind in der Regel nach ein bis drei Tagen vorbei. Zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

    In seltenen Fällen (6 Fälle/100 000) wurden bei jungen Menschen nach der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) beobachtet, das sind sechs Mal weniger als nach einer COVID-Erkrankung. Der Verlauf war mehrheitlich mild und ein Spitalaufenthalt war nicht notwendig. Sollten bei der jungen Person ein paar Tage nach der Impfung oder während der COVID-Erkrankung Symptome wie Atemnot, Brustschmerzen, Herzklopfen oder Fieber auftreten, muss sie sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden.

    Vereinzelt wurde nach Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen® innerhalb der ersten drei Wochen nach der Impfung seltene Formen von Thrombosen (v. a. Hirnvenen- oder Bauchvenenthrombosen aber auch arterielle Thrombosen) in Verbindung mit einer Reduktion an Blutplättchen beobachtet. Diese Ereignisse waren schwerwiegend, traten jedoch nur sehr selten (bei 1 bis 8 von 1 Millionen Personen) nach einer Impfung mit dem Vektorimpfstoff Janssen® auf.

    Abgesehen davon gibt es bisher keine Auffälligkeiten bezüglich schwerer Nebenwirkungen. Fachleute beobachten mögliche Hinweise genau.

  • Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einer Woche immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Sie oder er wird nach einer ersten Untersuchung diagnostizieren können, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder ob die Symptome eine andere Ursache haben, und welche Massnahme getroffen werden muss.

  • Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone übernehmen den Restbetrag.

  • Grundsätzlich nicht. Die Leistungen sind von Franchise und Selbstbehalt befreit, d. h. der geimpften Person können keine Kosten im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung in Rechnung gestellt werden.

    Zusätzliche Leistungen können durch die Ärztin/den Arzt nach TARMED abgerechnet werden, wenn gefährdete Personen zusätzlich den Rat ihrer behandelnden Ärztin/ihres behandelnden Arztes einholen. Diese Leistungen werden von der OKP übernommen und unterliegen der Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt).

  • Ja. Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen.

  • Nein. Sie bekommen durch die Impfung kein COVID-19. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Sie werden sich auch vor und nach jeder Impfung weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten müssen.

    Die Impfung kann kein positives PCR- oder Antigenschnelltest-Resultat ergeben. Denn die mRNA bzw. DNA, welche durch die Impfung in den Körper gelangt und das in der Folge produzierte Protein werden durch die PCR- oder Antigen-Schnelltests nicht nachgewiesen. Die Tests weisen andere Komponenten des Virus nach.

    Falls Sie nach der Impfung positiv getestet werden, haben Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt, bevor der Impfschutz aufgebaut war. Oder Sie haben sich trotz der Impfung angesteckt. Denn keine Impfung gibt einen hundertprozentigen Schutz. In seltenen Fällen kann auch ein Test fälschlicherweise positiv ausfallen.

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Wichtig: Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz (zwischen 85 und 92 % für die mRNA-Impfstoffe und 70 % für den Vektorimpfstoff Janssen®). Einige Personen können trotz Impfung erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch die Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf.

  • Gute Gründe für Erwachsene, sich impfen zu lassen:

    • Die Impfung schützt Sie vor einer COVID-19-Erkrankung. Obwohl manche Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
    • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (beispielsweise Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten, die Long Covid genannt werden. Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht ein kleineres/kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
    • Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt. Mit der Impfung tragen Sie dazu bei, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren. Je weniger Personen am Coronavirus erkranken, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.
    •  Bei geimpften Personen ist die Wahrscheinlichkeit sich mit dem Coronavirus zu infizieren deutlich geringer als bei ungeimpften Personen. Damit ist auch das Risiko einer Übertragung auf andere Personen geringer. Dies ist vor allem für besonders gefährdete Personen in Ihrer Familie, Ihrem Haushalt oder Ihrem Arbeitsumfeld wichtig. Denn es gibt besonders gefährdete Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht so gut wirkt, weil das Immunsystem geschwächt ist.
  • Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung parallel durchgeführt. Dadurch konnte Zeit gewonnen werden. Üblicherweise werden die Phasen der Impfstoffentwicklung nacheinander durchgeführt.

    Zusätzliche Punkte, welche geholfen haben, rasch einen Impfstoff zu entwickeln:

    • Die Eigenschaften des neuen Coronavirus wurden rasch erforscht und allgemein zugänglich gemacht.
    • Verschiedene vorhandene Ressourcen in der Forschung und Entwicklung wurden ausschliesslich für die Herstellung eines Impfstoffes gegen das neue Coronavirus genutzt.
    • Grosse und erfahrene Impfstoffhersteller hatten die Möglichkeit, in kurzer Zeit effizient Studien durchzuführen.
    • In den letzten Jahren wurde intensiv an der Impfstoff-Technik mit mRNA geforscht. Dabei wurden die technologischen Voraussetzungen für die rasche Entwicklung und Herstellung solcher Impfstoffe geschaffen.

    Weiter wurde auch das Zulassungsverfahren von Swissmedic beschleunigt. Im Normalfall werden die Ergebnisse der klinischen Phasen I – III gesammelt geprüft. Für die Zulassung des Impfstoffes gegen das Coronavirus wurden einzelne Studien an Swissmedic gesendet und laufend geprüft. Die Anforderungen bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe bleiben bei diesem Verfahren jedoch gleich wie beim üblichen Zulassungsverfahren. Nur wenn Swissmedic die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Qualität des Impfstoffes bestätigen kann, erteilt Swissmedic die Marktzulassung für die Schweiz.

  • Im Zentrum durchlaufen Sie drei Schritte: Formalitäten, Impfung und Überwachung nach der Impfung sowie – nach Wunsch – Ausstellung des Covid-Zertifikats nach der letzten Dosis. Grundsätzlich sollte eine Stunde eingeplant werden.

  • Nach engem Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall sind Personen, die vollständig geimpft wurden, für 12 Monate nach der Impfung von der Quarantänepflicht befreit. 

    Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffes (Moderna, Pfizer) erhalten haben. Bei Personen, die als Ausnahme nur eine Dosis eines mRNA-Impfstoffes erhalten haben, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 28). Personen, die den Vektorimpfstoff Janssen® erhalten haben, gelten ab dem 22. Tag nach der Injektion als vollständig geimpft.

    Trotz Befreiung von der Quarantäne: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln sowie die Vorgaben zur Maskenpflicht. In manchen Fällen können geimpfte Personen das Virus an andere Personen weitergeben. Bei geimpften Personen ist die Wahrscheinlichkeit sich mit dem Coronavirus zu infizieren deutlich geringer als bei ungeimpften Personen. Damit ist auch das Risiko einer Übertragung auf andere Personen geringer.

    Zudem sind Sie, wenn Sie vollständig geimpft sind, bei der Einreise in die Schweiz von der Testpflicht ausgenommen. 

  • Ja, alle Personen die positiv auf das neue Coronavirus getestet werden, müssen in Isolation. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

    Denn obwohl die Impfung einen sehr hohen Schutz bietet, kann die Möglichkeit einer Infektion nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Somit können Sie sich trotz Impfung mit dem Coronavirus infizieren und eventuell andere Personen anstecken, auch wenn das Risiko einer Übertragung durch die Impfung geringer ist.

  • Ja. Die Impfung ist auch empfohlen, wenn Sie bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert waren. Durch die Impfung wird die Immunabwehr zusätzlich gestärkt und Sie sind optimal geschützt.

    mRNA-Impfstoffe: Für Personen mit COVID-19-Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest, PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder Serologie (diese wird nicht empfohlen; auf jeden Fall ist zwischen der Serologie und der Impfdosis ein Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten) bestätigt wurde, ist eine mRNA-Impfdosis (Moderna, Pfizer) für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der Einzeldosis ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab vier Wochen nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis.

    Impfstoff Janssen®: Wie bei den mRNA-Impfstoffen wird die Impfung auch empfohlen, wenn Sie schon eine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus hatten, möglichst innerhalb von ein bis drei Monaten nach der Infektion.

    Ein Antikörpertest soll nicht erfolgen und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Denn ein Antikörpertest gibt keinen Aufschluss darüber, wie lange jemand nach einer bestätigten Infektion immun ist, da die sogenannten Gedächtniszellen hierbei nicht ermittelt werden.

  • Wenn Sie ein positives Serologieergebnis haben, beweist dies, dass Sie eine Infektion durchgemacht haben. Dieser Nachweis erfordert nur eine Impfdosis, damit Sie als vollständig geimpft gelten. Diese Einzeldosis darf frühestens 14 Tage nach dem Serologieergebnis verabreicht werden, einen maximalen Abstand gibt es nicht. Es ist zu beachten, dass die Serologie (Bluttest mit Antikörperbestimmung) vom BAG nicht empfohlen wird und serologische Schnelltests nicht gültig sind.

  • Zum heutigen Zeitpunkt können Sie bei den mRNA-Impfstoffen nicht zwischen den Impfstoffen von Pfizer oder Moderna auswählen. Beide zugelassenen mRNA-Impfstoffe sind hinsichtlich der Wirksamkeit und der Sicherheit gleichwertig. Sie werden deshalb den gleichen Zielgruppen angeboten. Entscheidend dafür, wer welchen mRNA-Impfstoff erhält, ist momentan vor allem die Verfügbarkeit der einzelnen Impfstoffe in der Schweiz.

    Wenn Sie sich aus medizinischen Gründen nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können (z. B. wegen einer schweren Allergie auf einen Inhaltsstoff) oder sich nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen möchten, dann können Sie den Vektorimpfstoff Janssen® erhalten, wenn Sie über 18 Jahre alt und nicht schwanger oder am Stillen sind. Der Johnson & Johnson-Impfstoff ist ausschliesslich auf Anmeldung erhältlich, da nur eine begrenzte Anzahl Dosen zur Verfügung steht.

  • Die in der Schweiz zugelassenen COVID-19-Impfstoffe wurden gegen das ursprüngliche Virus entwickelt. Sie schützen aber in ähnlichem Mass auch gegen die neuen Varianten.

    Informationen zum Schutz vor der Variante «Delta»

    In der Schweiz zirkuliert momentan fast ausschliesslich die Virusvariante «Delta». Die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen schwere COVID-19-Erkrankungen und Hospitalisationen ist weiterhin sehr hoch, auch bei Infektionen mit der Variante «Delta». Es gibt derzeit keine Hinweise, dass der Impfschutz vor schweren Erkrankungen durch die Variante «Delta» weniger hoch respektive weniger lang anhaltend sein könnte als der Impfschutz vor schweren Erkrankungen durch die Variante «Alpha». Die aktuellen Daten werden laufend evaluiert.

    Die Impfung kann weiterhin Virusübertragungen reduzieren, auch bei der Variante «Delta». Denn geimpfte Personen infizieren sich im Vergleich zu ungeimpften Personen deutlich weniger häufig mit der Variante «Delta» und geben das Virus damit auch weniger oft weiter.

  • Ja, die Grippeimpfung kann gleichzeitig verabreicht werden, bei einigen Lebendimpfstoffen ist jedoch ein Abstand von einer Woche zwischen den Impfungen erforderlich.

  • Wenn Sie hohes Fieber haben und sich krank oder unwohl fühlen, müssen Sie die Impfung verschieben. Sie sollten den Impftermin aber nachholen, sobald Sie keine Symptome mehr haben.

    Bei Symptomen, die zu COVID-19 passen, gilt weiterhin: Lassen Sie sich unmittelbar nach Beginn der Symptome testen. Bleiben Sie zu Hause, bis das Testergebnis vorliegt. Sie sollten in dieser Zeit auch keine Impftermine wahrnehmen.

  • Wenn Sie Symptome haben, sollten Sie sich mittels PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in einer Praxis, einer Apotheke, einem Testzentrum oder einem Spital testen lassen, auch wenn Sie vollständig geimpft sind. Dasselbe gilt, wenn Sie eine Anweisung von Ihrer zuständigen kantonalen Stelle erhalten, dass Sie sich testen lassen sollen (z. B. aufgrund eines engen Kontaktes).

    Diese Regeln gelten, da eine Impfung nie einen hundertprozentigen Schutz garantiert. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Sie sich trotz der Impfung mit dem neuen Coronavirus anstecken. Mit der COVID-19-Impfung sind Sie aber sehr gut vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt.

  • Derzeit spricht man von einem Covid-Zertifikat, wobei jedes Land seine eigenen Einreiseregelungen bestimmt. Die Anerkennung des Covid-Zertifikats wird derzeit zwischen den Ländern der Europäischen Union vereinbart. S. Covid-Zertifikat.

  • Jede Person, die sich vor dem 19. Juni 2021 hat impfen lassen, hat nach der Impfung einen Impfnachweis in Papierform erhalten. Diese Bestätigung enthält Informationen zum verabreichten Impfstoff (beispielsweise Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Seit dem 19. Juni 2021 wird das Covid-Zertifikat direkt nach der letzten Dosis am Impfort ausgestellt.

  • Das Covid-Zertifikat ist eine Möglichkeit, eine COVID-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testergebnis zu dokumentieren. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite.

  • Ein Eintrag ist nur sinnvoll in Ländern, die den Eintrag verlangen und in denen das offizielle Covid-Zertifikat des Bundes nicht gilt. Wenn Sie von COVID-19 genesen und mit einer einzigen Dosis eines mRNA-Impfstoffes als vollständig geimpft gelten, erlaubt es der gelbe Impfausweis nicht, die Erkrankung einer ersten Impfdosis gleichzustellen. Das anerkannte offizielle Dokument ist das Covid-Zertifikat, das nach vollständiger Impfung ausgestellt wird.

    Wenn Sie einen Eintrag zu Ihrer COVID-19-Impfung im gelben Impfausweis möchten, senden Sie einen entsprechenden Antrag mit folgenden Angaben bzw. Beilagen: (1) Zielland/Zielländer; (2) gelbes Impfbüchlein mit Kontaktdaten und Passnummer; (3) Impfnachweise mit Lot-Nr. der verabreichten Impfungen (nicht Ihr COVID-Zertifikat!); (4) frankierter und adressierter Rückumschlag; an folgende Adresse:

    Kantonsarztamt (KAA)
    Gelber Impfausweis
    Rte de Villars 101
    1752 Villars-sur-Glâne

    Die Bearbeitung der Anträge dauert eine Woche. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet und die Unterlagen zurückgeschickt.

    Wenn Sie in einer Arztpraxis oder Apotheke geimpft wurden, müssen Sie sich für den Eintrag an die Stelle wenden, die Sie geimpft hat.

  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger können sich gemäss Impfempfehlungen kostenlos impfen lassen.

  • Schweizer Staatsangehörige im Ausland − mit und ohne obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) in der Schweiz − und deren enge, im gleichen Haushalt lebende Familienangehörige ohne Schweizer Bürgerrecht (Lebenspartner/innen, Kinder, Eltern, Schwiegereltern) können sich gemäss Impfempfehlungen bei Aufenthalt in der Schweiz kostenlos impfen lassen.

  • Nein. Touristinnen und Touristen sollen sich an ihrem Wohnort impfen lassen.

  • Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind, auch für eine befristete Zeit, können sich kostenlos in der Schweiz impfen lassen. Sie weisen bei der Anmeldung zur Impfung eine entsprechende Aufenthaltsbescheinigung vor.

  • Gemäss aktuellen Kenntnissen und Einschätzung der EKIF und des BAG scheint eine Auffrischimpfung für die gesamte Bevölkerung im laufenden Jahr nicht notwendig zu sein. Ob eine Auffrischimpfung für bestimmte Personengruppen (z. B. für die besonders gefährdeten Personen) erforderlich ist, kann zurzeit noch nicht abschliessend beurteilt werden.

    Der Bedarf einer Auffrischimpfung hängt dabei von folgenden Faktoren ab:

    • der Dauer des Impfschutzes (inklusive der Anzahl Erkrankungen trotz Impfung);
    • der epidemiologischen Entwicklung;
    • dem Auftreten von Varianten.

    Aktuelle Daten zeigen, dass eine vollständige Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna mindestens 12 Monate vor einer schweren COVID-19-Erkrankung schützt. Der Schutz vor schweren Erkrankungen hält gemäss aktuellem Wissen wahrscheinlich länger als 12 Monate.


 

Ich wurde gegen COVID-19 / SARS-CoV-2 geimpft. Und jetzt ? Fragen - Antworten (Stand 09.09.2021)

 

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Letzte Änderung : 22/10/2021