COVID-19-Impfung in Ihrer Nähe durch Impfteams, im Impfzentrum, in der Apotheke oder bei Ihrem Arzt

Die Impfung gegen COVID-19 ist freiwillig und kostenlos. Sie erfordert grundsätzlich zwei Impfdosen (Pfizer und Moderna) im Abstand von mindestens vier bis sechs Wochen. In gewissen Fällen ist nur eine Impfdosis notwendig (siehe FAQ). Beim Impfstoff Johnson & Johnson gilt man bereits nach einer Dosis als vollständig geimpft, das Zertifikat ist ab dem 22. Tag nach der Impfung gültig.
Sie können sich von mobilen Teams in Ihrer Nähe, im Impfzentrum (Forum Freiburg), in bestimmten Arztpraxen und auch in den Apotheken impfen lassen (Liste der Apotheken siehe unten).

IMPFUNG MÖGLICH UND RATSAM! AUCH OHNE ANMELDUNG, im Zentrum oder auch durch ein mobiles Impfteam

MOBILES IMPFTEAM
Programm für das mobile Impfteam, in der Nähe Ihres Wohnortes. 
Pilotprojekt für Jugendliche
(12-15 Jahre) in Bulle und Plaffeien : weiter unten clicken auf SICH ANMELDEN

Infos für Jugendliche

IMPFZENTRUM Forum Fribourg 
Mittwoch und Samstag, 9 Uhr-17 Uhr, ohne Anmeldung 13 Uhr-16 Uhr
Donnerstag und Freitag, 9 Uhr-21 Uhr, ohne Anmeldung 13 Uhr-21 Uhr
Sie sind 16. Jahre und älter: Sie können sich im Zentrum einschreiben (siehe unten) oder auch ohne Anmeldung kommen (siehe Öffnungszeiten).
12 bis 15-Jährige müssen sich anmelden und "Pädiatrie-Zentrum" wählen

Bringen Sie zum Impftermin eine Identitätskarte (ID oder Pass, gültig oder abgelaufen, oder auch ein Führerausweis) und Ihren Krankenversicherungsausweis (Ihre Krankenkassenkarte) mit. Ihr Impfausweis wird nicht benötigt. 

BESONDERE SITUATIONEN

  • Wichtig: Verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Fieber oder Symptome haben, die auf eine Covid-19-Ansteckung zurückzuführen sein könnten.
  • Personen aus dem Broyebezirk können sich auch an das Impfzentrum des HIB (Payerne) wenden. Da das Anmeldesystem dieses Impfzentrums vom Kanton Waadt verwaltet wird, ist eine Anmeldung allenfalls erst in mehreren Wochen möglich.
  • Sie leben in Armut und haben keine Krankenversicherung? Melden Sie sich bei Fri-Santé, dort wird man eine Lösung für Sie finden und Ihnen ein Dokument geben das Sie im Impfzentrum vorzeigen können !
Impfungen in den Apotheken Covid-Zertifikat Hotline Gesundheit (auch für Fragen zur Impfung) Informationen zur COVID-19-Impfung für Jugendliche (Stand 08.09.21)

Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime

Die Impfung in allen Pflegeheimen des Kantons erfolgte bis Anfang März. 95% der Bewohner sind geimpft. 

Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko

Die Hausärztinnen und Hausärzte können die Kontaktdaten von Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko für eine prioritäre Anmeldung direkt weiterleiten. Sie können allenfalls auch selbst impfen. 

Wie melde ich mich an?

  1. Die Anmeldung erfolgt online. 
  2. Wenn Sie Ihre Mobiltelefonnummer abgegeben haben, wird ein SMS Sie vor dem Rendez-vous benachrichtigen.
  3. Es gibt auch Vereine, deren Hilfe Sie für den Transport in Anspruch nehmen können.

​​​​​​​INFO Italienisch-Englisch-Rumantsch (Rätoromanisch)-Español (Spanisch)-Português (Portugiesisch)-Shqip (Albanisch)-Srpski jezik (Serbisch/Kroatisch/Bosnisch)-Türkiye (Türkisch)

Sich anmelden

 

Häufig gestellte Fragen FAQ

  • Sie können dies – vor dem ersten Termin – über die Bestätigung tun, die Sie erhalten haben. Sollte Ihnen das Datum der 2. Impfung nicht passen, dann können Sie es vor Ort, wenn Sie die erste Dosis bekommen, ändern.

    Für Personen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, reicht eine Impfdosis meist aus. Für diesen Fall beachten Sie bitte die Informationen unter Fragen 2 und 28.

  • Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab 4 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis.

    Personen, die eine 1. Impfdosis erhalten haben und deren frühere Infektion durch einen positiven Test bestätigt wurde, können den 2. Impftermin über die Hotline Gesundheit unter 084 026 1700 annullieren (Ausnahme: Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten)

    Personen, die zwei Impftermine haben, jedoch noch nicht geimpft wurden, können den 2. Impftermin vor Ort annullieren.

    Wurde die COVID-19-Erkrankung nicht durch einen positiven Antigen-Schnelltest, einen PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder Serologie (nicht empfohlen) bestätigt, sind zwei Impfdosen notwendig. Achtung: Nach einer Serologie müssen sie 14 Tage warten, bevor Sie die Einzeldosis erhalten können. Es ist zu beachten, dass serologische Schnelltests nicht gültig sind.

  • Die Impfung umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der 1. Dosis und ist nach der 2. Dosis vollständig aufgebaut (85-92 %).

    Wenn Sie sich nach der 1. Impfdosis mit COVID-19 anstecken (bestätigt durch PCR-Test), rufen Sie bitte die Hotline an, um den Termin für die 2. Impfdosis zu verschieben (+ 3 Monate für alle). Nach Wunsch können Sie jedoch auch nach einer COVID-Infektion Ihre 2. Dosis erhalten (frühestens nach 4 Wochen). Das Risiko für stärkere Nebenwirkungen ist allerdings grösser, wenn die 2. Dosis kurz nach der Erkrankung verabreicht wird.

  • Generell kann davon ausgegangen werden, dass eine junge Person im Alter von 16 Jahren in der Lage ist, die Folgen einer COVID-19-Impfung einzuschätzen. Die Einwilligung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten ist somit für die Impfung der 16- bis 18-Jährigen nicht erforderlich.

    Für Jugendliche ab 12 Jahren ist sowohl PFIZER als auch MODERNA Zugelassen.

    Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren wird empfohlen, mit einer Bezugsperson über die Impfung zu sprechen. Auch ein Gespräch mit einer Pflegefachperson oder einer Kinderärztin bzw. einem Kinderarzt ist empfehlenswert, damit die junge Person über die notwendigen Informationen verfügt.

  • Dank dem Impfstoff kann der Körper eine speziell gegen das Virus gerichtete Immunabwehr aufbauen. Sobald der Körper dem Virus ausgesetzt ist, kann er es mit seiner Immunabwehr bekämpfen und eine Erkrankung verhindern. Der Impfstoff wirkt in gleicher Weise auf das Immunsystem wie das Virus, ohne jedoch die Krankheit zu verursachen.

    Es gibt mehrere Impfstofftypen gegen das Coronavirus, nicht alle sind in der Schweiz zugelassen.

  • Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Auch wenn die Mehrheit der infizierten Personen nur milde oder gar keine Symptome entwickelt, kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen.

    Die Impfung schützt vor dem Coronavirus und gegen eine Übertragung, die dank der Impfung verringert wird. Sie ist – neben den Verhaltens- und Hygieneregeln – die beste Strategie, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren.

    Mit der COVID-19-Impfung können Sie…

    • sich vor einer COVID-19-Erkrankung und einem allfälligen schweren Verlauf schützen.
    • auf sichere Art immun werden.
    • mithelfen, die Krankheitslast zu reduzieren.
    • helfen, die Auswirkungen der Pandemie zu bekämpfen.
    • die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung vermeiden.
    • dazu beitragen, das Gesundheitswesen zu entlasten.
    • dazu beitragen, die Freiheiten des Alltags zurückzubringen.
  • Bisher hat der Bund drei Impfstoffe zugelassen (Moderna, Pfizer und Janssen von Johnson & Johnson). Mittelfristig sind weitere Impfstoffe vorgesehen Mehr Informationen

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Der optimale Impfschutz ist nach der zweiten Dosis erreicht. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten (nach bestätigter Erkrankung), gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 28).

    Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (85–92 % für Pfizer und Moderna). Manche Menschen können trotz Impfung an COVID-19 erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch die Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf. Lassen Sie sich deshalb sofort testen, wenn Sie Symptome von COVID-19 haben.

  • In der Schweiz braucht jeder Impfstoff eine Zulassung. Dazu muss er hohe Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 genau geprüft und zugelassen. Sie sind sicher und wirken. Mehrere Zehntausend Personen haben die Impfstoffe in Studien erhalten. Sie sind auch sicher und wirksam bei Personen in höherem Alter und mit chronischen Krankheiten. Seit der Zulassung wurden mehrere Millionen Personen mit diesen Impfstoffen geimpft. Fachleute überwachen weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe. Der Nutzen einer Impfung muss die Risiken deutlich überwiegen. Nur dann wird diese Impfung in der Schweiz empfohlen.

  • Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Bei Moderna und Pfizer sind grundsätzlich zwei Impfungen notwendig. Die zweite Impfung erfolgt etwa 4 Wochen nach der ersten Impfung. Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es grundsätzlich zwei Impfungen mit dem gleichen Impfstoff.

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab 4 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 28).

    Es ist zu beachten, dass der Impfstoff von Johnson & Johnson allen Personen ab 18 Jahren verabreicht werden kann, für Schwangere oder Stillende jedoch nicht empfohlen wird. Bei diesem Impfstoff gilt man bereits nach einer Dosis als vollständig geimpft

  • Die Impfung umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der ersten Dosis und ist nach der zweiten Dosis vollständig aufgebaut (85–92 %), für eine Dauer von 12 Monaten.

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab 4 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 28).

  • Das ist noch nicht bekannt, der Schutz hält jedoch sicher für mindestens 12 Monate an. Im Moment untersuchen die Hersteller, wie lange die Impfung schützt. Es kann sein, dass nach einer bestimmten Zeit eine erneute Impfung empfohlen wird.

  • Personen, die in der Vergangenheit mit einer schweren allergischen Reaktion (anaphylaktischer Schock, Quincke-Ödem) auf eine Impfung reagiert haben, müssen ihre Ärztin/ihren Arzt kontaktieren, um die Impfung zu besprechen.

    Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren ist die Impfung nicht empfohlen. Die Datenlage zur Impfung dieser Altersgruppe ist noch ungenügend.

    Bei hohem Fieber, Krankheit oder Unwohlsein müssen Sie die Impfung verschieben und sich testen lassen. Dasselbe gilt für Personen, die auf ein COVID-19-Testergebnis warten oder sich in Isolation oder Quarantäne befinden.

    Es ist zu beachten, dass der Impfstoff von Johnson & Johnson allen Personen ab 18 Jahren verabreicht werden kann, für Schwangere oder Stillende jedoch nicht empfohlen wird. Bei diesem Impfstoff gilt man bereits nach einer Dosis als vollständig geimpft

  • Schwangere Frauen haben oft einen schwereren Verlauf, wenn sie an COVID-19 erkranken. Die Impfung ist für alle schwangere Frauen ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollen eine Covid-Impfung durchführen. Eine Impfung ist auch grundsätzlich im 1. Trimester möglich und kann auf Wunsch der Schwangeren erfolgen. Stillenden Frauen wird ebenfalls eine Impfung mit mRNA Impfstoffen empfohlen. Die zunehmende Evidenz über die Sicherheit und Wirksamkeit einer mRNA Covid-19 Impfung in der Schwangerschaft bestätigt, dass der Nutzen einer COVID-19 Impfung die Risiken überwiegt. Eine schriftliche Einwilligung oder ärztliches Attest ist nicht mehr notwendig.

  • Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Die aktuelle Evaluierung der Daten zu den beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffen von Pfizer und Moderna zeigt, dass die Impfung das Übertragungsrisiko reduziert, jedoch nicht vollständig ausschliesst. Die Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung. Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns»: www.bag-coronavirus.ch.

    Zu beachten: Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten verzichten. Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Impfdosen erhalten haben. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 28).

  • Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben, meistens sind sie jedoch schwach und rasch vorbei. Sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen (z. B. eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung).

    Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

    • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber;
    • gerötete, schmerzende oder geschwollen Einstichstelle;
    • Kopfschmerzen;
    • Müdigkeit;
    • Muskel- und Gelenkschmerzen.

    Diese Nebenwirkungen treten nach Impfungen häufig auf. Sie zeigen, dass der Körper den Impfschutz aufbaut. Sie sind also in milder Form auch ein gutes Zeichen.

    Die Nebenwirkungen sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

    In seltenen Fällen (6 Fälle/100 000) wurden bei jungen Menschen nach der Impfung Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis) oder des Herzbeutels (Perikarditis) beobachtet, das sind sechs Mal weniger als nach einer COVID-Erkrankung. Der Verlauf war mehrheitlich mild und ein Spitalaufenthalt war nicht notwendig. Sollten bei der jungen Person ein paar Tage nach der Impfung oder während der COVID-Erkrankung Symptome wie Atemnot, Brustschmerzen, Herzklopfen oder Fieber auftreten, muss sie sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden

  • Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einer Woche immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Sie oder er wird nach einer ersten Untersuchung diagnostizieren können, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder ob die Symptome eine andere Ursache haben, und welche Massnahme getroffen werden muss.

  • Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone übernehmen den Restbetrag.

  • Grundsätzlich nicht. Die Leistungen sind von Franchise und Selbstbehalt befreit, d. h. der geimpften Person können keine Kosten im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung in Rechnung gestellt werden.

    Zusätzliche Leistungen können durch die Ärztin/den Arzt nach TARMED abgerechnet werden, wenn gefährdete Personen zusätzlich den Rat ihrer behandelnden Ärztin/ihres behandelnden Arztes einholen. Diese Leistungen werden von der OKP übernommen und unterliegen der Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt).

  • Ja. Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen.

  • Nein. Sie bekommen durch die Impfung kein COVID-19. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Sie werden sich auch vor und nach jeder Impfung weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten müssen. Die Impfung führt nicht zu mehr positiven Testergebnissen.

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (zwischen 85 und 92 % für mRNA-Impfstoffe). Manche Menschen können trotz Impfung erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch die Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf.

  • Gute Gründe für Erwachsene, sich impfen zu lassen:

    • Die Impfung schützt Sie vor einer COVID-19-Erkrankung. Obwohl manche Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
    • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (beispielsweise Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten, man spricht dann von «Long Covid». Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht ein kleineres/kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
    • Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt. Mit der Impfung tragen Sie dazu bei, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren. Je weniger Personen am Coronavirus erkranken, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.
    • Mit der Impfung sind Sie gut vor einer Erkrankung und vor einem schweren Verlauf geschützt. Aktuelle Daten zeigen, dass die Übertragung des Coronavirus auf andere Personen nach vollständiger Impfung gering ist. Dies ist vor allem für besonders gefährdete Personen in Ihrer Familie, Ihrem Haushalt oder Ihrem Arbeitsumfeld wichtig. Denn es gibt besonders gefährdete Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht so gut wirkt, weil das Immunsystem geschwächt ist.
  • Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes länger. Dass es so schnell gegangen ist, hat zwei Gründe. 1. Zugewiesene Ressourcen: Ein Impfstoff gegen COVID-19 zu finden ist für viele Länder zur Priorität geworden und es wurde eine Menge öffentliche Gelder investiert. Darüber hinaus haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleichzeitig mit der Suche nach einem Impfstoff begonnen. 2. Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung nicht nacheinander, sondern parallel durchgeführt. Es wurden jedoch alle klinischen Phasen durchlaufen.

  • Im Zentrum durchlaufen Sie drei Schritte: Formalitäten, Impfung und Überwachung nach der Impfung sowie – nach Wunsch – Ausstellung des Covid-Zertifikats nach der letzten Dosis. Grundsätzlich sollte eine Stunde eingeplant werden.

  • Nach engem Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall sind Personen, die vollständig geimpft wurden, für 12 Monate nach der Impfung von der Quarantänepflicht befreit. 

    Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Impfdosen erhalten haben. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 28).

    Trotz Befreiung von der Quarantäne: Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln sowie die Vorgaben zur Maskenpflicht. Die Impfung bietet jedoch keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Übertragung.

  • Ja, alle Personen die positiv auf das neue Coronavirus getestet werden, müssen in Isolation. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

    Denn obwohl die Impfung einen sehr hohen Schutz bietet, kann die Möglichkeit einer Infektion nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Somit können Sie sich trotz Impfung mit dem Coronavirus infizieren und eventuell andere Personen anstecken, auch wenn das Risiko einer Übertragung durch die Impfung geringer ist.

  • Ja. Die Impfung ist auch empfohlen, wenn Sie bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert waren. Durch die Impfung wird die Immunabwehr zusätzlich gestärkt und Sie sind optimal geschützt.

    Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Sowohl bei nicht besonders gefährdeten Personen als auch bei besonders gefährdeten Personen wird die Impfung mit einer Dosis drei Monate nach einer bestätigten COVID-19-Erkrankung empfohlen. Die Impfung mit einer Impfdosis ist ab 4 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis.

    Ein Antikörpertest soll nicht erfolgen und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Denn ein Antikörpertest gibt keinen Aufschluss darüber, wie lange jemand nach einer bestätigten Infektion immun ist, da die sogenannten Gedächtniszellen hierbei nicht ermittelt werden.

  • Wenn Sie ein positives Serologieergebnis haben, beweist dies, dass Sie eine Infektion durchgemacht haben. Dieser Nachweis erfordert nur eine Impfdosis, damit Sie als vollständig geimpft gelten. Diese Einzeldosis darf frühestens 14 Tage nach dem Serologieergebnis verabreicht werden; einen maximalen Abstand gibt es nicht. Es ist zu beachten, dass die Serologie (Bluttest mit Antikörperbestimmung) vom BAG nicht empfohlen wird und serologische Schnelltests nicht gültig sind.

  • Zum heutigen Zeitpunkt können Sie nicht zwischen beiden mRNA-Impfstoffe auswählen. Beide zugelassenen mRNA-Impfstoffe sind hinsichtlich der Wirksamkeit und der Sicherheit gleichwertig. Sie werden deshalb den gleichen Zielgruppen angeboten. Entscheidend dafür, wer welchen Impfstoff erhält, ist momentan vor allem die Verfügbarkeit der einzelnen Impfstoffe in der Schweiz.

    Der Johnson & Johnson-Impfstoff ist ausschliesslich auf Anmeldung erhältlich, da nur eine begrenzte Anzahl Dosen zur Verfügung steht.

  • Gemäss aktuellem Wissen wirken die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 auch gegen die Varianten. Für manche Varianten können zum aktuellen Zeitpunkt Auswirkungen auf die Wirksamkeit der zugelassenen Impfstoffe nicht ausgeschlossen werden. Die Gesundheitsbehörden verfolgen diese Situation aufmerksam.

  • Ja, die Grippeimpfung kann gleichzeitig verabreicht werden, bei einigen Lebendimpfstoffen ist jedoch ein Abstand von einer Woche zwischen den Impfungen erforderlich.

  • Wenn Sie hohes Fieber haben und sich krank oder unwohl fühlen, müssen Sie die Impfung verschieben. Sie sollten den Impftermin aber nachholen, sobald Sie keine Symptome mehr haben.

    Bei Symptomen, die zu COVID-19 passen, gilt weiterhin: Lassen Sie sich unmittelbar nach Beginn der Symptome testen. Bleiben Sie zu Hause, bis das Testergebnis vorliegt. Sie sollten in dieser Zeit auch keine Impftermine wahrnehmen.

  • Wenn Sie Symptome haben, sollten Sie sich mittels PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in einer Praxis, einer Apotheke, einem Testzentrum oder einem Spital testen lassen, auch wenn Sie vollständig geimpft sind. Dasselbe gilt, wenn Sie eine Anweisung von Ihrer zuständigen kantonalen Stelle erhalten, dass Sie sich testen lassen sollen (z. B. aufgrund eines engen Kontaktes).

    Diese Regeln gelten, da eine Impfung nie einen hundertprozentigen Schutz garantiert. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Sie sich trotz der Impfung mit dem neuen Coronavirus anstecken. Mit der COVID-19-Impfung sind Sie aber sehr gut vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt.

    Ohne Symptome resp. ohne Anweisung brauchen Sie als vollständig geimpfte Person jedoch nicht an regelmässigen Tests (z. B. bei der Arbeit) teilzunehmen.

  • Derzeit spricht man von einem Covid-Zertifikat, wobei jedes Land seine eigenen Einreiseregelungen bestimmt. Die Anerkennung des Covid-Zertifikats wird derzeit zwischen den Ländern der Europäischen Union vereinbart. S. FAQ Zertifikat.

  • Jede Person, die sich vor dem 19. Juni 2021 hat impfen lassen, hat nach der Impfung einen Impfnachweis in Papierform erhalten. Diese Bestätigung enthält Informationen zum verabreichten Impfstoff (beispielsweise Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Seit dem 19. Juni 2021 wird das Covid-Zertifikat direkt nach der letzten Dosis am Impfort ausgestellt.

  • Das Covid-Zertifikat ist eine Möglichkeit, eine COVID-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testergebnis zu dokumentieren. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite.

  • Ein Eintrag ist nur sinnvoll in Ländern, die den Eintrag verlangen und in denen das offizielle Covid-Zertifikat des Bundes nicht gilt. Wenn Sie von COVID-19 genesen und mit einer einzigen Impfdosis als vollständig geimpft gelten, erlaubt es das gelbe Impfbüchlein nicht, die Erkrankung einer ersten Impfdosis gleichzustellen. Das anerkannte offizielle Dokument ist das Covid-Zertifikat, das nach Abschluss der Impfung ausgestellt wird.

    Wenn Sie einen Eintrag möchten, senden Sie einen entsprechenden Antrag mit folgenden Angaben bzw. Beilagen: (1) Zielland/Zielländer; (2) gelbes Impfbüchlein mit Kontaktdaten und Passnummer; (3) Impfnachweise mit Lot-Nr. der verabreichten Impfungen (nicht Ihr COVID-Zertifikat!); (4) frankierter und adressierter Rückumschlag; an folgende Adresse:

    Kantonsarztamt (KAA)
    Gelbes Impfbüchlein
    Rte de Villars 101
    1752 Villars-sur-Glâne

    Die Bearbeitung der Anträge dauert eine Woche. Unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet und die Unterlagen zurückgeschickt.

    Wenn Sie in einer Arztpraxis oder Apotheke geimpft wurden, müssen Sie sich für den Eintrag an die Stelle wenden, die Sie geimpft hat.

  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger können sich gemäss Impfempfehlungen kostenlos impfen lassen.

  • Schweizer Staatsangehörige im Ausland − mit und ohne obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) in der Schweiz − und deren enge, im gleichen Haushalt lebende Familienangehörige ohne Schweizer Bürgerrecht (Lebenspartner/innen, Kinder, Eltern, Schwiegereltern) können sich gemäss Impfempfehlungen bei Aufenthalt in der Schweiz kostenlos impfen lassen.

  • Nein. Touristinnen und Touristen sollen sich an ihrem Wohnort impfen lassen.

  • Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind, auch für eine befristete Zeit, können sich kostenlos in der Schweiz impfen lassen. Sie müssen bei der Anmeldung zur Impfung eine entsprechende Aufenthaltsbescheinigung vorweisen.

  • Gemäss aktuellen Kenntnissen und Einschätzung der EKIF und des BAG scheint eine Auffrischimpfung für die gesamte Bevölkerung im laufenden Jahr nicht notwendig zu sein. Ob eine Auffrischimpfung für bestimmte Personengruppen (z. B. innerhalb der besonders gefährdeten Personen) erforderlich ist, kann zurzeit noch nicht abschliessend beurteilt werden.

    Der Bedarf einer Auffrischimpfung hängt dabei von folgenden Faktoren ab:

    • der Dauer des Impfschutzes (inklusive der Anzahl Erkrankungen trotz Impfung);
    • der epidemiologischen Entwicklung;
    • dem Auftreten von Varianten.

    Aktuelle Daten zeigen, dass eine vollständige Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna mindestens 12 Monate vor einer schweren COVID-19-Erkrankung schützt. Der Schutz vor schweren Erkrankungen hält gemäss aktuellem Wissen wahrscheinlich länger als 12 Monate.


 

Ich wurde gegen COVID-19 / SARS-CoV-2 geimpft. Und jetzt ? Fragen - Antworten (Stand 09.09.2021)

 

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Herausgegeben von Coronavirus COVID-19

Letzte Änderung : 14/10/2021