COVID-19-Impfung : Anmeldung und Informationen

Die Impfung gegen COVID-19 ist freiwillig und kostenlos. Sie erfordert grundsätzlich zwei Impfdosen im Abstand von mindestens vier bis sechs Wochen. In gewissen Fällen ist nur eine Impfdosis notwendig (siehe FAQ).
Sie können sich in den Impfzentren, in bestimmten Arztpraxen und auch in den Apotheken impfen lassen (Liste der Apotheken siehe unten).
Impftermine werden für alle über 16 Jahren vergeben.
Die Anmeldung für eine Impfung in den Impfzentren Forum Freiburg, Espace Gruyère, und in den "mini-Zentren" erfolgt bei der Einschreibung. Man kann sich aussuchen in welchem Zentrum oder welchen Zentren man sich anmeldet.

Wie werden die Termine vergeben?

Die Termine werden nach Eingang der Anmeldung vergeben, ausgenommen sind Personen über 65 Jahre, die weiterhin Vorrang haben, ebenso Risikopersonen, die von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt überwiesen werden.

  • Es ist zu beachten, dass die Wahl des Impfortes bei der Einschreibung einen Einfluss auf den Impftermin haben kann. 
  • Jugendliche unter 18 Jahren können nur den PFIZER-Impfstoff erhalten, weshalb es für sie spezielle Impflinien gibt. Dies kann ebenfalls einen Einfluss auf die Terminvergabe haben.
  • Wenn in den "mini-Zentren" der Terminkalender voll ist, werden die Anfragen automatisch an das nächstgelegene grosse Impzentrum (Forum oder Bulle) weitergeleitet, um die Wartezeit möglichst zu verkürzen.

ACHTUNG IMPFUNG VOR DEN FERIEN MÖGLICH
Auf der Warteliste stehen 5000 Personen (Stand 11. Juni), die bis Ende des Monats ihren Termin erhalten werden. Termine werden Ende Juni/Anfang Juli verfügbar sein, so dass es ratsam ist, sich vor der Abreise in den Urlaub anzumelden, um eine erste Dosis zu erhalten. Sollte das Datum der 2. Impfung während den Ferien sein, dann können Sie es vor Ort, wenn Sie die erste Dosis bekommen, ändern. Möglich ist auch, dass Sie einen Termin sehr kurzfristig erhalten (24-48 Stunden). Sollte dies ein Problem sein, rufen Sie die Hotline an.

Wenn Sie nicht zu den besonders gefährdeten Personen (über 65 Jahre oder chronische Krankheit mit höchstem Risiko) gehören, warten Sie mit der Impfung bis mindestens sechs Monate nach der COVID-19-Diagnose.

Personen aus dem Broyebezirk können sich auch an das Impfzentrum des HIB (Payerne) wenden. Da das Anmeldesystem dieses Impfzentrums vom Kanton Waadt verwaltet wird, ist eine Anmeldung allenfalls erst in mehreren Wochen möglich.

Sie leben in Armut und haben keine Krankenversicherung? Melden Sie sich bei Fri-Santé, dort wird man eine Lösung für Sie finden und Ihnen ein Dokument geben das Sie im Impfzentrum vorzeigen können !

Covid-19 Impfung © Etat de Fribourg - Staat Freiburg
Impfungen in den Apotheken Covid-Zertifikat Hotline Gesundheit (auch für Fragen zur Impfung)

Bewohner/innen und Personal der Pflegeheime

Die Impfung in allen Pflegeheimen des Kantons erfolgte bis Anfang März. 95% der Bewohner sind geimpft. 

Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko

Die Hausärztinnen und Hausärzte können die Kontaktdaten von Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko für eine prioritäre Anmeldung direkt weiterleiten. Sie können allenfalls auch selbst impfen. 

Wie melde ich mich an?

  1. Die Anmeldung erfolgt online. Die zwei notwendigen Impftermine werden bei der Anmeldung vergeben. Falls kein Termin mehr frei ist, kommen Sie auf eine Warteliste und erhalten Ihren Termin später per SMS oder Mail.
    Wenn Sie keinen Zugang zum Internet haben, lassen Sie sich von Ihren Angehörigen oder Ihren Bekannten helfen. Auch Einrichtungen und Verwaltungen können Sie dabei unterstützen. Im Zweifelsfall können Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt wenden.  
  2. Wenn Sie Ihre Mobiltelefonnummer abgegeben haben, wird ein SMS Sie vor dem Rendez-vous benachrichtigen.
  3. Bringen Sie zum Impftermin eine Identitätskarte (ID oder Pass, gültig oder abgelaufen, oder auch ein Führerausweis) und Ihren Krankenversicherungsausweis (Ihre Krankenkassenkarte) mit. Ihr Impfausweis wird nicht benötigt. 
    Bitten Sie Ihre Familienangehörigen oder Bekannte, Sie hinzubringen, wenn Sie sich selbst nicht fortbewegen können. Es gibt auch Vereine, deren Hilfe Sie für den Transport in Anspruch nehmen können.
    Wichtig: Verschieben Sie Ihren Termin, wenn Sie Fieber oder Symptome haben, die auf eine Covid-19-Ansteckung zurückzuführen sein könnten.
  4. Sie leben in Armut und haben keine Krankenversicherung? Melden Sie sich bei Fri-Santé, dort wird man eine Lösung für Sie finden!
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Häufig gestellte Fragen FAQ

  • Sie können dies – vor dem ersten Termin – über die Bestätigung tun, die Sie erhalten haben. Sie müssen sich aber im Klaren darüber sein, dass sich Ihr Termin – je nach Nachfrage – um mehrere Tage nach hinten verschieben kann. Sollte das Datum der 2. Impfung während den Ferien sein, dann können Sie es vor Ort, wenn Sie die erste Dosis bekommen, ändern.

    Für Personen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren, reicht eine Impfdosis meist aus. Für diesen Fall beachten Sie bitte die Informationen unter Fragen 2 und 26.

  • Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist in den meisten Fällen eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis ist für Personen ab 2 Wochen nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung möglich. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis.

    Personen, die eine 1. Impfdosis erhalten haben und deren frühere Infektion durch einen positiven Test bestätigt wurde, können den 2. Impftermin über die Hotline Gesundheit unter 084 026 1700 annullieren (Ausnahme: Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten).

    Personen, die zwei Impftermine haben, jedoch noch nicht geimpft wurden, können den 2. Impftermin vor Ort annullieren.

    Wurde die COVID-19-Erkrankung nicht durch einen positiven Antigen-Schnelltest oder PCR-Test bestätigt (Selbsttests gelten nicht), sind zwei Impfdosen notwendig.

  • Die Impfung umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier bis sechs Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der 1. Dosis und ist nach der 2. Dosis vollständig aufgebaut (95 %).

    Wenn Sie sich nach der 1. Impfdosis mit COVID-19 anstecken, rufen Sie bitte die Hotline an, um den Termin für die 2. Impfdosis zu verschieben (+ 6 Monate oder + 3 Monate für besonders gefährdete Personen).

  • Generell kann davon ausgegangen werden, dass eine junge Person im Alter von 16 Jahren in der Lage ist, die Folgen einer COVID-19-Impfung einzuschätzen. Die Einwilligung der Eltern oder der der Erziehungsberechtigten ist somit für die Impfung der 16- bis 18-Jährigen nicht erforderlich.

    Dem ist anzufügen, dass Jugendliche unter 18 Jahren nur den PFIZER-Impfstoff erhalten können, weshalb es für sie spezielle Impflinien gibt. Dies kann ebenfalls einen Einfluss auf die Terminvergabe haben.

  • Dank dem Impfstoff kann der Körper eine speziell gegen das Virus gerichtete Immunabwehr aufbauen. Sobald der Körper dem Virus ausgesetzt ist, kann er es mit seiner Immunabwehr bekämpfen und eine Erkrankung verhindern. Der Impfstoff wirkt in gleicher Weise auf das Immunsystem wie das Virus, ohne jedoch die Krankheit zu verursachen.

    Es gibt mehrere Impfstofftypen gegen das Coronavirus, nicht alle sind in der Schweiz zugelassen.

  • Das Coronavirus ist sehr ansteckend. Auch wenn die Mehrheit der infizierten Personen nur milde oder gar keine Symptome entwickelt, kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen. Um die Folgen der Pandemie für alle zu mindern, müssen prioritär die besonders gefährdeten Personen geschützt werden.

    Die COVID-19-Impfung schützt vor dem Coronavirus. Sie ist wirksam, sicher und einfach. Sie ist – neben den Verhaltens- und Hygieneregeln – das bislang wirksamste Mittel, um die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle in der Schweiz zu reduzieren. Die COVID-19-Impfung könnte somit eine Überlastung des Gesundheitssystems in der Schweiz verhindern.

  • Bisher hat der Bund zwei Impfstoffe zugelassen (Moderna und Pfizer). Mittelfristig sind weitere Impfstoffe vorgesehen Mehr Informationen

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Der optimale Impfschutz ist nach der zweiten Dosis erreicht. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 26).

    Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer und Moderna). Manche Menschen können trotz Impfung an COVID-19 erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch die Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf.

  • Jeder Impfstoff braucht in der Schweiz eine Zulassung und eine Empfehlung. Dazu muss er hohe Standards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 genau geprüft und zugelassen. Sie sind sicher und wirken zu 95 %. Mehrere Zehntausend Personen haben die Impfstoffe in Studien erhalten. Sie sind auch sicher und wirksam bei Personen in höherem Alter und mit chronischen Krankheiten. Seit der Zulassung wurden mehrere Millionen Personen mit diesen Impfstoffen geimpft. Bisher gibt es weder in den Studien noch in den Impfprogrammen Auffälligkeiten bezüglich schwerer Nebenwirkungen. Fachleute überwachen weiterhin die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe. Der Nutzen einer Impfung muss die Risiken deutlich überwiegen. Nur dann wird diese Impfung in der Schweiz empfohlen.

    Allgemein gilt: Das Risiko für schwere Nebenwirkungen nach der Impfung ist viel kleiner als die Gefahr, nach einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken.

  • Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Bei Moderna und Pfizer sind grundsätzlich zwei Impfungen notwendig. Die zweite Impfung erfolgt etwa vier bis sechs Wochen nach der ersten Impfung. Wichtig: Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es zwei Impfungen mit dem gleichen Impfstoff.

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist in den meisten Fällen eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis wird nicht besonders gefährdeten Personen so schnell wie möglich ab sechs Monaten nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung empfohlen, besonders gefährdeten Personen drei Monate nach der Erkrankung. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 26).

  • Die Impfung umfasst grundsätzlich zwei Injektionen (in den Oberarm), die in einem Abstand von vier bis sechs Wochen verabreicht werden. Ein partieller Schutz gegen COVID-19 beginnt rund zwei Wochen nach der ersten Dosis und ist nach der zweiten Dosis vollständig aufgebaut (95 %).

    Hinweis: Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist in den meisten Fällen eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis wird nicht besonders gefährdeten Personen so schnell wie möglich ab sechs Monaten nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung empfohlen, besonders gefährdeten Personen drei Monate nach der Erkrankung. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis (s. Frage 26).

  • Das ist noch nicht bekannt, der Schutz hält jedoch sicher für mindestens sechs Monate an. Im Moment untersuchen die Hersteller, wie lange die Impfung schützt. Es kann sein, dass nach einer bestimmten Zeit eine erneute Impfung empfohlen wird.

  • Folgende Personen müssen ihre Ärztin/ihren Arzt kontaktieren, um die Impfung zu besprechen:

    • Personen, die in der Vergangenheit eine schwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock oder Angioödem/Quincke-Ödem) auf eine Impfung gezeigt haben;
    • Schwangere; die Datenlage zur Impfung in der Schwangerschaft ist noch ungenügend. Eine generelle Impfung von schwangeren Frauen ist vorerst nicht empfohlen. Für schwangere Frauen (ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel) mit bestimmten Formen chronischer Krankheiten oder mit einem erhöhten Expositionsrisiko (insbesondere Gesundheitspersonal) ist eine Impfung empfohlen. Zudem besteht für alle Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel die Möglichkeit, sich impfen zu lassen; Voraussetzung für eine Impfung schwangerer Frauen ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung, eine ärztliche Aufklärung sowie die schriftliche Einwilligung und Dokumentation. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.

    Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Impfung nicht empfohlen. Die Datenlage zur Impfung dieser Altersgruppe ist noch ungenügend.

    Bei hohem Fieber, Krankheit oder Unwohlsein sollten Sie die Impfung verschieben und sich testen lassen. Dasselbe gilt für Personen, die auf ein COVID-19-Testergebnis warten oder sich in Isolation oder Quarantäne befinden.

    Wenn Sie nicht zu den besonders gefährdeten Personen (über 65 Jahre oder chronische Krankheit mit höchstem Risiko) gehören, warten Sie mit der Impfung bis mindestens sechs Monate nach der COVID-19-Diagnose. Gehören Sie zu den besonders gefährdeten Personen, warten Sie drei Monate. In diesem Zeitraum kommen Zweitinfektionen mit COVID-19 äusserst selten vor. 

  • Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Die aktuelle Evaluierung der Daten zu den beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffen von Pfizer und Moderna zeigt, dass die Impfung das Übertragungsrisiko reduziert, jedoch nicht vollständig ausschliesst. Das Virus kann über andere Wege übertragen werden, beispielsweise durch Handkontakt mit infizierten Flächen und anschliessender Berührung von Mund, Nase oder Augen. Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln der BAG-Kampagne «So schützen wir uns»: www.bag-coronavirus.ch.

    Ausnahme: Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten. Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Impfdosen erhalten haben. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 26).

  • Bei jeder Impfung kann es Nebenwirkungen geben, meistens sind sie jedoch schwach und rasch vorbei. Sehr selten gibt es schwere Nebenwirkungen (z. B. eine schwere allergische Reaktion direkt nach der Impfung).

    Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

    • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber;
    • gerötete, schmerzende oder geschwollen Einstichstelle;
    • Kopfschmerzen;
    • Müdigkeit;
    • Muskel- und Gelenkschmerzen.

    Diese Nebenwirkungen treten nach Impfungen häufig auf. Sie zeigen, dass der Körper den Impfschutz aufbaut. Sie sind also in milder Form auch ein gutes Zeichen.

    Die Nebenwirkungen sind in der Regel nach 1 bis 3 Tagen vorbei. Zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.

  • Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einigen Tagen immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Sie oder er wird nach einer ersten Untersuchung diagnostizieren können, ob es sich um eine Nebenwirkung handelt oder ob die Symptome eine andere Ursache haben, und welche Massnahme getroffen werden muss.

  • Die Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos. Die Krankenkasse bezahlt einen Teil der Impfung, der Bund und die Kantone übernehmen den Restbetrag.

  • Ja. Impfungen in der Schweiz sind freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen.

  • Nein. Sie bekommen durch die Impfung kein COVID-19. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Sie werden sich auch vor und nach jeder Impfung weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten müssen. Die Impfung führt nicht zu mehr positiven Testergebnissen.

  • Durch die Impfung bildet der Körper Antikörper und sogenannte Gedächtniszellen. Kommt es nun zu einer Infektion mit dem Virus, wird der Körper dieses bekämpfen und das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Wichtig: Einen vollständigen Schutz gibt es nicht (95 % für Pfizer und Moderna). Manche Menschen können trotz Impfung erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch die Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf.

  • Die Impfung ist im Moment für bestimmte prioritäre Zielgruppen (beispielsweise für besonders gefährdete Personen) vorgesehen. Im weiteren Verlauf wird die Impfung auch für Personen von 16 bis 18 Jahren möglich sein. Dies ist abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe.

    Gute Gründe, sich impfen zu lassen:

    • Die Impfung schützt Sie vor einer COVID-19-Erkrankung. Obwohl manche Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
    • Die Impfung schützt Ihr Umfeld vor einer COVID-19-Erkrankung.
    • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (beispielsweise Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten. Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht ein kleineres/kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
    • Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt. Mit der Impfung tragen Sie dazu bei, die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren. Je weniger Personen am Coronavirus erkranken, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.
    • Mit der Impfung sind Sie gut vor einer Erkrankung und vor einem schweren Verlauf geschützt. Aktuelle Daten zeigen, dass die Übertragung des Coronavirus auf andere Personen nach vollständiger Impfung gering ist. Dies wäre vor allem für besonders gefährdete Personen in Ihrer Familie, Ihrem Haushalt oder Ihrem Arbeitsumfeld wichtig. Denn es gibt besonders gefährdete Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht so gut wirkt, weil das Immunsystem geschwächt ist.
  • Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes länger. Dass es so schnell gegangen ist, hat zwei Gründe. 1. Zugewiesene Ressourcen: Ein Impfstoff gegen COVID-19 zu finden ist für viele Länder zur Priorität geworden und es wurde eine Menge öffentliche Gelder investiert. Darüber hinaus haben viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gleichzeitig mit der Suche nach einem Impfstoff begonnen. 2. Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung nicht nacheinander, sondern parallel durchgeführt. Es wurden jedoch alle klinischen Phasen durchlaufen.

  • In den Zentren durchlaufen Sie drei Schritte: Formalitäten, Impfung, Überwachung nach der Impfung. Grundsätzlich sollte eine Stunde eingeplant werden.

  • Nach engem Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall sind Personen, die vollständig mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurden, für sechs Monate (180 Tage) nach der Impfung von der Quarantänepflicht befreit. Trotz Impfung gilt jedoch nach der Rückkehr aus gewissen Ländern (s. BAG-Liste) noch immer die Quarantänepflicht. Als vollständig geimpft gelten Personen, die zwei Impfdosen erhalten haben. Bei Personen, die nur eine Impfdosis erhalten, gilt die Impfung nach der ersten Dosis als vollständig (s. Frage 26).

  • Ja, alle Personen die positiv auf das neue Coronavirus getestet werden, müssen in Isolation. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

    Denn obwohl die Impfung einen sehr hohen Schutz bietet, kann die Möglichkeit einer Infektion nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Daher müssen Personen bei einem positiven Testresultat auch in Isolation, wenn Sie gegen das neue Coronavirus geimpft wurden.

  • Ja. Die Impfung ist auch empfohlen, wenn Sie bereits mit dem neuen Coronavirus infiziert waren. Durch die Impfung wird die Immunabwehr zusätzlich gestärkt und Sie sind optimal geschützt.

    Für Personen mit COVID-19 Erkrankung, die durch ein positives Testresultat nach Antigen-Schnelltest oder PCR-Test (Selbsttests gelten nicht) oder durch Serologie (nicht empfohlen) bestätigt wurde, ist in den meisten Fällen eine Impfdosis für den vollständigen Schutz ausreichend, wenn zwischen der Infektion und der einzelnen Impfdosis ein Minimalabstand von 4 Wochen eingehalten wird (ausser bei Personen mit Immunschwäche, die zwei Impfdosen erhalten). Die Impfung mit einer Impfdosis wird nicht besonders gefährdeten Personen so schnell wie möglich ab sechs Monaten nach einer bestätigten COVID-19 Erkrankung empfohlen, besonders gefährdeten Personen drei Monate nach der Erkrankung. In solchen Fällen ist die COVID-19-Infektion vergleichbar mit einer 1. Impfdosis.

    Ein Antikörpertest soll nicht erfolgen und wird ausdrücklich nicht empfohlen. Denn ein Antikörpertest gibt keinen Aufschluss darüber, wie lange jemand nach einer bestätigten Infektion immun ist, da die sogenannten Gedächtniszellen hierbei nicht ermittelt werden.

  • Wenn Sie ein positives Serologieergebnis haben, beweist dies, dass Sie eine Infektion durchgemacht haben. Dieser Nachweis erfordert nur eine Impfdosis, damit Sie als vollständig geimpft gelten. Diese Einzeldosis darf frühestens 14 Tage nach dem Serologieergebnis verabreicht werden; einen maximalen Abstand gibt es nicht. Es ist zu beachten, dass die Serologie (Bluttest mit Antikörperbestimmung) vom BAG nicht empfohlen wird.

  • Zum heutigen Zeitpunkt können Sie nicht zwischen Impfstoffen auswählen. Beide zugelassenen mRNA-Impfstoffe sind hinsichtlich der Wirksamkeit und der Sicherheit gleichwertig. Sie werden deshalb den gleichen Zielgruppen angeboten. Entscheidend dafür, wer welchen Impfstoff erhält, ist momentan vor allem die Verfügbarkeit der einzelnen Impfstoffe in der Schweiz.

  • Gemäss aktuellem Wissen wirkt die COVID-19-Impfung auch gegen sämtliche Virusvarianten. Für manche Varianten können zum aktuellen Zeitpunkt Auswirkungen auf die Wirksamkeit der zugelassenen Impfstoffe nicht ausgeschlossen werden. Die Gesundheitsbehörden verfolgen diese Situation aufmerksam.

  • Ja. Jedoch sollte ungefähr drei Wochen Abstand zwischen den Impfungen liegen.

  • Wenn Sie hohes Fieber haben und sich krank oder unwohl fühlen, ist es besser, die Impfung zu verschieben. Sie sollten den Impftermin aber nachholen, sobald Sie keine Symptome mehr haben.

    Bei Symptomen, die zu COVID-19 passen, gilt weiterhin: Lassen Sie sich unmittelbar nach Beginn der Symptome testen. Bleiben Sie zu Hause, bis das Testergebnis vorliegt. Sie sollten in dieser Zeit auch keine Impftermine wahrnehmen.

  • Die Teststrategie bleibt dieselbe. Denn eine Impfung garantiert nie einen hundertprozentigen Schutz. Es ist möglich, dass Sie trotz Impfung am neuen Coronavirus erkranken. Mit der Impfung steigen jedoch Ihre Chancen auf einen leichten Krankheitsverlauf.

  • Das jeweilige Land legt die Einreisebedingungen fest. Schon heute ist es üblich, dass vor der Einreise in gewisse Länder ein Impfnachweis erbracht werden muss (beispielsweise für die Gelbfieber-Impfung). Eine weltweite Anerkennung des Impfausweises muss mit anderen Ländern abgestimmt sein. Das BAG verfolgt die laufenden Überlegungen im Rahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eng und arbeitet an einem Schweizer Impfausweis.

  • Jede Person, die sich impfen lässt, erhält nach der Impfung einen Impfnachweis in Papierform. Diese Bestätigung enthält Informationen zum verabreichten Impfstoff (beispielsweise Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Die Impfbestätigung erhalten Sie direkt bei der Impfstelle. Wie die Grippeimpfung wird auch die COVID-19-Impfung nicht in den Papier-Impfausweis eingetragen.

    Momentan können sich Nutzerinnen und Nutzer nicht bei meineimpfungen.ch einloggen und ihre Daten ansehen; der Service wurde vorübergehend deaktiviert, bis die Abklärungen zur Datensicherheit abgeschlossen sind. Auch die Übermittlung der Daten von den Impfstellen an myCOVIDvac wurde pausiert (mit dem Modul des elektronischen Impfausweises können die COVID-19-Impfungen auf www.meineimpfungen.ch gespeichert werden), bis die Sicherheitsfragen geklärt sind.

  • Das Covid-Zertifikat ist eine Möglichkeit eine Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testergebnis zu dokumentieren. Das System wird schrittweise eingeführt und ab Ende Juni 2021 in der Schweiz zur Verfügung stehen. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite.

  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenpflegeversicherung haben, können sich gemäss Impfempfehlungen kostenlos impfen lassen.

    Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die nicht in der Schweiz versichert sind, die aber durch ihre Arbeit einem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind (z. B. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie Betreuungspersonal in Pflege- und Altersheimen), können sich ebenfalls kostenlos in der Schweiz impfen lassen.

    Grenzgängerinnen und Grenzgängern, die ihre Versicherung im Ausland haben und nicht der Gruppe von beruflich gefährdeten Arbeitnehmenden angehören, sind die Impfkosten durch deren Krankenversicherung zu übernehmen. In diesem Fall wird empfohlen, die Impfung am Wohnsitz im Ausland vorzunehmen.

  • Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) abgeschlossen haben, können sich gemäss Impfempfehlungen kostenlos in der Schweiz impfen lassen.

    Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die über keine obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz verfügen, sollen die Impfung am Wohnsitz im Ausland gemäss den dort geltenden Regelungen vornehmen.

  • Nein. Vorerst ist die Impfung den im Land lebenden Menschen und einer bestimmten Kategorie von Grenzgängerinnen und Grenzgängern vorbehalten.

  • Ausländische Staatsangehörige, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) abgeschlossen haben oder von der Versicherungspflicht befreit sind, können sich gemäss Impfempfehlungen kostenlos in der Schweiz impfen lassen.


 

Ich wurde gegen COVID-19 / SARS-CoV-2 geimpft. Und jetzt ? Fragen - Antworten (Stand 31.05.2021)

 

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