Der Staat Freiburg vergibt drei Schaffensbeiträge für das Theaterschaffen in der Spielzeit 2021‒2022

24. März 2021 -10h41

Drei anerkannte Freiburger Theatergruppen erhalten für die Spielzeit 2021/22 einen Schaffensbeitrag des Staates Freiburg.

illustration © Etat de Fribourg - Staat Freiburg - nicolas brodard

Im Rahmen der neunten Ausschreibung zur Vergabe von Finanzhilfen an anerkannte Theatergruppen für die Spielzeit 2021/22 hat der Kanton Freiburg beschlossen, drei Theatergruppen Schaffensbeiträge in Höhe von insgesamt 135 000 Franken zu gewähren: Es handelt sich um folgende Theatergruppen:

  • Compagnie AGP: Ecoute Voir Técolle ! von Guillaume Prin und Anastasia Fraysse;
  • Compagnie Boréale: Cette fille-là von Joan Macleod;
  • Compagnie Roz & Coz: MÅNGATA von Joëlle Richard.

Fünf anerkannte Theatergruppen hatten ihre Kandidatur fristgerecht eingereicht. Eine Fachgruppe wurde beauftragt, die eingereichten Projekte nach Massgabe ihrer künstlerischen Qualität, ihres Professionalitätsgrads, der Plausibilität ihres Budgets, ihrer Verbreitungsmöglichkeiten sowie unter Berücksichtigung des Erfolgs früheren Produktionen der Theatergruppe zu prüfen. Auf der Grundlage der Vorschläge der Fachgruppe und der Stellungnahme der Kulturkommission entschied der Staatsrat schliesslich, für die Spielzeit 2021/22 drei Schaffensbeitrage zu gewähren. Diese Finanzhilfen ergänzen die beiden Mehrjahres-Schaffensbeiträge, die dem Magnifique Théâtre und der Compagnie de L' éfrangeté gewährt wurden, so dass sich der gesamte Förderbeitrag für anerkannte Freiburger Theatergruppen für die Spielzeit 2021/22 auf 365 000 Franken beläuft.

Gemäss der Verordnung vom 2. Juli 2012 über Schaffensbeiträge an anerkannte Theatergruppen (Art. 7) ist diese Finanzhilfe auf maximal fünf Schaffensbeiträge pro Jahr beschränkt. Die Fachgruppe setzt sich zusammen aus Philippe Trinchan, Vorsteher des Amts für Kultur, Präsident, sowie aus Sophie Gardaz, Theaterdirektorin und Schauspielerin (Lausanne), Christiane Vincent, Professorin für Schauspielkunst (St-Sulpice), Geneviève Pasquier, Theaterdirektorin und Schauspielerin (Freiburg) und Michaël Monney, Verwaltungsdirektor einer Theatergruppe (Lausanne).