Damit die Flexibilisierung hält, was sie verspricht

Damit sich die Flexibilisierung positiv auswirken kann, müssen eine Reihe von Verhaltensweisen und Massnahmen bei Unternehmenskultur und Managementpraxis umgesetzt werden.

Unternehmens-/Organisationskultur
  • Normen und Referenzmodelle analysieren und gegebenenfalls revidieren
  • Bereiche des ausserberuflichen Lebens in die Überlegungen einbeziehen 
  • Arbeitszeitpolitik mit der Gleichstellungspolitik Frau-Mann verbinden 
  • Vorgesetzte/Manager für die Risiken der Flexibilisierung und der genderspezifischen Verzerrungen ausbilden und sensibilisieren 
  • Kompetenzen im Bereich Arbeitszeitmanagement und Trennung von Privat- und Berufsleben entwickeln 
  • Potenzial für Telearbeit ausschöpfen 
  • Den Mitarbeitenden bei Definition und Nutzung der Flexibilisierung Mitspracherecht einräumen 
  • Anspruch auf Nichterreichbarkeit zum Schutz der Privatsphäre gewähren
Managementpraktiken und Arbeitsorganisation
  • Arbeitsvolumen der Arbeitszeit anpassen, um Druck und Überlastung zu vermeiden 
  • Genügend Personal einstellen, um die Flexibilität der einen nicht auf die Arbeitslast der anderen abzuwälzen 
  • System für Stellvertretungen erarbeiten und umsetzen 
  • System zur Zeiterfassung einrichten und Gefahr von Überstunden abklären
  • Planbarkeit und Zuverlässigkeit in den Flexibilisierungsvereinbarungen schaffen: klare Definition von Arbeitszeit und -ort 

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