Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen beweisen ihre Kreativität bei der Bekämpfung von Littering

19 März 2014 - 12H45

Das Amt für Berufsbildung, die Gewerbliche und Industrielle Berufsfachschule (GIBS) und die Kaufmännische Berufsfachschule (KBF) überreichten heute Vormittag den Preis des Wettbewerbs "Abfalltonnen, heisst gewonnen". Dieser künstlerische Wettbewerb wurde lanciert, um die Lernenden dafür zu sensibilisieren, dass der öffentliche Raum sauber gehalten werden soll.

Ein Riesenhamburger aus Abfällen, ein zusammengestückelter Roboter, der sich existenzielle Fragen zu stellen scheint, Gerichte aus Produkten, die sonst im Abfall oder auf dem Kompost gelandet wären: Die Lernenden der GIBS und der KBF haben sich gegenseitig mit Kreativität überboten, um den ersten Preis des Wettbewerbs "Abfalltonnen, heisst gewonnen" zu erlangen. Beim Wettbewerb ging es darum, das beste Kunstwerk aus Abfällen zu erschaffen, die in der Umgebung der Schulen oder des Arbeitsplatzes gefunden wurden.
Den ersten Preis hat eine Klasse mit Lernenden im Coiffeurgewerbe für ihr Projekt mit dem Namen "illuminatif" gewonnen. Die angehenden Coiffeusen und Coiffeure erhalten damit die Gelegenheit, die Abfallbehandlungsanlage im jurassischen Bonfol zu besuchen. Den zweiten Rang erzielten Lernende im Detailhandel für ihr Werk "Les déchets : tout un business", während der dritte Platz an angehende Landmaschinenmechaniker ging, die einen Hightech-Grill aus Altmetall hergestellt haben.
An diesem Wettbewerb haben genau 179 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und 12 Projekte wurden vorgestellt. Diese Aktion geht auf Überlegungen einer Arbeitsgruppe zurück, die sich seit Juni 2012 trifft und aus Vertretern des Berufsbildungsamts und der Lehrpersonen zusammensetzt. Das Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, die Jugendlichen dafür zu sensibilisieren, dass der öffentliche Raum respektiert und Abfälle entsorgt werden müssen. Mehrere Aktionen wurden bereits durchgeführt. Unter anderem wurden Taschen-Aschenbecher verteilt, T-Shirts für das Hauswartspersonal mit Slogans bedruckt, mehr Abfallkörbe aufgestellt, eine Radiosendung ausgestrahlt und Werbeplakate gegen Littering angebracht.