Flexibilisierung bei der Verteilung der Arbeitszeit

Flexible oder mobile Arbeitszeiten geben einen gewissen Spielraum bei der Verteilung der Arbeitsstunden auf den Tag, die Woche oder das Jahr.

Flexible Arbeitszeiten können auf den Tag (Wahl des Arbeitsbeginns und -endes), die Woche (eigenständige Verteilung der Arbeitsstunden auf die Wochentage) und auf das Jahr angewandt werden. 

Dank dieser Flexibilität können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit in Hinblick auf andere Verpflichtungen oder Einschränkungen organisieren (wie z.B. Familie, Schulferien, Öffnungszeiten von Dinestleistungserbringern u. Ä.), wie auch hinsichtlich ihrer persönlichen Vorlieben (wie z.B. Biorhythmus, Hobbys). Als Gegenleistung sind die Personen motivierter, weniger gestresst und produktiver (mehr zu den Vorteilen einer flexiblen und ortsunabhängigen Arbeitszeitgestaltung gibt es hier).
 
Wie für jede Form der Flexibilisierung muss die Umsetzung von flexiblen Arbeitszeiten von Überlegungen zur Organisationskultur und Arbeitsverteilung begleitet werden, sowie von einem Rahmen, der gewisse Grenzen im Interesse der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden festlegt. 
Studien haben gezeigt, dass zu viel Autonomie negative Auswirkungen nach sich ziehen kann, wie gestiegener Druck, Anhäufung von Überstunden oder, in Verbindung mit Digitalisierung und Telearbeit, Schwierigkeiten bei der Trennung von Privat- und Berufsleben. 

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