Wildtiere-Pflegestation «Rita Roux»

Die Pflegestation empfängt verletzte und/oder kranke Kleinwildtiere, um sie zu behandeln und anschliessend wieder in die Natur zu entlassen. In den letzten Jahren wurden im Durchschnitt 350 Tiere, hauptsächlich Vögel und Säugetiere, in die Obhut der Tierpfleger des Naturhistorischen Museums gegeben.

Aufnahme von verletzten oder kranken Wildtieren

Täglich auf Voranmeldung unter +41 26 305 89 00

Ziel

Ziel der Station Rita Roux ist es, Kleinwildtiere, die krank oder verletzt in der Natur aufgefunden werden, aufzunehmen und zu pflegen, bis sie wieder freigelassen werden können. Leider ist dies nicht immer möglich. Wenn ein Tier nicht geheilt und ausgewildert werden kann, wird es eingeschläfert, um ihm unnötiges Leiden zu ersparen.

Tierpflegestationen sind für den Schutz  und den Erhalt von Wildtierarten sowie für die Artenvielfalt von grosser Bedeutung. Mehr als ein Drittel der 156 Tierarten, die der Station bis heute in Obhut gegeben wurden, waren vom Aussterben bedroht.

Ohne besondere Genehmigung dürfen Privatpersonen per Gesetz keine Wildtiere bei sich aufnehmen, selbst mit der guten Absicht, diese zu pflegen. Deshalb gibt es in den meisten Kantonen anerkannte Tierpflegestationen.

Wildtiere-Pflegestation «Rita Roux»
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Wildtiere-Pflegestation «Rita Roux»

Organisation

Tierpfleger des NHMF mit Igel
Agrandir Tierpfleger des NHMF mit Igel © Alle Rechte vorbehalten - michaelmaillard.com
Tierpfleger des NHMF mit Igel

Die verletzten Tiere werden professionell betreut. Das Personal verfügt über eine spezifische Ausbildung gemäss dem eidgenössischen Tierschutzgesetz vom 16. Dezember 2005. Die Pflegestation wurde 2015 mit der Unterstützung der «Fondation Rita Roux pour la défense et la protection des animaux» neu gebaut und ist dem Amt für Wald und Natur (WNA) unterstellt.

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Junge Waldohreule
Junge Waldohreule © Alle Rechte vorbehalten - Michel Beaud
Direktionen / zugehörige Ämter
Herausgegeben von Naturhistorisches Museum Freiburg

Letzte Änderung : 06/07/2021