Entdecken Sie ausserdem den Animationsfilm, der die vier Eckpfeiler der VISION DER KUB veranschaulicht: ihre Lebens-, Lern-, Erinnerungs- und Kulturräume.
In einer Zeit, in der das Internet, die sozialen Netzwerke und die Flut an (Falsch-)Informationen unseren Alltag überschwemmen könnten, ist die KUB aufgrund ihres zutiefst humanistischen und universellen Charakters für unsere Gesellschaft notwendiger denn je. Deren Räumlichkeiten und Sammlungen – ob physisch oder virtuell – bieten den Bürgerinnen und Bürgern Anhaltspunkte, um die Vergangenheit zu verstehen, die Gegenwart zu begreifen und über die Zukunft nachzudenken.
Hier finden Sie das Podcast-Interview über die VISION DER KUB mit Angélique Boschung, der Direktorin der KUB (auf Französisch). Regie führte Clémentine Cuvit / KUB.
Im Grunde genommen besteht der Kern unserer Arbeit nicht so sehr darin, möglichst viele mehr oder weniger wertvolle Dokumente auf allen möglichen Trägern zu sammeln, sondern vielmehr darin, Verbindungen herzustellen und Sinn zu stiften. Eine Verbindung soll etwa hergestellt werden zwischen unseren Sammlungen und ihren potenziellen Besucherinnen und Besuchern, zwischen Künstlerinnen und Künstlern und dem Publikum, zwischen erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und einfach nur Neugierigen oder auch zwischen (ewigen) Studierenden und (hyper)aktiven Rentnerinnen und Rentern.
Um einer Information Bedeutung zu verleihen, müssen wir in der Lage sein, ihre Quelle und den Entstehungskontext kritisch zu analysieren und sie mit anderen Informationsquellen zu vergleichen. Das ist zweifellos eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Zeit, in der wir zwischen Fake News und anderen Verschwörungstheorien hin- und hergerissen sind, die im Internet kursieren. Die KUB verfügt dank ihrer personellen, technischen und dokumentarischen Ressourcen über alle Voraussetzungen, um als kantonales Zentrum für die Vermittlung von Informationskompetenz zu fungieren.
Als Bindeglied zwischen der akademischen Gemeinschaft der Alma Mater und der hochvernetzten Freiburger Bevölkerung macht die KUB wissenschaftliche Erkenntnisse zugänglich – durch einen breiten Zugang zu Publikationen und ein Vermittlungsangebot, das darauf abzielt, aktuelle Themen verständlich zu machen. Durch die Zusammenführung der Universitätsbibliotheken für Sprach-, Literatur- und Musikwissenschaften in ihren neuen Gebäuden fungiert die KUB nun als universitäres Zentrum im Bereich der Geisteswissenschaften.
Die Arbeitsbereiche sind grosszügig gestaltet und bieten Platz für alle Arten des Lernens. Im gesamten Gebäude gibt es zahlreiche Plätze zum Lesen und für das individuelle Lernen (unsere drei grossen Lesesäle werden zweifellos wieder zu Wahrzeichen werden), während die Gruppenräume (für 2 bis 12 Personen) die Zusammenarbeit fördern. Doktorandinnen und Doktoranden haben ihrerseits das Privileg, eigens dafür vorgesehene Einzelarbeitsplätze zu nutzen, die für mehrere Monate reserviert werden können und abschliessbar sind.
Mit der Zustimmung der Freiburger Bevölkerung zu ihrem Erweiterungsprojekt im Jahr 2018 bestätigt die KUB die herausragende Rolle, die sie für unseren Kanton spielt. Die von uns erbaute Bibliothek ist nicht nur ein würdiger Rahmen für unsere wertvollen Kulturgüter, sondern auch ein Ort der Kultur und der Begegnung für die gesamte Freiburger Bevölkerung sowie ein unverzichtbarer Knotenpunkt für die wissenschaftliche Tätigkeit unserer Universität. Mit ihrem Ausstellungsraum, ihrem Mehrzweckraum und ihrem Café ist die KUB ein Ort, an dem es sich gut leben lässt und der Neugier, Entdeckungen und sozialen Interaktionen förderlich ist.
Entdecken Sie diese VISION ab dem 1. September 2026 in der neuen Bibliothek!
Vielen Dank an das Atelier BMP des Vereins St-Camille in Villars-sur-Glâne (Jérôme Nyffeler, Adrien Bachmann und das gesamte Team) für die hervorragende Arbeit.