Die Sammlung
Der Kernbestand der Kantons- und Universitätsbibliothek stammt aus den Bibliotheken der 1848 aufgelösten Klöster, die in die neue Kantonsbibliothek überführt wurden. Im Laufe der Zeit kamen institutionelle und private Bibliotheken hinzu. Die meisten vor 1920 in die KUB aufgenommenen Sammlungen wurden nach dem 1848 eingeführten Plan der thematischen Aufstellung verteilt, doch einige blieben als Ganzes oder fast als Ganzes erhalten. Dazu gehören insbesondere die Bibliothek von Jean Gremaud, dem ehemaligen Bibliotheksdirektor (1897), der Ökonomischen Gesellschaft (die erste öffentliche Sammlung im Kanton Freiburg, die Ende des 19. Jahrhunderts übergeben wurde), des Pädagogischen Museums (1923 integriert) sowie die Sammlung Antoine Hartmann (1917). In jüngerer Zeit haben verschiedene Schenkungen die Bestände bereichert: die Bibliothek der Kapuziner und der Patrizierfamilie de Castella (2004), des Diözesanzentrums von Villars-sur-Glâne (2012), des Klosters der Visitandinnen (2012) sowie Bestände von Kirchgemeinden (Bösingen, Grandvillard).
Konsultation und Reproduktion
Diese Dokumente können im Sonderlesesaal eingesehen werden. Eine Ausleihe ist nicht möglich.
Anfragen für eine Konsultation sind an die Kontaktperson zu richten.
Recherchemittel
- Fri-Memoria : Verzeichnis der Kulturerbe-Bibliotheken
- Katalog swisscovery Freiburg : katalogisierte Werke aus Kulturerbe-Bibliotheken
Kontakt
Sammlungen entdecken
Die Erschliessung der Sammlungen des Kulturerbes der KUB wird durch die Organisation von Ausstellungen und Veranstaltungen sowie durch die Veröffentlichung von Katalogen und Artikeln ergänzt.
Siehe Kulturelles Angebot der KUB.