Das Amt für Kulturgüter (KGA) hat den Auftrag, Kulturgüter zu schützen und zu erhalten. Es lässt den zuständigen Behörden und den Eigentümern zweckmässige Informationen sowie Beratung und Unterstützung zukommen. Es fördert die Kenntnis und die Wertschätzung der Kulturgüter mit Publikationen, mit Öffentlichkeitsarbeit und mit dem Aufbau einer Dokumentation.

News

Stadtmauern, Türme und Schlösser der Stadt und des Kantons stehen im Jahr des Kulturerbes 2018 im Scheinwerferlicht

Das auf Initiative des Europarates und der Europäischen Union ausgerufene Jahr des Kulturerbes 2018 will die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes und seine identitätsstiftende und den sozialen Zusammenhalt stärkende Rolle in unserer Gesellschaft sensibilisieren. Der Kanton Freiburg folgt dem Beispiel des Bundes und hat sich ebenfalls entschlossen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Dabei stellt er ein ganz besonderes Kulturerbe ins Scheinwerferlicht: Die Stadtmauern der Stadt Freiburg und die Burgen und Schösser der Bezirkshauptorte mit ihren grossen Wachtürmen. Das Projekt bot Gelegenheit, verschiedene Wartungs- und Sicherheits-arbeiten durchzuführen. Wenn es ein Erfolg wird, könnte dieses imposante Kulturerbe dauerhaft für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Der Staatsrat wird demnächst eine Strategie zur Förderung und Aufwertung der touristischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten im Besitz des Kantons erarbeiten. > Programm http://www.fr.ch/sbc/files/pdf100/sbc_circuit-patrimoine-2018_de.pdf

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"Quand la Suisse ouvre ses coffres ". Schätze der Sakristei des Freiburger Visitantinnen-Klosters

Unter dem Titel "Quand la Suisse ouvre ses coffres ", präsentiert das musée de la Visitation in Moulins (F) anlässlich seines 25-jährigen Bestehens, vom 18. Mai bis zum 24. Dezember, die Schätze der Sakristei des Freiburger Visitantinnen-Klosters. Besondere Aufmerksamkeit geniesst dabei eine umfassende Sammlung liturgischer Ornamente des 17. bis 20. Jahrhunderts. Aus edlen Seidenstoffen geschneidert, mit Gold-, Silber- und Seidenstickereien geziert, wurden einige dieser Gewänder von den Visitantinnen selbst angefertigt. Diese bemerkenswert gut erhaltene Sammlung wurde seit der Ankunft der Schwestern in Freiburg 1635 zusammengestellt. In Frankreich ist infolge der Zerstörungen während der Französischen Revolution ein solches Kulturerbe nur selten bewahrt.

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Gebäude an der Beauregardallee: Keine Einsprache der EKSD

Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD)verzichtet nach eingehender Prüfung auf eine Einsprache gegen die Entscheidung des Oberamts des Saanebezirks, die Abrissgenehmigung für die an der Beauregardallee 6 und 8 sowie am Richemondweg 5 aufgeführten Gebäude zu erteilen. Für die Direktion steht ausser Frage, dass das Gebäude Beauregard 8 eine interessante Volumetrie aufweist und sein architektonisches Erscheinungsbild markant ist Jedoch ist das Ortsbild durch die benachbarten Bauten zu stark beeinträchtigt, als dass sich eine Sondermassnahme rechtfertigt.

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Soeben erschienen: Die Studie zu einem Bestattungsplatz aus der Mittel- und frühen Spätbronzezeit (15. - 13. Jahrhundert v.Chr.) in der Broye!

Die der Nekropole von Châbles/Les Biolleyres gewidmete Monografie erweitert unsere Kenntnisse über die Drei-Seen-Region in der Bronzezeit; eine Epoche der Vorgeschichte, die den Archäologen lange vor allem durch die Seeufersiedlungen bekannt war

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Ein neues Amt für das Kulturerbe? Studie wird in Auftrag gegeben

Die Kantonsarchäologin und Vorsteherin des Amts für Archäologie (AAFR) geht per 31. März 2018 in Pension. Nach der Ausschreibung ihrer Stelle im November 2017 haben sich gut qualifizierte Personen beworben. In der Zwischenzeit hat sich aber einiges getan und nun ist die Zeit reif, bei den Institutionen für den Schutz des Freiburger Kulturgutes einen Schritt vorwärts zu gehen. Auf Vorschlag der EKSD will der Staatsrat daher eine Studie in Auftrag geben, die Aufschluss darüber geben soll, ob es sinnvoll wäre, das Amt für Archäologie des Kantons Freiburg(AAFR) und das Amt für Kulturgüter (KGA) zusammenzulegen. Der gegenwärtige stellvertretende Vorsteher des AAFR übernimmt ab 1. April zwischenzeitlich die Leitung des Amtes. Eine Arbeitsgruppe wird mit der Durchführung der erwähnten Studie beauftragt.

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