Fonds für die Bekämpfung der Drogenabhängigkeit

Im Kanton Freiburg ist seit dem 1. Januar 1997 das Gesetz über den Fonds für die Bekämpfung der Drogenabhängigkeit in Kraft. Der Fonds «wird gespiesen durch die Vermögenswerte und Ersatzforderungen, die der Strafrichter im Zusammenhang mit illegalem Drogenhandel eingezogen oder festgesetzt hat» (Art. 1). Gemäss Artikel 2 bezweckt der Fonds, «mit den verfügbaren Mitteln die folgenden Massnahmen vermehrt zu finanzieren:

  • die Information und die vorbeugenden Massnahmen auf dem Gebiet der Drogenabhängigkeit, insbesondere in Schulen;
  • die polizeilichen und gerichtlichen Mittel für die Bekämpfung des Drogenmissbrauchs;
  • die medizinisch-soziale Betreuung von Drogenabhängigen;
  • Programme für alternative Produktion und Beschäftigung in den drogenproduzierenden und -verarbeitenden Ländern».

Der Fonds wird von der Sicherheits- und Justizdirektion verwaltet. Die Rechnungsführung wird von der Finanzverwaltung sichergestellt. Der Staatsrat entscheidet auf Antrag der Sicherheits- und Justizdirektion und nach Anhörung der kantonalen Kommission für Gesundheitsförderung und Prävention über die Subventionsgesuche.

Die Gesuche müssen in elektronischer Form und per Post an folgende Adresse gesendet werden:
Sicherheits- und Justizdirektion
Fonds für die Bekämpfung der Drogenabhängigkeit
Reichengasse 27
1700 Freiburg
sjd@fr.ch

Für das Einreichen der Gesuche gelten folgende Fristen:

  • 31. Januar für einen Entscheid des Staatsrats vor dem 30. Juni
  • 30. Juni für einen Entscheid des Staatsrats vor dem 30. Oktober
  • 31. Oktober für einen Entscheid des Staatsrats vor dem 28. Februar