Beschreibung
Beschreibung der Massnahme
Partnerschaften zwischen Städten und Gemeinden sind ein einfaches und konkretes Mittel, um interkulturelle Kontakte zu fördern. Ursprünglich bestand das Ziel darin, die Völker zu versöhnen, heute stehen kultureller Austausch und gegenseitige Bereicherung im Zentrum. Auch wirtschaftliche Interessen kommen durch Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte zum Tragen. Die Gemeinden entscheiden, ob sie zugunsten von Kultur, Sport und Bildung eine offizielle Städtepartnerschaft oder einfach ein Freundschaftsabkommen schliessen wollen.
Vorteile und Risiken
Vorteile:
- Fördert den interkulturellen Austausch
- Fördert die Attraktivität der Gemeinde
- Stärkt den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde und über ihre Grenzen hinaus
- Fördert die internationale Zusammenarbeit auf Gemeindeebene.
Umsetzung
Projektlauf
- Eine Partnerstadt Auswählen
- Ein Treffen organisieren
- Partnerschaftsurkunde unterzeichnen
- Gemeinsame Projekte umsetzen
Etappe 1: Eine Partnerstadt oder Partnergemeinde auswählen. Bei der Auswahl sind häufig bestehende enge interkulturelle Kontakte (Sport, Kultur, Verein) ausschlaggebend.
Etappe 2: Ein erstes Treffen initiieren und eine kleine Delegation der ausgewählten Gemeinde einladen. Bei diesem Treffen können die Grundlagen der Partnerschaft definiert und eine Agenda für künftige Aktivitäten erstellt werden.
Etappe 3: Eine Partnerschaftsurkunde verfassen und unterzeichnen.
Etappe 4: Die Partnerschaft mit einer offiziellen Feier zum Teil des Gemeindelebens machen. Der darauf folgende Austausch soll so viele Einwohnerinnen und Einwohner wie möglich aus allen Schichten einbeziehen.
Punkte, die einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen
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Überwachung und Evaluierung
Partnerschaften bieten viele Chancen und sind vor allem dann fruchtbar, wenn sie dauerhaft angelegt sind.
Kosten und Ressourcen
Kosten in Zahlen
Die Kosten einer Partnerschaft hängen von Zahl und Umfang der gemeinsamen Projekte ab.
Mögliche Unterstützung
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Weiterführende Informationen
Ausführungsbeispiel
Mehrere Freiburger Gemeinden pflegen Partnerschaften:
Cheyres-Châbles avec Saint Martial (F)
Ville de Fribourg mit Rueil-Malmaison (F)
Marly mit Hünenberg (Canton ZG)
Wünnewil-Flamatt mit Tápiògyörgye (HU)
Kontakt
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Nützliche Links
Forum Helveticum – Jumelages de communes suisseshttps://forum-helveticum.ch/fr/2016/12/gemeindepartnerschaften/