Gefahrenkarten im Zusammenhang mit Hochwassern an Fliessgewässern und mit Murgängen

Die Gefahrenkarten zeigen die Zonen an, die potenziell durch eine Naturgefahr bedroht sind. Sie stellen wissenschaftliche Instrumente dar, mit denen die Gefahrenstufe eines natürlichen Prozesses unabhängig von der Bodenbedeckung ermittelt werden kann. Indem man sie mit den ausgesetzten Objekten in eine Beziehung setzt, können die Schutzdefizite identifiziert werden.

Gefahrenkarten
Gefahrenkarten © 2018 Staat Freiburg

Die Gefahrenkarten dienen vor allem als Grundlagen für die Raumplanung. Die Sektion Gewässer ist für die Gefahrenkarten im Zusammenhang mit Hochwassern an Fliessgewässern sowie mit Murgängen verantwortlich. Generell werden zwei Arten von Karten unterschieden:

  • Gefahrenkarten oder detaillierte Gefahrenkarten: Grundsätzlich werden die detaillierten Gefahrenkarten ausschliesslich für die Bauzonen erstellt. Sie unterscheiden vier Gefahrenstufen: erhebliche Gefährdung (rot), mittlere Gefährdung (blau), geringe Gefährdung (gelb) und Restgefährdung (gelb-weiss schraffiert).
  • Gefahrenhinweiskarten: Die Gefahrenhinweiskarten werden ausserhalb der Bauzonen erstellt. Sie bieten eine gröbere Übersicht und geben keine Auskunft über die Gefahrenstufe, sondern geben nur an, ob ein bestimmter Sektor potenziell überschwemmbar ist oder nicht.

Die Gefahrenkarten für Fliessgewässer finden Sie online.

Kontakt

Amt für Umwelt - Sektion Gewässer

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