Neue Resultate 2011-2019 der Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT): starke Zunahme der Beschäftigten im tertiären Sektor seit 2011

25 November 2021 - 09H28

Im Jahr 2019 waren im Kanton Freiburg 156'455 Beschäftigte zu verzeichnen, was 118'970 Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) entspricht, 1'271 (1,1%) mehr als 2018. Der Kanton zählte 22'506 Arbeitsstätten und 20'098 Unternehmen, mit einem Wachstum von 2,0% resp. 2,1% im Vergleich zum Jahr 2018.

Die Statistik der Unternehmensstruktur wurde im Verlauf des Jahres 2021 revidiert. Diese Revision wirkt sich auf die Resultate der gesamten Zeitreihe seit 2011 aus. Es folgen einige Kennzahlen für den Kanton Freiburg der Resultate von 2019, dem Referenzjahr der letzten Erhebung. Im Zeitraum von 2011 bis 2019 wurden 12'655 zusätzliche VZÄ gezählt, eine Zunahme von 11,9%, die deutlich über dem Durchschnitt der Kantone liegt (8,8%). Am meisten gewachsen ist seit 2011 der tertiäre Sektor (14,9% der VZÄ), gefolgt vom sekundären Sektor mit 9,0%. Der primäre Sektor seinerseits hat eine Abnahme von 4,6% erfahren. Von den Wirtschaftszweigen haben in dem gesamten untersuchten Zeitraum in VZÄ die folgenden am meisten zugenommen: Telekommunikation (73,7%), Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen (69,4%), Sozialwesen ohne Heime (67,1%), Lagerei und sonstige Dienstleistungen für den Verkehr (50,0%) und Informationstechnologische und Informations-Dienstleistungen (47,4%). Alle Bezirke haben ein Wachstum der Beschäftigten seit 2011 zu verzeichnen. Am dynamischsten war bei weitem der Greyerzbezirk (23,5%; +4'187 VZÄ), vor dem Broyebezirk (11,8%; +912 VZÄ) und dem Vivisbachbezirk (10,9%; +503 VZÄ). Es folgen der Saanebezirk (9,9%; +4'645 VZÄ), der Seebezirk (8,6%; +996 VZÄ), der Glanebezirk (8,2%; +518 VZÄ) und schliesslich der Sensebezirk (7,8%; +894 VZÄ).