Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg auf 3,5 %

9. September 2020 -09h09

Die Arbeitslosenquote Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg hat im August 2020 leicht zugenommen und beträgt neu 3,5 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Stellensuchendenquote ist auf 5,7 % gestiegen, was 9826 stellensuchenden Personen entspricht.

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Im August 2020 zählte der Kanton Freiburg 5994 Arbeitslose. Das sind 163 Personen mehr als im Vormonat und 1971 Personen mehr als im August 2019. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,5 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Dies sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Im Saane- (4 %), im Broye- (3,3 %), im Vivisbach- (4,1 %), im Glane- (4 %) und im Sensebezirk (2 %) nahm die Arbeitslosenquote zu. Im Greyerz- (3,9 %) und im Seebezirk (2,5 %) blieb sie unverändert. Im Landesdurchschnitt ist die Arbeitslosenquote auf 3,3 % gestiegen (+0,1 Prozentpunkte).  
 
Im Gastgewerbe ist die Zahl der Arbeitslosen am stärksten zurückgegangen. Aus der Metallindustrie und aus dem Bereich Erziehung und Unterricht haben sich hingegen am meisten Personen arbeitslos gemeldet. 
 
Im August 2020 zählte der Kanton Freiburg 9826 Stellensuchende (5,7 %). Dies sind 147 Personen mehr als im Vormonat und 2904 Personen mehr als im August 2019. Im Landesdurchschnitt stieg die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 %. 
 
Kurzarbeit
Im Berichtsmonat hat das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) 1300 Gesuche um Kurzarbeit erfasst, die 17 625 Arbeitnehmende betreffen. 
 
Arbeitslose und Stellensuchende  
Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2019 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2015, 2016 und 2017) des Bundesamts für Statistik berechnet.