Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg auf 3,4 %

10. August 2020 -08h16

Die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg hat im Juli 2020 leicht zugenommen und beträgt neu 3,4 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Stellensuchendenquote ist auf 5,6 % gestiegen, was 9679 stellensuchenden Personen entspricht.

Arbeitsmarktstatistik
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Im Juli 2020 zählte der Kanton Freiburg 5831 Arbeitslose. Das sind 38 Personen mehr als im Vormonat und 1992 Personen mehr als im Juli 2019. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,4 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Dies sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Im Glane- (3,8 %), im Saane- (3,9 %) und im Seebezirk (2,6 %) hat die Quote zugenommen. Im Greyerzbezirk (3,9 %) blieb sie unverändert, während sie im Broye-, (3 %), im Sense- (1,9 %) und im Vivisbachbezirk (4 %) abgenommen hat. Im Landesdurchschnitt beträgt die Arbeitslosenquote unverändert 3,2 %.

Im Baugewerbe ist die Zahl der Arbeitslosen am stärksten zurückgegangen. Aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, aus dem Bereich Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherungen sowie aus dem Bereich Handel, Reparatur- und Autogewerbe haben sich hingegen am meisten Personen arbeitslos gemeldet.

Im Juli 2020 zählte der Kanton Freiburg 9679 Stellensuchende (5,6 %). Dies sind 113 Personen mehr als im Vormonat und 2832 Personen mehr als im Juli 2019. Im Landesdurchschnitt stieg die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 %.

Kurzarbeit
Im Berichtsmonat hat das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) 627 Gesuche um Kurzarbeit erfasst, die 7274 Arbeitnehmende betreffen.
 

Arbeitslose und Stellensuchende

Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2019 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2015, 2016 und 2017) des Bundesamts für Statistik berechnet.