Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg unverändert bei 2,8 %

09 August 2021 - 07H52

Die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg betrug im Juli 2021 wie im Vormonat 2,8 % der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Stellensuchendenquote ist dagegen gesunken und liegt neu bei 5,2 %. Diese Zahlen bestätigen die allmähliche Erholung, die seit dem ersten Halbjahr dieses Jahres zu beobachten ist. Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt ist grösstenteils auf die schrittweise Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus sowie den positiven Saisoneffekt zurückzuführen.

Im Juli 2021 betrug die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg wie im Vormonat 2,8 %. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei 4860 Personen. Das sind 21 Personen weniger als im Juni 2021 und 971 Personen weniger als im Juli 2020. Die Arbeitslosenquote ist in den meisten Bezirken zurückgegangen. Sie beträgt neu 2,9 % im Greyerzbezirk (-0,1 Prozentpunkte), 3,4 % im Glanebezirk (-0,1 Prozentpunkte), 2,8 % im Vivisbachbezirk (-0,1 Prozentpunkte), 1,5 % im Sensebezirk (-0,1 Prozentpunkte) und 2,1 % im Seebezirk (-0,1 Prozentpunkte). Im Saane- (3,5 %) und im Broyebezirk (2,5 %) hat sie hingegen um jeweils 0,1 Prozentpunkte zugenommen. Im Landesdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote wie im Kanton Freiburg unverändert bei 2,8 %.

Im Juli 2021 verzeichnete der Kanton Freiburg 8928 Stellensuchende (-0,1 Prozentpunkte auf 5,2 %). Dies sind 224 Personen weniger als im Vormonat und 751 Personen weniger als im Juli 2020. Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 4,7 % gesunken.

Die Lage auf dem Freiburger Arbeitsmarkt hat sich seit Beginn des Jahres schrittweise verbessert. Das Gastgewerbe und der Handel gehören im Berichtsmonat zu den Wirtschaftszweigen mit den meisten Abgängen aus der Arbeitslosigkeit. Diese Erholung am Arbeitsmarkt ist namentlich auf die schrittweise Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus zurückzuführen. Zudem wirkt sich auch der Saisoneffekt durch die Zunahme der Tätigkeiten im Freien positiv aus.

Kurzarbeit
Im Juli 2021 hat das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) 106 Gesuche um Kurzarbeit erfasst, die 1372 Arbeitnehmende betreffen.

Arbeitslose und Stellensuchende
Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2019 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2015, 2016 und 2017) des Bundesamts für Statistik berechnet.