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Murtenclassics, Francomanias, Festival du Gibloux (30. Ausgabe 2015), Estivale, Belluard-Bollwerk, Bad Bonn Kilbi (25. Ausgabe 2015) Festival international de la Guitare (1980), FIFF, FIMS (1985), Internationales Folkloretreffen Freiburg (1975), Rencontres théâtrales de Bulle (1982) sind Freiburger Festivals, die mehr als 20 Jahre alt sind. Jüngere Veranstal­tungen wie Festi'Cheyres, die 20heures de Musique oder Les Georges eifern ihnen nach. Zu ihrem Angebot gehören Musik aller Stilrichtungen, Kunst und Film. Wie auch immer das Programm aussieht, die Organisatoren müssen die Erwartun­gen des Publikums, wirtschaftliche Zwänge und immer strengere Sicherheitsauflagen in Einklang bringen. Subventio­nen und Sponsoring gleichen die Ausgaben aus, die von den Eigeneinnahmen nicht gedeckt werden können. Die Festivals funktionieren nur dank des Einsatzes zahlreicher Freiwilliger, die für jede Ausgabe neu zu motivieren sind, um den Fortbe­stand der Veranstaltungen zu sichern.

Seit den frühen 1950er-Jahren breiteten sich die Festivals in Frankreich und später auch in der Schweiz aus. Jene, die seit Ende der 1970er-Jahre in Freiburg entstanden, sind haupt­sächlich der Musik und dem Gesang gewidmet. Ob dies mit der Chortradition zusammenhängt, müsste genauer untersucht werden. Die Freiwilligenarbeit ist dagegen gut im Freiburger Vereinsleben verankert. Die Festivals erneuern auch, ohne sich als Konkurrenz zu verstehen, die jährlichen Feste und Konzerte der Chöre und Blasmusiken, die sich in den letzten dreissig Jahren ebenfalls stark vermehrten. Generation für Generation besuchen zahlreiche Freiburger und Freiburgerinnen grosse Festivals wie Paléo. Die ausserhalb des Kantons am besten bekannte Freiburger Veranstaltung ist das Internationale Film­festival (FIFF).

Die Freiburger Festivals sind zu wenig finanzkräftig, um berühmte Stars verpflichten zu können, und setzen auf ein abwechslungsreiches Programm und auf gute Stimmung. Sie wenden sich an ein kleineres Publikum und gefährden in einigen Fällen mit jeder Ausgabe ihre Existenz. Mehrere muss­ten vor kurzem ihre lockere Organisation erneuern, da diese mit den heutigen Vorschriften und Normen nicht mehr verein­bar ist.

Die Festivals finden in den Städten (Freiburg, Bulle, Romont), aber auch in ländlichen Ortschaften statt.

Anmerkungen

Weitere Freiburger Festivals:

Festival Campus Fever 2015 (10. Ausgabe)

Festival international du conte (6. Ausgabe 2016)

Internationales Orgelfestival Freiburg

News Orleans meets Bulle (10. Ausgabe 2015)

Festival des Brasseries artisanales de Fribourg (Festibière)

Keller Festival

Suppenfestival

Links

Centre d'histoire sociale: une histoire des festivals

Autor

Florence Bays

Uebersetzung: Hubertus von Gemmingen

Referenzen

Referenzen und Bibliographie

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