Freiburg: Die Testteilnehmer äussern sich zurückhaltender zur Zukunft

30. Mai 2018 -15h30

Dieses Quartal scheinen die Teilnehmer am KOF-Konjunkturtest nicht ganz den Optimismus zu teilen, der weltweit und auf Landesebene in der Wirtschaft herrscht.

Auch wenn der Sammelindikator für den Geschäftsgang in der Industrie von Rot auf Grün gewechselt hat, so haben sich die restlichen Indikatoren nicht gebessert. Bei manchen hat sich die Lage sogar verschlechtert. Vor allem die vorgezogenen Indikatoren, die bis jetzt eine positive Dynamik verzeichneten, sind gesunken. Wie auf Landesebene wird die Wirtschaft auch bei uns von der Chemie und der Maschinen- und Fahrzeugindustrie getragen. In der holzverarbeitenden Industrie haben sich die Aussichten gebessert, während sie sich in der Nahrungsmittel-industrie trüben. Nichts geändert hat sich hingegen in der Metallindustrie und im grafischen Gewerbe. Was den Einzelhandel angeht, bewerten die Testteilnehmer die gegenwärtige Lage als sehr düster, doch über die Zukunft geben sie sich relativ optimistisch. Die Branche ist unter starkem Druck gestanden, weil die Schweizer ihre Einkäufe im Ausland oder auf Internet tätigten. Doch dank der Abschwächung des Schweizer Frankens dürfte sie sich erholen, zumindest teilweise. Die Arbeitslosigkeit hat einen saisonbedingten Rückgang verzeichnet. Im April betrug die Quote 2,7%, ähnlich wie der Landesdurchschnitt.

 

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- Wirtschaftsbarometer

Bautätigkeit

- Geschäftsgang in der Industrie

- Immobilienverkäufe

- Aussenhandel

- Logiernächte

- Arbeitslosigkeit

- Inverkerhrsetzungen neuer Personenwagen

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