Schoeller Arca Systems in Romont: Unterstützung durch Kantons-, Bezirks- und Gemeindebehörden

11. April 2007 -12h00

Die Direktion der Schoeller Arca Systems Gruppe und die Führung des Produktionswerks in Romont hatten am 2. April informiert, dass ein Management Buy-Out (MBO) der Schoeller Arca Systems in Romont finanziell nicht durchführbar sei. Gleichzeitig bestätigte die Schoeller-Gruppe, dass sie sich von ihren Aktivitäten in Romont trennen wolle und ein kaufinteressiertes Unternehmen derzeit eine Machbarkeitsstudie durchführe, die im Mai 2007 abgeschlossen sein wird.

Um für den baldigen Unternehmensentscheid gerüstet zu sein und die Zukunft der 42 Mitarbeitenden von Schoeller Arca Systems in Romont vorzubereiten, hat Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen am 5. April 2007 ein Treffen mit den Behörden des Glanebezirks und der Gemeinde Romont einberufen und eine Arbeitsgruppe gebildet. An dem Treffen teilgenommen haben neben Staatsrat Beat Vonlanthen, der Oberamtmann des Glanebezirks Jean-Claude Cornu, Syndic von Romont Roger Brodard, Regionalsekretärin Véronique Schmoutz-Savoy sowie die Chefs der zuständigen Dienste des Kantons Freiburg.
 
Die Volkswirtschaftsdirektion und die regionalen Behörden haben beschlossen, die Direktion der Schoeller-Gruppe um ein Gespräch zu ersuchen, um gemeinsam Lösungen für den Standort Romont zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe hat ausserdem folgende Massnahmen vorgesehen, falls sich das am Kauf interessierte Unternehmen gegen den Standort Romont aussprechen sollte:
 
Sollte es zu Entlassungen kommen, wird das Amt für den Arbeitsmarkt Informationssitzungen für die Mitarbeitenden von Schoeller Arca Systems organisieren. Ausserdem würde in Absprache mit der Direktion des Unternehmens eine Arbeitsvermittlungs-Stelle bei Schoeller Arca Systems eingerichtet. Diese Stelle hätte zum Ziel, die Arbeitssuche der Mitarbeitenden zu erleichtern.
 
Falls die Produktion von Romont an einen anderen Standort verlagert werden sollte, wird die Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg mit der Besitzerin die künftige Zweckbestimmung der Gebäude besprechen. Ziel wird es sein, die frei werdenden Räumlichkeiten anderen Unternehmen anzubieten, die neue Arbeitsplätze schaffen.

Freiburg, 11. April 2007

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