Der Staatsrat freut sich über die Konzentration der Tätigkeiten der Forschungsanstalt Agroscope ALP am Standort Posieux

2. November 2011 -14h00

Der Staatsrat freut sich über den Entscheid des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, die Tätigkeiten der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux im Jahr 2017 am Standort Posieux zu konzentrieren. Dieser Entscheid kam nach intensiven Verhandlungen zustande und ermöglicht nun die Entwicklung eines Kompetenzzentrums mit nationaler und internationaler Ausstrahlung im Bereich der Forschung, der Ausbildung und der Beratung am Standort Grangeneuve-Posieux. Mit diesem Projekt wird auch die Hauptstadtregion Schweiz gestärkt; es gehört zu den ersten konkreten Projekten in diesem Rahmen.
 

Agrocope Liebefeld Posieux
Agrocope Liebefeld Posieux ALP © Alle Rechte vorbehalten

Der Staatsrat nimmt mit Freude Kenntnis vom Entscheid, bis 2017 die Forschungstätigkeiten vom Standort Liebefeld nach Posieux zu verlegen. Er dankt dem Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements und den Direktoren des Bundesamtes für Landwirtschaft und des Bundesamtes für Bauten und Logistik sowie dem Direktor von Agroscope Liebefeld-Posieux für ihren Einsatz bei der Verwirklichung dieses Projekts. Die Umsetzung eines derart zukunftsträchtigen Projekts wäre nicht möglich gewesen ohne einen intensiven Einsatz aller beteiligten Parteien.

Durch die Konzentration der Tätigkeiten der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux entsteht am Standort Grangeneuve-Posieux ein Kompetenzzentrum für Forschung, Ausbildung und Beratung im Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich. Dank dieser Konzentration wird die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kompetenzbereichen des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve und der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld Posieux verstärkt. Daneben passt das Projekt vollständig in das „Food & Tourism"-Cluster der Freiburger Wirtschaftsförderung. Das neue Zentrum kann so auch die Ausstrahlung dieser Tätigkeitsbereiche sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene verstärken.

Das Projekt gehört zu den ersten, die im Rahmen der Hauptstadtregion Schweiz verwirklicht werden. 150 neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung werden so in Posieux geschaffen, während der Kanton Bern dank dem Weggang der Forschungsanstalt am Standort Liebefeld neue Arbeitsplätze ansiedeln kann. Geplant ist, dass der Staat Freiburg die Finanzierung der neuen Gebäude übernimmt und diese vom Bund gemietet werden.
 

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