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Einweihung des neuen Justizgebäudes in Bulle

14. November 2014 - 16h00

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Heute wurde das neue Justizgebäude in Bulle im Beisein von rund 170 Gästen eingeweiht. Vier Einheiten sind nun an der Rue de l'Europe 10 unter einem Dach vereint: das Betreibungsamt, das Friedensgericht, der Posten der bürgernahen Polizei der Kantonspolizei und das Bezirksgericht Greyerz. Die neuen Räumlichkeiten sind geräumiger, komfortabler, werden den Anforderungen und Bedürfnissen der Justiz und der Polizei besser gerecht und gestatten eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Einheiten und eine optimale Betreuung der Bevölkerung.

"Ein Arbeitsumfeld, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird, für qualitativ hochstehende Leistungen im Dienst der Bürgerinnen und Bürger". Mit diesen Worten charakterisierte Staatsrat Maurice Ropraz, Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektor, das neue Gebäude, das seit einigen Wochen die Justiz in Bulle beherbergt. Heute Nachmittag wurden die Räumlichkeiten eingeweiht. Nachdem Staatsrat Ropraz und Pascal Doutaz, Generaldirektor der mit den Arbeiten betrauten Grisoni-Zaugg-Gruppe, das traditionelle Band durchschnitten hatten, konnten die rund 170 Gäste die auf sechs Stockwerke und mehr als 4000 m2 Fläche verteilten Räumlichkeiten besichtigen, in denen das Betreibungsamt, das Friedensgericht, der Posten der bürgernahen Polizei der Kantonspolizei und das Bezirksgericht zusammengefasst werden.
Die neuen Räumlichkeiten sind geräumig, komfortabel und auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Sie erfüllen die zunehmenden Bedürfnisse der verschiedenen Dienste. Vier Zellen für vorläufige Festnahmen, statt wie bisher eine einzige, stehen der Kantonspolizei nun zur Verfügung. Die Räumlichkeiten sind auch für die Registrierung von Beschwerden und für Anhörungen besser geeignet.
Dank 4 Empfangsschaltern werden die Wartezeiten beim Betreibungsamt verkürzt. Das Friedensgericht verfügt ebenfalls über einen geschlossenen Schalter, der mehr Diskretion erlaubt, über zwei Wartezimmer und ein Konferenzzimmer. Das Bezirksgericht Greyerz seinerseits kommt in den Genuss zweier Anhörungszimmer, die für Schwerhörige ausgerüstet sind.
Der Staat hat das Grundstück für 17,4 Millionen Franken erworben. Dieser Kauf ist ein Beispiel für die aktive Immobilienpolitik des Kantons; er erspart dem Kanton jährliche Mietkosten von 180 000 Franken.
 

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