Giancarla Papi wurde zur neuen Präsidentin der Kantonsplanerkonferenz gewählt

20. März 2015 -14h15

Giancarla Papi, Vorsteherin des Bau- und Raumplanungsamts des Kantons Freiburg (BRPA) wurde mit einem Glanzresultat zur Präsidentin der Kantonsplanerkonferenz (KPK) gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Bernard Staub an, der seit 1995 dem Solothurner Amt für Raumplanung vorsteht und während der letzten fünf Jahre Präsident der KPK war. Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) gratuliert ihr ganz herzlich zu dieser Wahl.

In der KPK sind alle Vorsteherinnen und Vorsteher der kantonalen Fachstellen vertreten, die für die Raumplanung zuständig sind. Sie soll die Stellung der Kantone in der Raumplanung stärken und den Erfahrungsaustausch fördern. Die KPK verfasst gemeinsame Stellungnahmen zu Vorlagen des Bundes und beteiligt sich auch an der Ausarbeitung der Stellungnahmen der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltschutzdirektoren-Konferenz (BPUK) bei Vernehmlassungen, die die Raumplanung betreffen. Sie entsendet Vertreterinnen und Vertreter der Kantone in verschiedene Arbeitsgruppen in diesem Bereich.
Giancarla Papi ist seit 2010 Mitglied des KPK-Vorstands und was im letzten Jahr Vizepräsidentin. Dank ihrer beruflichen Erfahrung, ihrer grossen Vertrautheit mit den einschlägigen Dossiers und ihres Wissens um die Bedeutung der Beziehungen mit den politischen Behörden wird sie der KPK erlauben, die Herausforderungen der kommenden Jahre anzunehmen, insbesondere die Herausforderungen in Beziehung mit dem Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG). Sie tritt die Nachfolge von Bernard Staub an, der seit 1995 dem Solothurner Amt für Raumplanung vorsteht und von 2009 bis 2015 Präsident der KPK war.
Frau Papi ist 47 Jahre alt und seit dem 1. Mai 2010 Vorsteherin des Bau- und Raumplanungsamts. Sie hat an der Universität Lausanne Geografie studiert und darauf erfolgreich eine Nachdiplomausbildung in Raumplanung und Regionalplanung absolviert. Nachdem sie im Bereich Raumplanung über mehrere Jahre hinweg Berufserfahrung gesammelt hatte (Bildung und Forschung einerseits und Praxis in einem Raumplanungsbüro andererseits), begann sie 1995 beim BRPA, wo sie 2003 zur Chefin der Abteilung kantonale Planung ernannt wurde. Sie leitete namentlich die Revision des kantonalen Richtplans von 2010. Heute führt sie den Vorsitz des Projektausschusses für die Ausarbeitung des neuen kantonalen Richtplans.
 

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