Für mehr Sicherheit: Der Kantonsstrassenabschnitt "En Bataille" in Broc soll für 5,65 Millionen Franken ausgebaut werden

20. Dezember 2017 -08h45

Der Strassenabschnitt "En Bataille" in Broc ist Teil des Kantonsstrassennetzes und gehört zum schweizerischen Hauptstrassennetz. Diese Strasse ist die wichtigste Strassenverbindung der Voralpen zwischen den Kantonen Freiburg und Bern und liegt am Fuss einer Felswand, aus der sich regelmässig Steine lösen. Um dem abzuhelfen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, unterbreitet der Staatsrat dem Grossen Rat ein Kreditgesuch von 5,65 Millionen Franken. Um die Steine aufzufangen, sieht das Projekt den Bau eines Banketts auf der Bergseite der Strasse vor. Zudem soll die Fahrbahn verbreitert und ein Radstreifen auf der Seite der steigenden Spur eingerichtet werden. Laut Zeitplan sollen die Bauarbeiten von März 2018 bis Juli 2019 dauern. Die Strassenachse wird über die gesamte Dauer der Bauarbeiten für den Verkehr offen bleiben, wobei sie zeitweise nur wechselseitig befahrbar sein wird (Lichtsignalanlage).

Der Kantonsstrassenabschnitt "En Bataille" ist sehr eng und weist geringe Sichtweiten auf. Die Bauarbeiten auf dem 550 m langen Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Kantonsstrasse Richtung Botterens und der ersten Haarnadelkurve Richtung Charmey sollen im März 2018 beginnen und rund anderthalb Jahre dauern. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden während den Bauarbeiten die Wartezeit bei der Lichtsignalanlage mit einer entsprechenden Einrichtung verkürzen können.
Die mit 5,65 Millionen Franken veranschlagten Bauarbeiten werden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden verbessern: Das bergseitige 1,20 m breite Bankett wird herunterfallende Steine auffangen. Darüber hinaus wird der Strassenquerschnitt zwei je 3,00 m breite Fahrspuren, einen Radstreifen von 1,50 m Breite in Richtung Charmey, sowie ein zweites Bankett von 1,00 m bis 1,20 m Breite umfassen, was eine Gesamtbreite von 9,70 m bis 9,90 m ergibt. Für die Verbreiterung der Fahrbahn bzw. die Einrichtung des Radstreifens wird auf der Talseite der Strasse eine Mauer gebaut werden müssen.
Im Rahmen dieses Projekts sollen zudem die bestehenden Kanalisationen erneuert werden. Um Ölverschmutzungen in Folge eines Verkehrsunfalls vorzubeugen, wird zudem talseitig, am Fuss des Widerlagers der Brücke über den Jaunbach, ein Rückhaltebecken gebaut werden. Der Fussweg, der zur Ruine von Montsalvens führt, wird mit Ausnahme einer neuen Treppe, die den Weg mit der Kantonsstrasse verbindet, in seiner derzeitigen Form beibehalten.