Die Poyabrücke wurde im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard eingeweiht

10 Oktober 2014 - 16H00

Die Poyabrücke wurde heute Nachmittag offiziell im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard eingeweiht. Fast auf den Tag genau 6 Jahre nach dem Spatenstich haben der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektor, die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation und die Grossratpräsidentin vor mehreren Hundert Gästen das Band feierlich durchgeschnitten. Mit dem Poyaprojekt, das aus der 851 m langen Schrägseilbrücke und den 2 km langen unterirdischen Bauwerken besteht, gibt es von nun an eine neue Verbindung zwischen dem Schönberg- und dem St.-Leonhard-Quartier. Sie wird das Burgquartier vom Durchgangsverkehr entlasten. Die Poyabrücke wird am Sonntag, 12. Oktober 2014, einen Tag nach dem Tag der offenen Baustelle für die Bevölkerung, dem Verkehr übergeben. <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.300779703457755.1073741856.102725033263224&type=1" target="_blank">> Album Facebook</a>

"Die Poyabrücke ist ein zukunftsweisendes Bauwerk; sie ist ein Symbol für unseren Kanton und für die Verbindung zwischen unseren Sprachgemeinschaften", würdigte Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektor Maurice Ropraz die Verwirklichung dieses bedeutenden Projekts. Er durchschnitt das Band zusammen mit Bundesrätin Doris Leuthard und Grossratpräsidentin Katharina Thalmann-Bolz. An dieser Zeremonie waren mehrere Hundert geladene Gäste - darunter der Gesamtstaatsrat - anwesend.

Die Einweihungsfeierlichkeiten gehen am Samstag, 11. Oktober 2014, weiter mit dem Tag der offenen Baustelle: Ab 9 Uhr kann die Bevölkerung die Brücke und die unterirdischen Bauwerke zu Fuss besichtigen. Daneben stehen während des ganzen Tages zahlreiche Darbietungen für Gross und Klein auf dem Programm. Um 21 Uhr beginnt das Konzert des Freiburger Sängers Gustav, gefolgt vom Auftritt von DJ STEPHAN D (der Eintritt ist frei). Am Sonntagnachmittag, 12. Oktober 2014, wird die Brücke dann dem Verkehr übergeben.

Mit der Poyabrücke wird das Burgquartier von den 25 000 Fahrzeugen entlastet, die sich jeden Tag durch das historische Zentrum der Stadt Freiburg quälen. Die 851 m lange Schrägseilbrücke hat drei Fahrstreifen für den motorisierten Verkehr und eine 3,5 m breite Spur für den Langsamverkehr. Die Brücke mündet in die unterirdischen Bauwerke und darauf in die St.-Leonhard-Unterführung mit dem Kreisel, über den der Durchgangsverkehr geleitet wird. Die oberirdischen Verkehrsflächen im St.-Leonhard-Quartier können auf diese Weise für den örtlichen Verkehr sowie für den Langsam- und den öffentlichen Verkehr reserviert werden.