Zurück
Gymnase intercantonal de la Broye
Gymnase intercantonal de la Broye © Tous droits réservés

Eine vordringliche, integrierte und funktionsgerechte Erweiterung

Gymnase intercantonal de la Broye
Gymnase intercantonal de la Broye © Tous droits réservés

23. Mai 2019 - 14h53

Um auf das Bevölkerungswachstum und die Dynamik der Region Broye zu reagieren, führen die Kantone Freiburg und Waadt offiziell das Erweiterungsprojekt für das Interkantonale Gymnasium der Region Broye (GYB) ein. Seit der Eröffnung im Jahr 2005 verzeichnet die Anstalt einen konstanten Anstieg ihrer Schülerzahlen. Dank der vorgesehenen Erweiterung in Terrassen wird das GYB zum Schulbeginn 2021 1500 Schülerinnen und Schüler aufnehmen können. Das Projekt, das 29 Millionen Franken kosten wird und zu gleichen Teilen von beiden Kantonen finanziert wird, zeichnet sich durch eine sorgfältige Integration ins Quartier, durch die Funktionalität der Räumlichkeiten und durch die Verbesserung der Zugänglichkeit im Langsamverkehr aus.

Die Kantone Waadt und Freiburg haben viele Gemeinsamkeiten, darunter auch ein konstantes Bevölkerungswachstum aufgrund der Attraktivität von Regionen wie jener der Broye, die zu beiden Kantonen gehört. Konsequenz dieser Dynamik ist, dass die Infrastrukturen auf die wachsenden Bedürfnisse reagieren müssen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler des GYB, die bei dessen Eröffnung 2005 noch bei 850 lag, beträgt heute fast 1200. Eine Erweiterung wurde somit wegen den Wachstumsvorhersagen über die Bevölkerung der Broye, die durch Hochrechnungen bestätigt werden, vorrangig.

 

Eine wertvolle und effiziente Zusammenarbeit

 

Die Hochbauämter des Staats Waadt und des Staats Freiburg stellen das Projekt am 22. Mai 2019 offiziell den Behörden, der Bevölkerung und den Medien vor. Jean-François Steiert und Pascal Broulis, die Staatsräte, die für die Bauten verantwortlich sind, und Cesla Amarelle und Jean-Pierre Siggen, die Direktorin und der Direktor für Bildung, werden ebenfalls anwesend sein. Die Erweiterung in Terrassen des GYB zeigt einmal mehr die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen auf, die eine Projektausschreibung und ein strenges Vergabeverfahren durchgeführt haben, um schliesslich der Firma Steiner SA aus Tolochenaz (VD) den Zuschlag für den Auftrag zu geben. Die Kosten für die Erweiterung werden auf 29 Millionen Franken veranschlagt; diese werden zu gleichen Teilen zwischen den beiden Kantonen aufgeteilt, also je 14,5 Millionen Franken. Das vergrösserte Gebäude wird zum Schulbeginn 2021 somit in der Lage sein, 1500 Schülerinnen und Schüler aufzunehmen.

 

Integration, Langsamverkehr und Qualität des Unterrichts

 

Das in Terrassen angelegte Architekturprojekt integriert sich auf harmonische Art und Weise in die Landschaft und erlaubt die Erfüllung mehrerer Ziele. Das erste ist die Einbettung des GYB in die Nachbarschaft, die in den letzten zehn Jahren eine starke Entwicklung erlebt hat. Dabei soll die öffentliche Durchfahrt, die den Süden des Wohnquartiers mit der Stadt Payerne im Norden verbindet, erhalten bleiben. Die Gestaltung der Zugänge wird auch die Zugänglichkeit zu Fuss und mit dem Fahrrad verbessern. Dieses Ziel des Langsamverkehrs ist grundlegend und wird auch den Fluss von Privatfahrzeugen in diesem Sektor verbessern. Schliesslich erhält das GYB eine Infrastruktur, die durch die Funktionalität der 25 neuen, vielseitig nutzbaren und hellen Klassenzimmer und der neuen Turnhalle eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherstellt – ein Ziel, das beiden Kantonen am Herzen liegt.

 

Das Projekt wird im Juni 2019 öffentlich aufgelegt. Wenn alles gut läuft, können die Bauarbeiten im November 2019 beginnen, damit die Erweiterung zum Schulbeginn 2021 eröffnet werden kann.

Ähnliche News