20. Juli 2011 -10h00

Jeden Tag werden viele Feuchttücher in die Toiletten geworfen. Sie verstopfen die Kanalisation und die Pumpstationen und beeinträchtigen in hohem Masse den Abfluss und die Reinigung der Schmutzabwässer. Feuchttücher sind weder biologisch abbaubar noch recyclebar. Sie gehören nach Gebrauch in den Müll.

Heute gibt es zahlreiche Arten von Feuchttüchern, sei es für die Hände, für Baby-Popos oder zum Abschminken, zum Staubwischen oder auch zum Reinigen der WC-Brille.

Diese Feuchttücher werden immer noch viel zu oft in die Toiletten geworfen, was in hohem Masse das einwandfreie Funktionieren des Entwässerungsnetzes und der Reinigung der Schmutzabwässer beeinträchtigt. Sie verstopfen die Kanalisationen und Pumpstationen. Dabei werden die Schmutzabwässer nicht mehr der ARA zugeleitet und fliessen, via die Notüberläufe, in die natürliche Umgebung und verschmutzen in starkem Masse die Gewässer.

Sie verursachen jedes Jahr hohe Kosten. 2010 musste zum Beispiel die ARA Ecublens mindestens zweimal pro Woche eingreifen, um Pumpstationen zu entstopfen, was Kosten von Fr. 12'000.- in Kanalreinigung verursachte. Zudem hat sie für ein neues Pumpsystem Fr. 10'000.- investiert. Bei einer einzigen Pumpstation entsteht monatlich durch die Feuchttücher ein Abfallaufkommen von 5 bis 8 m3.

Nichts in das WC werfen

Abwaschbecken, Lavabos, Badewannen und WC-Schüsseln sind keine Mülleimer. In diesen dürfen keine feste Abfälle, Fritieröle, toxische Stoffe oder Medikamente entsorgt werden.

ARA Ecublens, Feuchttücher verstopfen die Rückstauklappe der Pumpstation