Hohe Feinstaubkonzentration wegen Saharasandstaub

25. Februar 2021 -11h27

Temporäre Erhöhung der Feinstaubkonzentrationen in der Luft in Freiburg sowie in zahlreichen Regionen in Europa wegen Saharasandstaub.

Saharasand (Symbolbild) © Pixabay

Seit gestern haben im Kanton Freiburg die Feinstaub-Konzentration (PM10) ein Niveau erreicht, welches bei Teilen der Bevölkerung die Gesundheit beeinträchtigen kann. Die Luftqualität kann in Echtzeit anhand der App airCHeck (gratis erhältlich im App Store und auf GooglePlay) verfolgt werden.

Die Gesundheit schützen

Die Feinstaub-Belastung kann die Atemwege entzünden, Herzinfarkte hervorrufen und längerfristig Lungenkrebs verursachen. Kinder, ältere Menschen und Personen mit verminderter Abwehrkraft oder Atem- und Herzbeschwerden sind besonders betroffen. Folgendes kann empfohlen werden:

  • Körperliche Anstrengungen vermeiden (erhöhtes Atemvolumen);
  • Andere Reizstoffe vermeiden (Tabak, Lösungsmittel, Rauch), um die Auswirkungen der Luftverschmutzung nicht zu verschlimmern;
  • Im Falle von Augenreizungen auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten (erhöhtes Wohlbefinden);
  • Räume nur kurz lüften;
  • Asthmatiker/-innen sollten ihre Behandlung nicht ohne vorgängige ärztliche Rücksprache ändern;
  • Arzt um Rat bitten bei einer Verschlechterung entsprechender Symptome (Husten, Atembeschwerden, Entzündungen der Atemwege).

Um die Feinstaubbelastung nicht weiter zu verstärken, wird empfohlen sicherzustellen, dass die Heizung und der Kamin sich in einem einwandfreien Zustand befinden (im Zweifel kontrollieren lassen). Auf den Betrieb von „Komfortheizungen“ (Kamine, Holzöfen) soll und auf Feuer im Freien muss verzichtet werden. Zusätzlich kann die Temperatur in der Wohnung um 1 bis 2 Grad gesenkt werden (höchstens 20 Grad). Für allfällige Reisen, wird empfohlen die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, Fahrtengemeinschaften zu bilden und Eco-Drive© als Fahrstil anzuwenden. Für kurze Strecken sollte der Langsamverkehr (zu Fuss, Fahrrad, usw.) bevorzugt werden.