20. Juni 2007 -09h15

Die ersten Probeentnahmen im Rahmen des FRIBO fanden ab 1987 statt. Ziel des Beobachtungsnetzes ist, bodenkundliche, agronomische und umweltrelevante Informationen der freiburgischen Böden zu sammeln. Die Resultate dieser 20 Jahren Bodenbeobachtung sind in einem Bericht publiziert worden.

Die 250 Standorte des FRIBO repräsentieren die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche des Kantons Freiburg. Jeder dieser Standorte wird alle fünf Jahre einmal untersucht, was jeweils einem Zyklus entspricht. Im Jahre 2006 konnte der vierte Zyklus abgeschlossen werden. Dies erlaubt uns, die langfristige Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit zu beobachten. Gleichzeitig können natürliche regionale Belastungen (z.B. Cadmium im Muttergestein) und vom Menschen verursachte Veränderungen festgestellt werden.

Seit 2004 ist das landwirtschaftliche noch mit einem städtischen Beobachtungsnetz ergänzt worden. Zwischen 2004 und 2006 wurden in acht Agglomerationsgebieten des Kantons Freiburg 53 Standorte beprobt. Dies erlaubt uns, den Zustand dieser sensiblen Standorte zu beurteilen und Belastungen zu erkennen.

Gleichzeitig sind versuchsweise 15 forstwirtschaftliche Standorte analysiert worden.

Die Resultate dieser 20 Jahren Bodenbeobachtung sind in einem Bericht "Evolution des paramètres agronomiques et biologiques ainsi que des teneurs en métaux lourds des sols fribourgeois" dargelegt. Dieser wird duch das Landwirtschaftliche Institut von Grangeneuve herausgegeben (mai 2007), in Zusammenarbeit mit dem AfU was die städtischen Böden anbetrifft und mit dem Amt für Wald, Wild und Fischerei für die Untersuchungen der Waldböden. Untenstehend finden Sie die Pressemitteilung, sowie die Zusammenfassung der Resultate. Der vollständige Bericht kann bei Th. Niggli (026 305 58 83, nigglit@fr.ch) bestellt werden.

Gleichzeitig publiziert die kantonale Koordinationsgruppe für den Bodenschutz eine Serie von Empfehlungen, die für das breite Publikum gedenkt sind, über verschiedene Themen des Bodenschutzes.