24. Juni 2021 -12h17

Klimafragen erfordern Massnahmen auf allen Ebenen. Ohne die unternommenen Anstrengungen und Massnahmen aller Akteure der Freiburger Region, ist das Ziel von Netto-null Emissionen bis 2050 nicht denkbar. Die Freiburgische Verkehrsbetriebe (TPF) zeigt sich als Vorbild mit der Einführung von zehn batteriebetriebenen Trolleybussen seit Dezember 2020. Ein gemeinsames Projekt von den TPF und dem Staat Freiburg.

Die batteriebetriebenen Trolleybusse nutzen die bestehenden Fahrleitungen und besitzen zudem eine elektrische Batterie, deren Autonomie für den Betrieb auf den nicht elektrifizierten Streckenabschnitten ausreicht. Mit den Batterien können die Fahrzeuge bei ihrer Fahrt von der Endhaltestelle einer Linie zur anderen die nicht elektrifizierten Streckenabschnitte überwinden.

Durch die Einführung dieser neuen Fahrzeuge wird der Lärm und die Umweltbelastung auf den Streckenabschnitten ohne Fahrleitung reduziert. Daher bringen sie sowohl den Anwohnerinnen und Anwohnern der betroffenen Abschnitte als auch den Reisenden mehr Komfort. Der Verbrauch an elektrischer Energie (zertifizierter Ökostrom), die statt Treibstoff verbraucht wird, beziffert sich beim aktuellen Fahrplan auf jährlich 1'700’000 kWh. Durch die Batterie und den elektrischen Antrieb werden jährlich 800 t CO2 weniger in die Atmosphäre ausgestossen.

Derzeit verkehren die batteriebetriebenen Trolleybusse auf der Linie 1 der Agglomeration Freiburg. Langfristig gesehen können sie wahrscheinlich auf den Linien 2, 3 und 6 der AGGLO eingesetzt werden.