Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Entwicklung der FRIAC-Anwendung, ihren Zweck und ihre Vorteile.

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Beschreibung der FRIAC-Anwendung

FRIAC ist eine Webanwendung, dank der die Baubewilligungsgesuche im ordentlichen und vereinfachten Verfahren wie auch die Vorprüfungsgesuche elektronisch eingereicht, verfolgt und verwaltet werden können. Nach der Einreichung des Dossiers wird es von der Gemeinde, von den staatlichen und externen Dienststellen sowie vom Oberamt bearbeitet, von der Ablage des Dossiers bis zum Erlangen der Bezugsbewilligung. Die gesuchstellende Person und das beauftragte Büro können über die Webanwendung jederzeit den Bearbeitungsstand ihres Dossiers verfolgen.

Für die Einführung von FRIAC musste das Raumplanungs- und Baugesetz (RPBG) geändert werden. Diese Gesetzesänderung trat am 1. Juli 2017 in Kraft. FRIAC basiert auf der Plattform CAMAC, die gegenwärtig von fünf Kantonen genutzt wird.

Vor der kantonsweiten Einführung wurde eine erste Versuchsphase in neun Pilotgemeinden durchgeführt. Hierfür wurden Gemeinden aus allen 7 Bezirken ausgewählt, die bezüglich Grösse und Sprache repräsentativ sind für den Kanton.

Die Kosten für Entwicklung, Wartung und Weiterentwicklung der Anwendung werden vom Kanton getragen.

Zweck und Vorteile der Digitalisierung des Prozesses

  • Effizienzsteigerung und Verkürzung der Bearbeitungsdauer (Postlaufzeiten und Mehrfacherfassungen fallen weg; das Dossier kann parallel von allen Akteuren bearbeitet werden);
  • Verbesserung der Qualität der Dossiers;
  • Transparenz und Rückverfolgbarkeit während des gesamten Verfahrens, vom Einreichen bei der Gemeinde bis zur Erteilung der Bezugsbewilligung;
  • Vereinheitlichung der Dossierverwaltung und des administrativen Rahmens im Kanton Freiburg;
  • Verfügbarkeit von statistischen Daten und Überblick über alle Baubewilligungsgesuche für Kanton, Bezirke und Gemeinden;
  • Langfristig effizientere Nutzung bzw. schnellere Amortisation der eingesetzten finanziellen Mittel für die Entwicklung der Anwendung; Entwicklung und Wartung der Anwendung werden vom Kanton getragen.