Besuche / FRSA, Standort Bellechasse

WICHTIGE INFORMATIONEN: EDFR-BESUCHE
Wiederaufnahme der Besuche des Standorts EDFR - Bellechasse
Ab dem 6. Juli 2020 - Wiederaufnahme der Besuche im Besuchsraum gemäß den mit Innenbesuchen identischen Schutzmaßnahmen (Tragen einer obligatorischen Maske, kein Kontakt, Einhaltung von Abständen von 1,5 Metern, Händedesinfektion vor und nach dem Besuch).
Danke für Ihr Verständnis.

Nur Personen mit einer ordnungsgemässen Bewilligung der Direktion können den gefangenen Personen Besuche abstatten. Die gefangenen Personen habe das Recht, Besuche zu verweigern, mit Ausnahme von Personen, die gesetzlich mit der Verteidigung ihrer Interessen beauftragt sind.

Folgende Personen dürfen die gefangenen Personen ohne vorgängiges Gesuch, jedoch nach vorgängiger Benachrichtigung am Strafvollzugsbüro, besuchen;
- Anwälte/Anwältinnen;
- Die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der Einweisungsbehörden und der Ämter für Bewährungshilfe;
- Polizeibeamte für die Anhörungen;
Botschaften dürfen die gefangenen Personen nach vorheriger schriftliche Anfrage an der Direktion besuchen.

Folgende Personen dürfen die gefangenen Personen ohne vorgängiges Gesuch, jedoch nach vorgängiger Benachrichtigung am Besucherdienst, besuchen;
- Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen der Sozialfürsorgedienste;
- Ehrenamtliche Gefangenenbesucher, die im Besitz einer Bewilligung sind;
- Beistände/ Beiständinnen oder die vorsorgebeauftragten Personen;
- Anstaltsseelsorger/ Anstaltsseelsorgerinnen und die Vertreter/ Vertreterinnen anderer Religionsgemeinschaften.

Verfahren - Antrag für den ersten Besuch

Familie, Freunde oder Bekannte der inhaftierten Person wenden sich an den Besucherdienst. Deren Anfrage wird folgender Weise bearbeitet:

Um die inhaftierte Person zu besuchen, muss der Besucher zuerst den Antrag auf Genehmigung für den ersten Besuch ausfüllen. Dort werden alle nützlichen und ergänzenden Informationen angezeigt. Die Verantwortung das Formular per Post zu schicken liegt bei der inhaftierten Person.

Grundsätzlich ist die Besuchsberechtigung ab dem 31. Hafttag gewährleistet.

Jeder Besucher muss die Anfrage einzeln ausfüllen, datieren und unterschreiben. Minderjährige Kinder müssen unten auf dem Dokument der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters aufgelistet werden. Jedes minderjähriges Kind muss von einem seiner Eltern oder gesetzlichen Vertreter begleitet sein. Wird es von einem Dritten begleitet, muss ein Elternteil oder der gesetzliche Vertreter diesen Besuch genehmigen (am unteren Rand des Blattes - Genehmigung der Begleitung des minderjährigen Kindes).

Es muss eine Farbkopie des gültigen Ausweisdokuments beigefügt werden.

Beide Seiten des Ausweisdokuments müssen auf eine Seite zusammengefügt sein (mit einer bevorzugten Durchschnittsgröße (mindestens 10 cm breit für einen Personalausweis). Alle lesbaren Daten müssen gut lesbar sein. Falls diese per Mail gesendet werden, müssen diese richtig gerahmt, ohne Blitzlicht oder offensichtliche Elemente (wie zum Beispiel ein Teil einer Hand) sein.

Es müssen alle sonstigen Nachweise im Zusammenhang mit einem Antrag auf Besuch im Sprechzimmer (siehe Bedingungen auf der Rückseite des Antragsformulars 1-3) vorgelegt werden.

Alle nötigen Dokumente müssen per Mail an ebvisite@fr.ch oder per Post an die – Freiburger Strafanstalt FRSA, Bellechasse 366 - Besucherdienst - 1786 Sugiez mindestens 5 Werktage vor dem gewünschten Besuchsdatum beim Besucherdienst eintreffen.

Wichtig: Ehemalige Inhaftierte der Freiburger Haftanstalten (EDFR) dürfen zwei Jahre nach ihrer Freilassung das Hoheitsgebiet der Anstalt weder besuchen noch betreten. Gleiches gilt für Personen, die derzeit in einer anderen Strafanstalt inhaftiert sind.

Im Falle der Vollstreckung eines neuen Urteils bei der EDFR in Freiburg müssen alle Verwaltungsverfahren erneuert werden. Gleiches gilt für Besucher, deren Besuch verboten wurde.

Bestätigung des Besuchs

Nach Erhalt der Dokumente informiert der Besuchsdienst die inhaftierte Person, die für die Bestätigung oder Ablehnung des Besuchs verantwortlich ist, über die Besucher.

Für spätere Besuche vereinbart der Besucher direkt einen Termin mit der inhaftierten Person, die dann spätestens 5 Werktage (07h30) vor dem gewünschten Besuchstermin eine interne Anfrage an den Besuchsdienst sendet. Verspätete Anfragen werden nicht berücksichtigt.

Besuchsbedingungen

Die Besuche finden am Samstag oder Sonntag in dem Saal statt, dem je nach Zeitplan der inhaftierten Person zugewiesen wird. (Siehe Rückseite des Autorisierungsantragsformulars für den ersten Besuch). Die Dauer des Besuchs ist auf 60 Minuten pro Woche begrenzt.

Pro Insasse sind maximal vier Personen, einschließlich Kinder, gestattet.

Besuche im Sprechzimmer unterliegen besonderen Bedingungen. Auch an Werktagen möglich, je nach Verfügbarkeit der Räume. Eine Genehmigung muss vorgängig beantragt werden. Zeitpläne und die, je nach Art des Besuchs, festgelegte Besuchsdauer und Anzahl den erlaubten Personen müssen eingehalten werden. Bei Platzmangel sind die Kinderbesuche jedoch vorgängig.

Bei Verspätung:

Der Besuch wird abgebrochen, wenn der Besucher mit einer Verspätung von 20 Minuten oder mehr ankommt.

Gelddepot / Gegenstände

Der Besucher kann maximal CHF 200.- gegen Quittung für die inhaftierte Person hinterlassen und verpflichtet sich, nur die Tageszeitung mitzubringen.

Ein Höchstbetrag von CHF 1'200.- kann auf das Postkonto 17-248-0 oder per IBAN CH68 0900 0000 1700 02480 unter Angabe des Empfängers (Vor- und Nachname der inhaftierten Person) überwiesen werden.

Alle anderen Gegenstände müssen per Post zugestellt werden (höchstens sechs pro Jahr, mit einer Häufigkeit von einer Packung pro Monat und mit einem Gewicht von weniger als 6 Kg.). Informationen zu verbotenen Objekten finden Sie im folgenden Dokument.

Falls ein Besucher Hilfe braucht um sich fortzubewegen, muss er den Besucherdienst benachrichtigen. Einen Rollstuhl und / oder orthopädische Stöcke wird ihm am Besuchstag zur Verfügung gestellt. Aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, den Besuchsraum mit einem eigenen Rollstuhl oder orthopädischen Stöcken zu betreten.

Sicherheitsmassnahmen

Besucher müssen die Instruktionen und Anweisungen des Personals befolgen. Das durchqueren des Metalldetektors ist obligatorisch (gleiche Bedingungen wie für internationale Flughäfen). Personen mit Metallprothesen müssen über ein ärztliches Attest verfügen. Nach drei positiven Erfassungen am Metalldetektor wird der Besuch abgebrochen.

Das Rauchen ist im Gebäude verboten.

Während des Besuchs müssen alle verbotenen Gegenstände im Fahrzeug selbst oder in einem dafür vorgesehenen Schließfach am Haupteingang aufbewahrt werden.

Unerlaubte Kommunikation; Handy, Ladegerät, USB-Stick, SIM-Karte, Kameras, Uhren und Schlüssel sind verboten.

Besuche werden überwacht.

Auf Anfrage können die Justizbehörden Informationen über Besucher anfordern.

Angemessene Kleidung und Verhalten sind erforderlich. Jeder Verstoss wird sanktioniert.

Verschleierte Frauen müssen ihr Gesicht zeigen

Die Direktion kann aus Sicherheitsgründen und in Übereinstimmung mit dem Haftreglement 18 OEPM eine persönliche Personendurchsuchung des Besuchers anordnen.

Bei Nichtbeachtung der Anweisungen des Dienstpersonals kann der Besuch jederzeit abgelehnt oder unterbrochen werden. Der Betroffene hat das Gelände unverzüglich zu verlassen. Mögliche Strafverfolgung sind vorbehalten. Eine Aussetzung des Besuchsrechts für die betroffenen Besucher kann beschlossen werden.

Kontakt

Besucherdienst
Telefon-Hotline an folgender Nummer:  026 / 304 10 44

Montag

14h00 à 17h00

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag

08h30 à 11h30