Kontrollen zur Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten im Kanton Freiburg

31. August 2019 -16h22

Im Rahmen der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten hat die Kantonspolizei Freiburg gestern Abend in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS) mehrere Kontrollen in und um die Städte Freiburg und Estavayer-le-Lac durchgeführt. Fast 40 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Mehrere Verstöße wurden festgestellt und werden nun der zuständigen Behörde gemeldet

Police cantonale Fribourg - panneau triopan sur la route
panneau triopan © 2018 Police cantonale Fribourg

Am Freitag, 30. August 2019, zwischen 18:00 und 22:00 Uhr, wurden fast 40 Autofahrer im Rahmen der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten in und um die Städte Freiburg und Estavayer-le-Lac kontrolliert. Gefährliches Verhalten, Gefährdung Dritter, Nichtkonformität der Fahrzeuge und überhöhte Geschwindigkeiten wurden von den Beamten der Freiburger Polizei und des ASS festgestellt. 

Mehrere Fahrer haben sich gefährlich verhalten, sprich sind aggressiv gefahren und haben unnötigen Lärm verursacht. Die Fahrzeugausrüstung wurde von ASS-Spezialisten inspiziert. Letztere stellten Nichtkonformitäten bei der Fahrzeugausstattung fest, insbesondere mechanische (modifizierte Aufhängungen oder Luftfilter - nicht konforme Leuchten) und akustische. Sechs Fahrzeuge wurden oberhalb den genehmigten Grenzwerte gemessen. Insbesondere hatte ein Fahrzeug 112 dB, was in diesem Fall 25 dB Nettoüberschreitung entsprach. Drei Autos wurden immobilisiert und die Nummernschilder beschlagnahmt.

Kontrollen mit mobilen Radaren, die in der Nähe der oben genannten Städte durchgeführt wurden, ermöglichten es, fast 900 Fahrzeuge zu vermessen. 47 von ihnen fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit, von denen die höchste mit 126 km/h netto in einem Bereich von 80 km/h registriert wurde. 

Gegen 19:30 Uhr wurde die Einsatz- und Alarmzentrale von einer Drittperson über das gefährliche Verhalten eines Autofahrers in Belfaux informiert. Die 26-jährige Fahzeuglenkerin, die in Givisiez abgefangen werden konnte, versuchte zu fliehen. Schließlich in Matran angehalten, widersetzte sie sich der Festnahme und wurde gewalttätig gegen die beteiligten Beamten. Sie wurde zum Polizeiosten nach Granges-Paccot geführt, wo sie einvernommen werden konnte. Nach den getätigten Erhebungen konnte sie den Posten wieder verlassen. Ihr Führerausweis wurde beschlagnahmt.

Sämtliche Verstöße werden der zuständigen Behörde gemeldet.

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